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VB.2001.00318 • VG ZH VB.2001.00318 KI-generiert

Residency Permit Non-Renewal for 19-Year Resident with Full Invalidity

Geschäftsnummer VB.2001.00318
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court reviewed the decision not to renew the residency permit for an individual who had lived in the country for 19 years and had been 100% invalid since 1997, addressing claims of violations of constitutional rights, specifically non-discrimination, equality before the law, and protection of legitimate expectations and private life. The court reasoned that there was no general right to be heard on claims of fundamental rights violations, the non-renewal based on invalidity was neither directly nor indirectly discriminatory compared to the standards set by higher federal court rulings, there was no violation of the principle of equality either in comparison to other specific cases or beneficiaries of humanitarian programs, and that the prior issuance of a permit did not create a legitimate expectation justifying renewal, nor was there sufficient evidence of an intensive private relationship with the country to warrant protection of private life under the relevant constitutional and convention articles.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufenthaltsbewilligung | Dem seit 19 Jahren in der Schweiz wohnhaften und seit 1997 zu 100 % invaliden Beschwerdeführer wurde 1999 die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert. Verletzung von Art. 8 Abs. 2, 9 und 13 BV (8 Abs. 1 EMRK)? Auseinandersetzung mit BGE 127 II 161: kein genereller Eintretensanspruch bei der Rüge der angeführten Grundrechtsverletzungen (E. 1c). Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV): Auseinandersetzung mit der Kritik an BGE 126 II 377 E. 6. Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung bei Invalidität ist weder direkt noch indirekt diskriminierend (E. 2). Keine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes (Art. 8 Abs. 1 BV): weder im Vergleich zu einem konkreten Einzelfall (E. 3b) noch im Vergleich mit den durch die "Humanitäre Aktion 2000" Begünstigten (E. 3c). Bindung an bundesgesetzliche Vorgaben (E. 3a). Vertrauensschutz (Art. 9 BV): Die Erteilung einer Bewilligung (auch einer Härtefallbewilligung) begründet für sich allein kein schutzwürdiges Vertrauen (E. 4b). Schutz des Privatlebens (Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 8 Abs. 1 EMRK): Keine besonders intensive private Beziehung des Beschwerdeführers zur Schweiz ersichtlich (E. 5b).

Schlagwörter

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Gleichheitssatz und Diskriminierungsverbot Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung Verletzung von Bewilligungsauflagen Verfassungswidrigkeit Grundrechte Nichtverlängerung des Vertrags

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2001.00318

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2001.00318 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.01.2002 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung · Dem seit 19 Jahren in der Schweiz wohnhaften und seit 1997 zu 100 % invaliden Beschwerdeführer wurde 1999 die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert. Verletzung von Art. 8 Abs. 2, 9 und 13 BV (8 Abs. 1 EMRK)? Auseinandersetzung mit BGE 127 II 161: kein genereller Eintretensanspruch bei der Rüge der angeführten Grundrechtsverletzungen (E. 1c). Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV): Auseinandersetzung mit der Kritik an BGE 126 II 377 E.

6. Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung bei Invalidität ist weder direkt noch indirekt diskriminierend (E. 2). Keine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes (Art. 8 Abs. 1 BV): weder im Vergleich zu einem konkreten Einzelfall (E. 3b) noch im Vergleich mit den durch die "Humanitäre Aktion 2000" Begünstigten (E. 3c). Bindung an bundesgesetzliche Vorgaben (E. 3a). Vertrauensschutz (Art. 9 BV): Die Erteilung einer Bewilligung (auch einer Härtefallbewilligung) begründet für sich allein kein schutzwürdiges Vertrauen (E. 4b). Schutz des Privatlebens (Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 8 Abs. 1 EMRK):

Keine besonders intensive private Beziehung des Beschwerdeführers zur Schweiz ersichtlich (E. 5b). · --- · Stichworte: · ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG AUFENTHALTSBEWILLIGUNG AUFENTHALTSZWECK DIREKTE DISKRIMINIERUNG DISKRIMINIERUNG EINTRETENSANSPRUCH ERFÜLLTER AUFENTHALTSZWECK HÄRTEFALLBEWILLIGUNG INDIREKTE DISKRIMINIERUNG INVALIDITÄT ÜBRIGES ZU ART. 8,9,29 FF. BV VERTRAUENSGRUNDLAGE VERTRAUENSSCHUTZ · Rechtsnormen: · Art. 4 ANAG Art. 8 lit. I BV Art. 8 lit. II BV Art. 9 BV Art. 13 lit. I BV Art. 8 lit. I EMRK · Publikationen: · RB 2002 Nr. 29 S. 87 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3