Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2004.00154 • VG ZH VB.2004.00154 KI-generiert

Municipality v. Administrative Decision on Public Land Concession Fee Proportionality

Geschäftsnummer VB.2004.00154
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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A municipality sought judicial review against a lower administrative decision that significantly reduced the concession fee it imposed for steps encroaching upon public land, which the lower court found excessive. The court reasoned that while municipal law provided the basis for the fee, the fee must adhere to the principle of equivalence, meaning it must be proportional to the value of the state's performance; in this case, the imposed one-time fee of a substantial amount for a small area of public land provided only a minor benefit to the concession holder and caused only an insignificant obstruction to public use, thus establishing an obvious disproportion to the service rendered, leading to the rejection of the municipality's appeal.

Legislator-Regeste

Amtlich

Konzessionsgebühren | Konzessionsgebühr für Treppenstufen, die in den öffentlichen Grund hineinragen (Die Vorinstanz wies die Stadt Zürich an, die Gebühr auf einen wesentlich reduzierten Betrag festzusetzen, worauf die Stadt Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhob.) Der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid, welcher die neue erstinstanzliche Gebührenfestsetzung weitgehend vorwegnimmt, ist anfechtbar (E. 1). Rechtsgrundlagen für die Gebührenfestsetzung nach kommunalem Recht (E. 2.1). Äquivalenzprinzip und seine Konkretisierung im kantonalen und kommunalen Recht (E. 3.2). In Anküpfung an die bisherige Rechtsprechung (vgl. VB.2004.00003) steht die vorliegend festgesetzte Gebühr in einem offensichtlichen Missverhältnis zum Wert der staatlichen Leistung (einmalige Gebühr von Fr. 214'000.- für die Beanspruchung von insgesamt 20,55 m2 öffentlichen Grundes). Bei der Würdigung ist namentlich zu berücksichtigen, dass die Treppenstufen einerseits der Konzessionärin nur einen geringfügigen Vorteil bringen und anderseits den Gemeingebrauch nur unwesentlich beeinträchtigen (E. 3.3). Abweisung.

Schlagwörter

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Gemeindeland Bodenrecht Konzession Verhältnismässigkeit Verwaltungsgebühr Normenkontrolle
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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2004.00154

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2004.00154 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 19.08.2004 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 01.06.2005 gutgeheissen und den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben. · Rechtsgebiet: · Abgaberecht ohne Steuern · Betreff: · Konzessionsgebühren · Konzessionsgebühr für Treppenstufen, die in den öffentlichen Grund hineinragen (Die Vorinstanz wies die Stadt Zürich an, die Gebühr auf einen wesentlich reduzierten Betrag festzusetzen, worauf die Stadt Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhob.) Der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid, welcher die neue erstinstanzliche Gebührenfestsetzung weitgehend vorwegnimmt, ist anfechtbar (E. 1).

Rechtsgrundlagen für die Gebührenfestsetzung nach kommunalem Recht (E. 2.1). Äquivalenzprinzip und seine Konkretisierung im kantonalen und kommunalen Recht (E. 3.2). In Anküpfung an die bisherige Rechtsprechung (vgl. VB.2004.00003) steht die vorliegend festgesetzte Gebühr in einem offensichtlichen Missverhältnis zum Wert der staatlichen Leistung (einmalige Gebühr von Fr. 214'000.- für die Beanspruchung von insgesamt 20,55 m2 öffentlichen Grundes). Bei der Würdigung ist namentlich zu berücksichtigen, dass die Treppenstufen einerseits der Konzessionärin nur einen geringfügigen Vorteil bringen und anderseits den Gemeingebrauch nur unwesentlich beeinträchtigen (E. 3.3).

Abweisung. · --- · Stichworte: · ÄQUIVALENZPRINZIP ÄQUIVALENZPRINZIP GEBÜHREN GEBÜHREN GEMEINGEBRAUCH KOMMUNALES RECHT KONZESSION KONZESSIONSGEBÜHR RÜCKWEISUNGSENTSCHEID SONDERNUTZUNG SONDERNUTZUNGSKONZESSION STADT ZÜRICH · Rechtsnormen: · § 231 PBG § 48 Abs. II VRG § 48 Abs. III VRG · Publikationen: · RB 2004 Nr. 36 S. 87 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3