Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2004.00097 • VG ZH VB.2004.00097 KI-generiert

Physician License Revocation for Aiding Assisted Suicide Against Explicit Restrictions

Geschäftsnummer VB.2004.00097
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A physician, whose prior professional license was already restricted to treating female patients, had his full license revoked because he continued to assess male members of an assisted suicide organization, arguing his actions were humanitarian rather than medical. The court determined that consulting medical histories, examining patients, evaluating remaining viable therapies, and prescribing lethal medication for terminally ill individuals seeking assisted death constituted a medical activity. Because the physician disregarded the explicit prohibition against treating male patients and showed a persistent lack of trustworthiness, the court reasoned that the complete withdrawal of his license to practice medicine independently was justified.

Legislator-Regeste

Amtlich

Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt | Entzug der Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt Nachdem dem Beschwerdeführer bereits aufgrund eines früheren Verfahrens die Bewilligung zur selbständigen Ausübung des Arztberufs auf die Behandlung von weiblichen Patienten beschränkt wurde, begutachtete er verschiedene männliche Mitglieder einer Sterbehilfeorganisation mit der Begründung, dass es sich dabei nicht um eine ärztliche, sondern um eine humanitäre Tätigkeit handle, welche ihm erlaubt sei. Die Begutachtung von sterbewilligen, schwerkranken Menschen, d.h. die Konsultation der Krankengeschichte, die Untersuchung der betreffenden Person, Abklärungen bezüglich verbleibenden Sinn machenden Therapien sowie die allfällige Ausstellung eines Rezeptes mit der lethalen Dosis Natrium-Pentobarital, ist als ärztliche Tätigkeit zu qualifizieren (E. 3). Indem der Beschwerdeführer trotz Hinweis von Seiten des Kantonsarztes gegen das Verbot der Behandlung männlicher Patienten verstossen hat und sich weiterhin uneinsichtig zeigt, wird ihm mangels Vertrauenswürdigkeit die Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt in vollem Umfang entzogen (E. 4). Abweisung.

Schlagwörter

KI-generiert
medizinische Gründe Klagerückzug praktizierender Arzt Befreiung von der Genehmigungspflicht Entzug der Konzession Berufsfehltreten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
§ 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG
This provision forms the primary legal basis cited in the dispositive for the decision regarding the withdrawal of the license to practice medicine.
§ 7 Abs. III aGesundheitsG
This provision is cited in the dispositive, likely concerning the conditions or procedure for the restriction/withdrawal of the professional license.
§ 8 aGesundheitsG
This provision is cited in the dispositive, related to the legal framework governing professional practice.
§ 9 Abs. I aGesundheitsG
This provision is cited in the dispositive, related to the professional authorizations.
§ 12 aGesundheitsG
This provision is cited in the dispositive, relating to the professional authorization.
§ 12 Abs. I aGesundheitsG
This provision is cited in the dispositive, relating to the professional authorization.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
§ 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG

This provision forms the primary legal basis cited in the dispositive for the decision regarding the withdrawal of the license to practice medicine.

§ 7 Abs. III aGesundheitsG

This provision is cited in the dispositive, likely concerning the conditions or procedure for the restriction/withdrawal of the professional license.

§ 8 aGesundheitsG

This provision is cited in the dispositive, related to the legal framework governing professional practice.

§ 9 Abs. I aGesundheitsG

This provision is cited in the dispositive, related to the professional authorizations.

§ 12 aGesundheitsG

This provision is cited in the dispositive, relating to the professional authorization.

§ 12 Abs. I aGesundheitsG

This provision is cited in the dispositive, relating to the professional authorization.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2004.00097

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=204514&W10_KEY=13317143&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2004.00097 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 30.09.2004 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 18.05.2005 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt · Entzug der Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt Nachdem dem Beschwerdeführer bereits aufgrund eines früheren Verfahrens die Bewilligung zur selbständigen Ausübung des Arztberufs auf die Behandlung von weiblichen Patienten beschränkt wurde, begutachtete er verschiedene männliche Mitglieder einer Sterbehilfeorganisation mit der Begründung, dass es sich dabei nicht um eine ärztliche, sondern um eine humanitäre Tätigkeit handle, welche ihm erlaubt sei.

Die Begutachtung von sterbewilligen, schwerkranken Menschen, d.h. die Konsultation der Krankengeschichte, die Untersuchung der betreffenden Person, Abklärungen bezüglich verbleibenden Sinn machenden Therapien sowie die allfällige Ausstellung eines Rezeptes mit der lethalen Dosis Natrium-Pentobarital, ist als ärztliche Tätigkeit zu qualifizieren (E. 3). Indem der Beschwerdeführer trotz Hinweis von Seiten des Kantonsarztes gegen das Verbot der Behandlung männlicher Patienten verstossen hat und sich weiterhin uneinsichtig zeigt, wird ihm mangels Vertrauenswürdigkeit die Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Arzt in vollem Umfang entzogen (E. 4).

Abweisung. · --- · Stichworte: · ARZT ÄRZTLICHE TÄTIGKEIT BERUFSAUSÜBUNG BERUFSVERBOT DIGNITAS GUTACHTEN MEDIKAMENTE PRAXISBEWILLIGUNG STERBEHILFE SUIZID VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT VERTRAUENSWÜRDIGKEIT · Rechtsnormen: · § 7 Abs. I aGesundheitsG § 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG § 7 Abs. III aGesundheitsG § 8 aGesundheitsG § 9 Abs. I aGesundheitsG § 12 aGesundheitsG § 12 Abs. I aGesundheitsG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3