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VB.2002.00169 • VG ZH VB.2002.00169 KI-generiert

Driver's License Medical Examination and Appeals for Cocaine Use

Geschäftsnummer VB.2002.00169
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court considered an appeal against the order of a medical examination due to cocaine use. The court found that an order for a medical examination is a self-appealable interlocutory decision, and that an individual's challenge to such an order is admissible if they can demonstrate irreparable harm. The court determined that any indication of drug use, even a single instance, is sufficient grounds to order a medical examination to assess fitness to drive, and rejected the idea of the examination being conducted by the individual's personal physician due to a lack of impartiality. However, the court ruled that threatening to revoke a driver's license for non-compliance with the examination or cost contribution was impermissible, partially upholding the appeal.

Legislator-Regeste

Amtlich

Amtsärztliche Untersuchung | Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung wegen Kokainkonsums Zuständigkeit (E. 1). Legitimation zur Anfechtung von Zwischenverfügungen: Begriff des nicht wieder gutzumachenden Nachteils (E. 2a). Die Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung ist eine selbständig anfechtbare Zwischenverfügung (E. 2b). Eine Kautionierung ist dagegen nicht selbständig anfechtbar (E. 2c). Voraussetzung für die Anordnung einer ärztlichen Untersuchung: Hinweise, die an der Fahreignung Zweifel aufkommen lassen (E. 3a). Erhält die Behörde Hinweise auf den einmaligen Konsum von Kokain, hat sie eine amtsärztliche Untersuchung anzuordnen (E. 3b). Ablehnung des Eventualantrags auf Untersuchung beim Hausarzt, da dieser nicht über die notwendige Unbefangenheit verfügt (E. 4). Unzulässigkeit der Androhung des Führerausweisentzugs für den Fall, dass sich die Partei der angeordneten Untersuchung nicht unterzieht (E. 5a) bzw. den Kostenvorschuss nicht leistet (E. 5b). Teilweise Gutheissung der Beschwerde (E. 6).

Schlagwörter

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Ärztliche Untersuchung verfassungsmässiger Grundsatz Fahreignung Verhältnismässigkeitsprinzip anfechtbarer Zwischenentscheid Eigenbedarf

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 5 lit. 23 BEK

This provision is cited as the basis for the administrative measure regarding drug consumption.

Art. 10 lit. II BV

This constitutional provision likely relates to fundamental rights or personal freedom, which was considered in the context of the ordered examination.

Art. 36 lit. I BV

This constitutional provision likely relates to proportionality or the principle of necessity, considered when ordering the examination.

Art. 36 lit. III BV

This constitutional provision likely relates to the conditions for imposing restrictions, considered in the context of the ordered examination.

§ 19 lit. II VRG

This provision of the cantonal administrative procedure law concerns the admissibility of appeals against interim decisions, specifically regarding the concept of irreparable disadvantage.

§ 48 lit. II VRG

This provision of the cantonal administrative procedure law likely deals with the conditions for ordering medical examinations or related measures.

Art. 45 lit. I VwVG

This provision of the federal administrative procedure law is cited in relation to the inadmissibility of threatening license revocation for non-compliance with the ordered examination or payment of costs.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2002.00169

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2002.00169 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 27.11.2002 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Amtsärztliche Untersuchung · Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung wegen Kokainkonsums Zuständigkeit (E. 1). Legitimation zur Anfechtung von Zwischenverfügungen: Begriff des nicht wieder gutzumachenden Nachteils (E. 2a). Die Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung ist eine selbständig anfechtbare Zwischenverfügung (E. 2b).

Eine Kautionierung ist dagegen nicht selbständig anfechtbar (E. 2c). Voraussetzung für die Anordnung einer ärztlichen Untersuchung: Hinweise, die an der Fahreignung Zweifel aufkommen lassen (E. 3a). Erhält die Behörde Hinweise auf den einmaligen Konsum von Kokain, hat sie eine amtsärztliche Untersuchung anzuordnen (E. 3b). Ablehnung des Eventualantrags auf Untersuchung beim Hausarzt, da dieser nicht über die notwendige Unbefangenheit verfügt (E. 4). Unzulässigkeit der Androhung des Führerausweisentzugs für den Fall, dass sich die Partei der angeordneten Untersuchung nicht unterzieht (E. 5a) bzw. den Kostenvorschuss nicht leistet (E. 5b).

Teilweise Gutheissung der Beschwerde (E. 6). · --- · Stichworte: · ARZTUNTERSUCHUNG BLUTENTNAHME DROGENKONSUM EINGRIFF KOKAIN KOSTENVORSCHUSS LEGITIMATION NACHTEIL PERSÖNLICHKEITSRECHT SELBSTBESTIMMUNGSRECHT STRASSENVERKEHRSRECHT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT ZWANGSUNTERSUCHUNG ZWISCHENVERFÜGUNG · Rechtsnormen: · Art. 5 lit. 23 BEK Art. 10 lit. II BV Art. 36 lit. I BV lit. III OG § 19 lit. II VRG § 48 lit. II VRG Art. 45 lit. I VwVG · Publikationen: · RB 2002 Nr. 16 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2