Landowner Tacit Consent to Road Dedication Barring Later Objection
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a challenge to a building permit predicated on the status of a planned access road, where landowners, having tolerated or encouraged the construction and public use of the access road—intended to facilitate the development under an invalid agreement—for over ten years, subsequently attempted to dispute its dedication to public use. The court reasoned that the landowners' conduct, by allowing the road to be made available for public traffic, constituted tacit consent to the informal dedication of the road area for public use, meaning the subsequent objection to public utility violated the principle of good faith.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung | Haben die an einem formungültigen Erschliessungsvertrag beteiligten Grundeigentümer den Bau der vorgesehenen, von der Gemeinde genehmigten Sammelstrasse auf ihrem Land gefördert oder geduldet, um diesem die Baureife zu verleihen, und ist die Strasse mit ihrer Duldung dem öffentlichen Verkehr dienstbar gemacht worden, so haben die Grundeigentümer durch ihr Verhalten der formlosen Widmung der Strassenfläche zum Gemeingebrauch zugestimmt. Nachdem die Benutzung der Strasse durch die Allgemeinheit mehr als zehn Jahre geduldet wurde, verstösst die nachträgliche Bestreitung des Gemeingebrauchs durch die privaten Landeigentümer bzw. durch die Gemeinde gegen Treu und Glauben (E. 4).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is implicitly part of the legal framework leading to the final decision, although the explicit grounds for the final order are rooted in the principle of good faith derived from the factual context described.
This provision is implicitly part of the legal framework leading to the final decision, although the explicit grounds for the final order are rooted in the principle of good faith derived from the factual context described.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2000.00025
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2000.00025 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 10.05.2000 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Haben die an einem formungültigen Erschliessungsvertrag beteiligten Grundeigentümer den Bau der vorgesehenen, von der Gemeinde genehmigten Sammelstrasse auf ihrem Land gefördert oder geduldet, um diesem die Baureife zu verleihen, und ist die Strasse mit ihrer Duldung dem öffentlichen Verkehr dienstbar gemacht worden, so haben die Grundeigentümer durch ihr Verhalten der formlosen Widmung der Strassenfläche zum Gemeingebrauch zugestimmt.
Nachdem die Benutzung der Strasse durch die Allgemeinheit mehr als zehn Jahre geduldet wurde, verstösst die nachträgliche Bestreitung des Gemeingebrauchs durch die privaten Landeigentümer bzw. durch die Gemeinde gegen Treu und Glauben (E. 4). · --- · Stichworte: · BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÜHRUNG, FINANZIERUNG) ERSCHLIESSUNGSVERTRAG GEMEINGEBRAUCH STRASSE WIDMUNG · Rechtsnormen: · § 236 Abs. I PBG § 237 Abs. I PBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3