Procurement Law: Validity of Partial Tender Cancellation and Bidder Notification Requirements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerned the legality of a "partial cancellation" of a public tender where the awarding authority subsequently waived one of the originally advertised work items. The court reasoned that such a waiver, interpreted as abandoning a portion of the scope, is permissible under procurement law if an important reason exists, granting the authority discretion in assessing the necessity of the project change, which is generally not reviewable for legal violations by the administrative court. However, the principle of equal treatment mandates that all bidders must be informed of this change and offered the opportunity to submit a revised bid to ensure comparability.
Legislator-Regeste
AmtlichSubmission | "Teilabbruch" des Vergabeverfahrens. Nachträgliche Änderung des Leistungsverzeichnisses durch Verzicht auf eine ausgeschriebene Position. Liegt ein wichtiger Grund gemäss § 35 Abs. 1 SubmV vor, ist ein "Teilabbruch" des Vergabeverfahrens in dem Sinn zulässig, dass bloss auf einen Teil der ausgeschriebenen Arbeiten verzichtet wird. Bei der Beurteilung der Frage, ob ein hinreichender sachlicher Grund vorliegt, um eine Projektänderung vorzunehmen, steht der ausschreibenden Behörde ein nach pflichtgemässem Ermessen auszuübender Spielraum zu, den das Verwaltungsgericht nicht auf Rechtsverletzung hin überprüfen kann (E. 3a). Der Gleichbehandlungsgrundsatz ist nur gewahrt, wenn allen Anbietenden die Projektänderung mitgeteilt und diesen die Möglichkeit eingeräumt wird, ein neues Angebot einzureichen (E. 4).
Schlagwörter
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KI-generiertThe court determined that a 'partial termination' of the tendering procedure is permissible if there is an important reason according to this provision, allowing a reduction in the scope of work.
This provision is implicitly related to the finding that the principle of equal treatment must be observed when making project changes.
This provision is implicitly related to the finding that the principle of equal treatment must be observed when making project changes.
This provision is related to the general context of the tender procedure being discussed.
This provision is implicitly related to the court's assessment of sufficient objective reasons for project changes.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2002.00258
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2002.00258 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.01.2003 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · "Teilabbruch" des Vergabeverfahrens. Nachträgliche Änderung des Leistungsverzeichnisses durch Verzicht auf eine ausgeschriebene Position. Liegt ein wichtiger Grund gemäss § 35 Abs. 1 SubmV vor, ist ein "Teilabbruch" des Vergabeverfahrens in dem Sinn zulässig, dass bloss auf einen Teil der ausgeschriebenen Arbeiten verzichtet wird.
Bei der Beurteilung der Frage, ob ein hinreichender sachlicher Grund vorliegt, um eine Projektänderung vorzunehmen, steht der ausschreibenden Behörde ein nach pflichtgemässem Ermessen auszuübender Spielraum zu, den das Verwaltungsgericht nicht auf Rechtsverletzung hin überprüfen kann (E. 3a). Der Gleichbehandlungsgrundsatz ist nur gewahrt, wenn allen Anbietenden die Projektänderung mitgeteilt und diesen die Möglichkeit eingeräumt wird, ein neues Angebot einzureichen (E. 4). · --- · Stichworte: · ANGEBOT BEPFLANZUNG GLEICHBEHANDLUNG KALKULATIONSGRUNDLAGE LÄRMSCHUTZ LEISTUNGSVERZEICHNIS PROJEKTÄNDERUNG REDUKTION DES LEISTUNGSUMFANGS SUBMISSIONSRECHT TEILABBRUCH DES VERGABEVERFAHRENS TRANSPARENZ VERGLEICHBARKEIT VERTRAUENSSCHUTZ WICHTIGER GRUND · Rechtsnormen:
· lit. 4 b GPA Art. 13 lit. i IVöB § 27 SubmV § 35 lit. I SubmV § 35 lit. II b SubmV · Publikationen: · BEZ 2003 Nr. 15 RB 2003 Nr. 57 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4