Residence Permit Renewal After Suspended Sentence for Relationship Offense
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA foreign national, convicted of a relationship offense and sentenced to three years in prison with the execution suspended in favor of outpatient treatment, appealed a decision concerning the renewal of their residence permit. The court reasoned that despite the prior conviction, the specific danger to public order, as defined by the Agreement on the Free Movement of Persons (AFMP), could be dismissed because the treating therapist and the prison administration deemed the therapy successfully completed with virtually no risk of recidivism, warranting the extension of the residence permit based on these well-founded assessments.
Legislator-Regeste
AmtlichAufenthaltsbewilligung | Prognose im Rahmen der Gefährdung der öffentlichen Ordnung nach FZA Der deutsche Bf wurde wegen eines Beziehungsdelikts zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, wobei der Vollzug zu Gunsten einer ambulaten Massnahme aufgeschoben wurde. Die Frage einer besonderen Gefährung der Öffentlichkeit gemäss Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA (E. 2b) ist zu verneinen, denn die Therapeutin und das Amt für Justizvollzug erachten die Therapie nun als erfolgreich abgeschlossen und das Rückfallrisiko beim Bf als praktisch ausgeschlossen (E. 3a+b). Aufgrund der fundierten Abklärungen und Einschätzungen ist die Aufenthaltsbewilligung des Bf daher zu verlängern (E. 4a-c).
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KI-generiertThe court's decision to grant the residence permit is based on assessing the question of a specific danger to the public according to this article.
This provision is relevant as the decision concerns the extension of the residence permit under the Agreement on the Free Movement of Persons (FZA).
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2002.00395
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2002.00395 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 14.05.2003 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Prognose im Rahmen der Gefährdung der öffentlichen Ordnung nach FZA Der deutsche Bf wurde wegen eines Beziehungsdelikts zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, wobei der Vollzug zu Gunsten einer ambulaten Massnahme aufgeschoben wurde. Die Frage einer besonderen Gefährung der Öffentlichkeit gemäss Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA (E. 2b) ist zu verneinen, denn die Therapeutin und das Amt für Justizvollzug erachten die Therapie nun als erfolgreich abgeschlossen und das Rückfallrisiko beim Bf als praktisch ausgeschlossen (E. 3a+b).
Aufgrund der fundierten Abklärungen und Einschätzungen ist die Aufenthaltsbewilligung des Bf daher zu verlängern (E. 4a-c). · --- · Stichworte: · AMBULANTE MASSNAHME AUFENTHALTSBEWILLIGUNG BOUCHEREAU CALFA EUGH-RECHTSPRECHUNG EWG-RICHTLINIEN FREIZÜGIGKEITSABKOMMEN (FZA) ÖFFENTLICHE ORDNUNG PROGNOSE STRAFFÄLLIGKEIT THERAPIE · Rechtsnormen: · Art. 1 ANAG Art. 10 lit. Ia ANAG Art. 10 Abs. V FZA Art. 5 lit. I Anhang I FZA Art. 5 lit. II Anhang I FZA · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3