Procurement Law: Selective Procedure for Study Commission with Follow-up Construction Contract
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed a procurement matter concerning the awarding of a study commission, which included an option for a follow-up contract for the construction of a gymnasium, classifying the study commission as a service contract under the relevant law. The court reasoned that when a study commission includes a follow-up option, the process is considered a selective procedure where the selection of participants is akin to prequalification, the project drafts are treated as offers, and the decision on the follow-up contract constitutes the award. Critically, the court held that limiting the number of participants in a selective procedure cannot be based on criteria unrelated to the award, finding that "familiarity" as an eligibility criterion violated the principle of equal treatment of bidders, ultimately obligating the authority to allow the appellant to participate in the project drafting phase.
Legislator-Regeste
AmtlichSubmission | Vergabe eines Studienauftrags mit der Option eines Folgeauftrags (Neubau einer Turnhalle). Studienaufträge sind Dienstleistungsaufträge gemäss Art. 6 Abs. 1 lit. c IVöB (E. 2a). Enthält der Studienauftrag eine Folgeauftragsoption, so erfolgt die Vergabe im selektiven Verfahren: Die Auswahl der Teilnehmer entspricht dem Präqualifikationsentscheid, bei den Projektentwürfen handelt es sich um Angebotsofferten, und mit dem Entscheid über den Folgeauftrag (Weiterbearbeitung des Projekts) wird der Zuschlag erteilt (E. 2b). Eignungskriterien sind in den Ausschreibungsunterlagen bekanntzugeben (E. 3b). Wird im selektiven Verfahren die Zahl der Teilnehmer beschränkt, darf die Auswahl der Anbieter nicht auf vergabefremden Kriterien beruhen; das Kriterium der "Bekanntheit" verstösst gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung der Anbietenden (E. 3c). Beschwerdeentscheid: Verpflichtung, die Beschwerdeführerin zur Projektverfassung zuzulassen (E. 4).
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Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.1999.00385
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.1999.00385 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 13.04.2000 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · Vergabe eines Studienauftrags mit der Option eines Folgeauftrags (Neubau einer Turnhalle). Studienaufträge sind Dienstleistungsaufträge gemäss Art. 6 Abs. 1 lit. c IVöB (E. 2a). Enthält der Studienauftrag eine Folgeauftragsoption, so erfolgt die Vergabe im selektiven Verfahren:
Die Auswahl der Teilnehmer entspricht dem Präqualifikationsentscheid, bei den Projektentwürfen handelt es sich um Angebotsofferten, und mit dem Entscheid über den Folgeauftrag (Weiterbearbeitung des Projekts) wird der Zuschlag erteilt (E. 2b). Eignungskriterien sind in den Ausschreibungsunterlagen bekanntzugeben (E. 3b). Wird im selektiven Verfahren die Zahl der Teilnehmer beschränkt, darf die Auswahl der Anbieter nicht auf vergabefremden Kriterien beruhen; das Kriterium der "Bekanntheit" verstösst gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung der Anbietenden (E. 3c).
Beschwerdeentscheid: Verpflichtung, die Beschwerdeführerin zur Projektverfassung zuzulassen (E. 4). · --- · Stichworte: · AUSSCHREIBUNG EIGNUNGSKRITERIEN ORTSANSÄSSIGKEIT PRÄQUALIFIKATION SCHWELLENWERT SELEKTIVES VERFAHREN STUDIENAUFTRAG SUBMISSIONSRECHT TRANSPARENZ · Rechtsnormen: · Art. 5 lit. I BGBM Art. 1 lit. II b IVöB Art. 1 lit. II c IVöB Art. 6 lit. I c IVöB Art. 12 lit. I b IVöB § 4 lit. c IVöB-BeitrittsG § 6 lit. II SubmV § 10 lit. III SubmV · Publikationen: · BEZ 2000 Nr. 28 RB 2000 Nr. 66 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3