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VB.2004.00304 • VG ZH VB.2004.00304 KI-generiert

Zurich Museum Door Procurement: Prior Involvement vs. Award Criteria

Geschäftsnummer VB.2004.00304
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court reviewed a procurement dispute concerning wooden interior and exterior doors for a museum renovation in Zurich, where the contract award seemingly disregarded the most economically advantageous bid following prior involvement by the winning bidder in preliminary project phases. The court reasoned that prior work, such as preparing foundational studies for project design and tendering, does not automatically disqualify the involved entity or affiliated companies, provided that the procurement officials independently and critically assess the preparatory studies when drafting the final tender documents, ensuring that preparatory information is also made available to all other bidders in a comprehensive and timely manner. The court ultimately granted the appeal and referred the case back, indicating a procedural or substantive error in the initial evaluation of the prior involvement and the subsequent award decision.

Legislator-Regeste

Amtlich

Submission | Innen- und Aussentüren aus Holz für ein Museum in Zürich (Erweiterungsbau und Instandsetzung): Vorbefassung und Nichtberücksichtigung des wirtschaftlich günstigsten Angebots. Auch im Rahmen der Vorbereitung einer Submission führt nicht jeder Beitrag zwingend zum Ausschluss des betreffenden Anbieters oder der mit ihm verbundenen Unternehmen. Vorarbeiten, mit denen nur Grundlagen für die spätere Projektierung und Ausschreibung bereitgestellt werden (z.B. Machbarkeitsstudien), müssen nicht zwingend zum Ausschluss der damit befassten Personen oder Unternehmen führen. Wesentlich ist, dass die Mitarbeiter der Vergabestelle, welche in der Folge die eigentlichen Ausschreibungsunterlagen erstellen, in der Lage sind, die vorbereitenden Studien aus eigener Sachkenntnis kritisch zu würdigen, und diese nicht ungeprüft in die Ausschreibung einfliessen lassen. Ferner ist darauf zu achten, dass bei den Vorarbeiten anfallende Informationen auch den andern Anbietern umfassend und frühzeitig zugänglich gemacht werden (E. 3.3.2). Gutheissung und Rückweisung.

Schlagwörter

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materieller Fehler Erneute Prüfung der Angebote verwaltungsrechtlicher Vertrag Vorentscheid Zuschlagskriterien Verfahrensüberprüfung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 9 SubmV
This provision likely served as the main ground for assessing the validity of the tendering process regarding the prior involvement of the bidder.
§ 16 Abs. IV SubmV
This provision was used to justify the decision regarding the failure to consider the most economically advantageous bid.
§ 5a VRG
This provision was applied in the final orders, likely relating to procedural aspects or general administrative law principles governing the decision.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 9 SubmV

This provision likely served as the main ground for assessing the validity of the tendering process regarding the prior involvement of the bidder.

§ 16 Abs. IV SubmV

This provision was used to justify the decision regarding the failure to consider the most economically advantageous bid.

§ 5a VRG

This provision was applied in the final orders, likely relating to procedural aspects or general administrative law principles governing the decision.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2004.00304

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2004.00304 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 08.12.2004 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · Innen- und Aussentüren aus Holz für ein Museum in Zürich (Erweiterungsbau und Instandsetzung): Vorbefassung und Nichtberücksichtigung des wirtschaftlich günstigsten Angebots. Auch im Rahmen der Vorbereitung einer Submission führt nicht jeder Beitrag zwingend zum Ausschluss des betreffenden Anbieters oder der mit ihm verbundenen Unternehmen.

Vorarbeiten, mit denen nur Grundlagen für die spätere Projektierung und Ausschreibung bereitgestellt werden (z.B. Machbarkeitsstudien), müssen nicht zwingend zum Ausschluss der damit befassten Personen oder Unternehmen führen. Wesentlich ist, dass die Mitarbeiter der Vergabestelle, welche in der Folge die eigentlichen Ausschreibungsunterlagen erstellen, in der Lage sind, die vorbereitenden Studien aus eigener Sachkenntnis kritisch zu würdigen, und diese nicht ungeprüft in die Ausschreibung einfliessen lassen. Ferner ist darauf zu achten, dass bei den Vorarbeiten anfallende Informationen auch den andern Anbietern umfassend und frühzeitig zugänglich gemacht werden (E. 3.3.2).

Gutheissung und Rückweisung. · --- · Stichworte: · BEGRÜNDUNG SUBMISSIONSRECHT TOCHTERGESELLSCHAFT VORBEFASSUNG WISSENSVORSPRUNG ZERTIFIKAT · Rechtsnormen: · § 9 SubmV § 16 Abs. IV SubmV § 5a VRG · Publikationen: · BEZ 2005 Nr. 5 S. 20 RB 2004 Nr. 39 S. 89 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2