Physician License Revocation for Aiding Assisted Suicide Against Explicit Restrictions
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA physician, whose prior professional license was already restricted to treating female patients, had his full license revoked because he continued to assess male members of an assisted suicide organization, arguing his actions were humanitarian rather than medical. The court determined that consulting medical histories, examining patients, evaluating remaining viable therapies, and prescribing lethal medication for terminally ill individuals seeking assisted death constituted a medical activity. Because the physician disregarded the explicit prohibition against treating male patients and showed a persistent lack of trustworthiness, the court reasoned that the complete withdrawal of his license to practice medicine independently was justified.
Legislator-Regeste
AmtlichBewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt | Entzug der Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt Nachdem dem Beschwerdeführer bereits aufgrund eines früheren Verfahrens die Bewilligung zur selbständigen Ausübung des Arztberufs auf die Behandlung von weiblichen Patienten beschränkt wurde, begutachtete er verschiedene männliche Mitglieder einer Sterbehilfeorganisation mit der Begründung, dass es sich dabei nicht um eine ärztliche, sondern um eine humanitäre Tätigkeit handle, welche ihm erlaubt sei. Die Begutachtung von sterbewilligen, schwerkranken Menschen, d.h. die Konsultation der Krankengeschichte, die Untersuchung der betreffenden Person, Abklärungen bezüglich verbleibenden Sinn machenden Therapien sowie die allfällige Ausstellung eines Rezeptes mit der lethalen Dosis Natrium-Pentobarital, ist als ärztliche Tätigkeit zu qualifizieren (E. 3). Indem der Beschwerdeführer trotz Hinweis von Seiten des Kantonsarztes gegen das Verbot der Behandlung männlicher Patienten verstossen hat und sich weiterhin uneinsichtig zeigt, wird ihm mangels Vertrauenswürdigkeit die Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt in vollem Umfang entzogen (E. 4). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision forms the primary legal basis cited in the dispositive for the decision regarding the withdrawal of the license to practice medicine.
This provision is cited in the dispositive, likely concerning the conditions or procedure for the restriction/withdrawal of the professional license.
This provision is cited in the dispositive, related to the legal framework governing professional practice.
This provision is cited in the dispositive, related to the professional authorizations.
This provision is cited in the dispositive, relating to the professional authorization.
This provision is cited in the dispositive, relating to the professional authorization.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2004.00097
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2004.00097 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 30.09.2004 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 18.05.2005 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt · Entzug der Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt Nachdem dem Beschwerdeführer bereits aufgrund eines früheren Verfahrens die Bewilligung zur selbständigen Ausübung des Arztberufs auf die Behandlung von weiblichen Patienten beschränkt wurde, begutachtete er verschiedene männliche Mitglieder einer Sterbehilfeorganisation mit der Begründung, dass es sich dabei nicht um eine ärztliche, sondern um eine humanitäre Tätigkeit handle, welche ihm erlaubt sei.
Die Begutachtung von sterbewilligen, schwerkranken Menschen, d.h. die Konsultation der Krankengeschichte, die Untersuchung der betreffenden Person, Abklärungen bezüglich verbleibenden Sinn machenden Therapien sowie die allfällige Ausstellung eines Rezeptes mit der lethalen Dosis Natrium-Pentobarital, ist als ärztliche Tätigkeit zu qualifizieren (E. 3). Indem der Beschwerdeführer trotz Hinweis von Seiten des Kantonsarztes gegen das Verbot der Behandlung männlicher Patienten verstossen hat und sich weiterhin uneinsichtig zeigt, wird ihm mangels Vertrauenswürdigkeit die Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt in vollem Umfang entzogen (E. 4).
Abweisung. · --- · Stichworte: · ARZT ÄRZTLICHE TÄTIGKEIT BERUFSAUSÜBUNG BERUFSVERBOT DIGNITAS GUTACHTEN MEDIKAMENTE PRAXISBEWILLIGUNG STERBEHILFE SUIZID VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERTRAUENSWÜRDIGKEIT · Rechtsnormen: · § 7 Abs. I aGesundheitsG § 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG § 7 Abs. III aGesundheitsG § 8 aGesundheitsG § 9 Abs. I aGesundheitsG § 12 aGesundheitsG § 12 Abs. I aGesundheitsG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3