Appeal Regarding Denial of Forest Stable Permits
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered an appeal against a decision regarding the denial of permits for horse stables located in a forest area, which required both a building permit under planning law for non-forest use and a clearing permit under forestry law. The court reasoned that since the substantial stables (370 m²) were not for forestry purposes and did not exhibit a necessary site commitment, the balance of interests weighed against allowing their location in the forest, thus upholding the requirement for permits. Consequently, the court partially granted the appeal by ordering the removal of the unauthorized structures but extended the restoration deadline from three to six months to allow time to find a legally permissible alternative location.
Legislator-Regeste
AmtlichAusnahmebewilligung nach Art. 24; Rodungsbewilligung | Pferdeställe im Waldgebiet Voraussetzungen für Bewilligungen von Bauten im Wald (E. 2a). Konkret liegen die Ställe im Waldgebiet und dienen nicht forstlichen Zwecken; sie bedürfen daher einer Bewilligung nach Art. 24 RPG (in der bis 31.8.2000 geltenden Fassung) (E. 2b). Voraussetzungen für die Rodungsbewilligung (E. 2c). Die streitbetroffenen Pferdeställe können angesichts der beanspruchten Fläche von 370 m2 (inkl. Umgebung) n i c h t als Kleinbauten im Sinn der Waldgesetzgebung bezeichnet werden, bei denen eine Rodungsbewilligung nicht notwendig ist. Ob tatsächlich Bäume gefällt werden müssen, ist kein entscheidendes Kriterium (E. 5). Begriff der Standortgebundenheit. Die konkrete Lage lässt nicht auf eine negative Standortgebundenheit schliessen und die betrieblichen Verhältnisse nicht auf eine positive Standortgebundenheit (E. 6a). Die Interessenabwägung fällt zuungunsten des Standorts im Waldgebiet aus (E. 6b/c). Wiederherstellung: Es ist nicht unverhältnismässig, die Beseitigung der Bauten zu verlangen (E. 7). Die Wiederherstellungsfrist von 3 Monaten ab Rechtskraft ist für die Suche eines bewilligungsfähigen Ersatzstandortes zu kurz; Verlängerung auf 6 Monate (E. 8). Teilweise Gutheissung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertThe provision was cited as a basis for requiring an exception permit for the horse stables located in the forest area.
This provision concerning clearing permits was implicitly addressed by the court's decision regarding the structure's placement.
This provision was implicitly addressed by the court's decision regarding the structure's placement.
This provision was implicitly addressed by the court's decision regarding the structure's placement.
This provision concerning clearing permits was implicitly addressed by the court's decision regarding the structure's placement.
This provision concerning clearing permits was implicitly addressed by the court's decision regarding the structure's placement.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2003.00231
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2003.00231 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.10.2003 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 30.09.2004 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Ausnahmebewilligung nach Art. 24; Rodungsbewilligung · Pferdeställe im Waldgebiet Voraussetzungen für Bewilligungen von Bauten im Wald (E. 2a). Konkret liegen die Ställe im Waldgebiet und dienen nicht forstlichen Zwecken; sie bedürfen daher einer Bewilligung nach Art. 24 RPG (in der bis 31.8.2000 geltenden Fassung) (E. 2b).
Voraussetzungen für die Rodungsbewilligung (E. 2c). Die streitbetroffenen Pferdeställe können angesichts der beanspruchten Fläche von 370 m2 (inkl. Umgebung) n i c h t als Kleinbauten im Sinn der Waldgesetzgebung bezeichnet werden, bei denen eine Rodungsbewilligung nicht notwendig ist. Ob tatsächlich Bäume gefällt werden müssen, ist kein entscheidendes Kriterium (E. 5). Begriff der Standortgebundenheit. Die konkrete Lage lässt nicht auf eine negative Standortgebundenheit schliessen und die betrieblichen Verhältnisse nicht auf eine positive Standortgebundenheit (E. 6a).
Die Interessenabwägung fällt zuungunsten des Standorts im Waldgebiet aus (E. 6b/c). Wiederherstellung: Es ist nicht unverhältnismässig, die Beseitigung der Bauten zu verlangen (E. 7). Die Wiederherstellungsfrist von 3 Monaten ab Rechtskraft ist für die Suche eines bewilligungsfähigen Ersatzstandortes zu kurz; Verlängerung auf 6 Monate (E. 8). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN FORSTRECHT INTERESSENABWÄGUNG PFERDESTALL RODUNG STANDORTGEBUNDENHEIT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT WALD WIEDERHERSTELLUNG WIEDERHERSTELLUNGSFRIST · Rechtsnormen:
· Art. 24 RPG Art. 4 WaG Art. 5 Abs. II WaG Art. 11 Abs. I WaG Art. 4 lit. a WaV Art. 14 Abs. II WaV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3