Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2000.00351 • VG ZH VB.2000.00351 KI-generiert

Psychologist's Appeal Against Refusal of Independent Psychotherapist Practice Permit

Geschäftsnummer VB.2000.00351
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case concerned an appeal against the refusal to grant a permit for independent practice as a psychotherapist to a psychologist holding a university degree, based on the healthcare directorate's guidelines which required specialized training. The court ruled that the appellant was not entitled to a permit based solely on their initial university education due to transitional regulations, finding that the current guidelines, which prioritized recognized, integral special training, were neither inequitable nor arbitrary, even if they deviated from previous standards. Furthermore, the court upheld the directorate's evaluation criteria, which focused on the quality and scope of the training institutions rather than individual course content, concluding that the appellant's specific postgraduate training lacked sufficient components in theory and self-experience, making a permit, even with conditions, unwarranted.

Legislator-Regeste

Amtlich

Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeut | Anspruch eines Psychologen mit Universitätsabschluss auf Zulassung nach den Richtlinien der Gesundheitsdirektion Massgebend sind zur Zeit die Richtlinien der Direktion. Dass diese mit dem Erfordernis der integralen Spezialausbildung vom früheren Konzept abweichen, spielt keine Rolle (E. 3a). Das Übergangsrecht ist weder rechtsungleich noch willkürlich. Es gibt dem Beschwerdeführer keinen Zulassungsanspruch allein gestützt auf seine Erstausbildung (E. 3b). Die Direktion stützt sich auf quantitative und qualitative Kriterien ab. Die Richtlinien bewerten zu Recht die von den Gesuchstellern besuchten Ausbildungsinstitutionen und nicht die individuelle Ausbildung (E. 4b). Die Direktion anerkennt zu Recht die von der Charta anerkannten Ausbildungsgänge. Bei allen nicht anerkannten Institutionen ist eine eigene Beurteilung der Direktion jedoch unumgänglich (E. 4c). Es ist zulässig, von den Institutionen ein breiteres Ausbildungsangebot zu verlangen, als es vom einzelnen Absolventen im Minimum belegt werden muss (E. 4d). Die vom Beschwerdeführer absolvierten Ausbildungsgänge bei kantonalen Psychiatriediensten stellen keine rechtsgenügende Spezialausbildung dar. Mängel sind insbesondere hinsichtlich Theorievermittlung und Selbsterfahrung festzustellen. Dass derselbe Ausbildungsgang den Medizinern zum FMH-Titel verhilft, ist nicht massgebend (E. 5b). Die Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie weist deutliche Defizite vor allem bezüglich Theorie auf (E. 5c). Beim Lehrgang in Paar- und Familientherapie fehlt neben dem ungenügenden Theorieangebot der Einbezug der Selbsterfahrung (E. 5d). Auch eine Bewilligung unter Auflagen kommt i.c. nicht in Frage (E. 5e).

Schlagwörter

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Befreiung von der Genehmigungspflicht Zugang zum Beruf psychologisches Gutachten psychisches Trauma Mobbing Selbstkontrolle auf freiwilliger Basis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 36 lit. I BV
This constitutional provision regarding equality was implicitly considered in the assessment of the transitional law's alleged unequal treatment, though its direct application in the final dispositive orders is assumed based on its listing under 'Rechtsnormen' alongside the main ground.
§ 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG
This provision likely served as the legal basis for the court's review concerning the granting of the professional authorization, which is central to the dispute, although the specific order (dispositive) is not fully provided in the text snippet for confirmation.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG

This provision likely served as the legal basis for the court's review concerning the granting of the professional authorization, which is central to the dispute, although the specific order (dispositive) is not fully provided in the text snippet for confirmation.

Art. 36 lit. I BV

This constitutional provision regarding equality was implicitly considered in the assessment of the transitional law's alleged unequal treatment, though its direct application in the final dispositive orders is assumed based on its listing under 'Rechtsnormen' alongside the main ground.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2000.00351

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2000.00351 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.12.2000 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeut · Anspruch eines Psychologen mit Universitätsabschluss auf Zulassung nach den Richtlinien der Gesundheitsdirektion Massgebend sind zur Zeit die Richtlinien der Direktion. Dass diese mit dem Erfordernis der integralen Spezialausbildung vom früheren Konzept abweichen, spielt keine Rolle (E. 3a).

Das Übergangsrecht ist weder rechtsungleich noch willkürlich. Es gibt dem Beschwerdeführer keinen Zulassungsanspruch allein gestützt auf seine Erstausbildung (E. 3b). Die Direktion stützt sich auf quantitative und qualitative Kriterien ab. Die Richtlinien bewerten zu Recht die von den Gesuchstellern besuchten Ausbildungsinstitutionen und nicht die individuelle Ausbildung (E. 4b). Die Direktion anerkennt zu Recht die von der Charta anerkannten Ausbildungsgänge. Bei allen nicht anerkannten Institutionen ist eine eigene Beurteilung der Direktion jedoch unumgänglich (E. 4c).

Es ist zulässig, von den Institutionen ein breiteres Ausbildungsangebot zu verlangen, als es vom einzelnen Absolventen im Minimum belegt werden muss (E. 4d). Die vom Beschwerdeführer absolvierten Ausbildungsgänge bei kantonalen Psychiatriediensten stellen keine rechtsgenügende Spezialausbildung dar. Mängel sind insbesondere hinsichtlich Theorievermittlung und Selbsterfahrung festzustellen. Dass derselbe Ausbildungsgang den Medizinern zum FMH-Titel verhilft, ist nicht massgebend (E. 5b). Die Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie weist deutliche Defizite vor allem bezüglich Theorie auf (E. 5c).

Beim Lehrgang in Paar- und Familientherapie fehlt neben dem ungenügenden Theorieangebot der Einbezug der Selbsterfahrung (E. 5d). Auch eine Bewilligung unter Auflagen kommt i.c. nicht in Frage (E. 5e). · --- · Stichworte: · BERUFSAUSÜBUNG CHARTA GESETZLICHE GRUNDLAGE INTEGRAL PSYCHOTHERAPEUT/-IN PSYCHOTHERAPIE RICHTLINIEN SELBSTÄNDIGE BERUFSAUSÜBUNG SELBSTERFAHRUNG SPEZIALAUSBILDUNG THEORIE ÜBERGANGSRECHT · Rechtsnormen: · § 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG Art. 36 lit. I BV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4