Real Estate Gains Tax Deferral on Business Asset Sale vs. Farmland Classification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed a dispute over real estate gains tax deferral concerning the sale of a property that was part of the seller's business assets, not a "farmland" property under the relevant tax provision ($\S$ 216 para. 3 lit. h StG). The court reasoned that prior cantonal practice defining "farmland" was outdated and that the federal definition, as per recent federal court jurisprudence, must be applied, concluding the sold property did not qualify as such; consequently, the applicable tax deferral was governed by the provision concerning gains from the sale of business assets ($\S$ 216 para. 3 lit. g StG) rather than the one for farmland. Since part of the gain was subsequently invested in constructing a facility (a laying hen barn) which constituted an improvement to property belonging to necessary operating fixed assets, the conditions for the tax deferral under the business asset provision were met, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichGrundstückgewinnsteuer (Revision) | [Revision; Grundstückgewinnsteuer; Steueraufschub infolge Ersatzbeschaffung; Verwendung des Grundstückgewinns zur Verbesserung eines zum betriebsnotwendigen Anlagevermögen gehörenden Grundstücks; Abweisung der Beschwerde] Die bisherige kantonale Praxis, wonach ein Grundstück dann als "landwirtschaftlich" im Sinn von § 216 Abs. 3 lit. h StG galt, wenn es entweder Teil eines landwirtschaftlichen Heimwesens war oder tatsächlich landwirtschaftlich genutzt wurde, ist überholt. Der Begriff des landwirtschaftlichen Grundstücks in § 216 Abs. 3 lit. h StG ist im Sinn der neueren bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 12 Abs. 1 StHG auszulegen (E. 2.3). Das streitgegenständliche Grundstück war kein landwirtschaftliches Grundstück. Nach Art. 8 Abs. 2 StHG gehörte es vor der Veräusserung zum Geschäftsvermögen des Beschwerdegegners. Da es sich folglich um einen Grundstückgewinn aus Veräusserung des Geschäftsvermögens im Sinn von Art. 12 Abs. 4 Ingress StHG handelt, kommen die Steueraufschubtatbestände von § 216 Abs. 3 lit. g StG bzw. Art. 12 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 8 Abs. 4 StHG zum Tragen, nicht jene von § 216 Abs. 3 lit. h StG bzw. Art. 12 Abs. 3 lit. d StHG. Den Grundstückgewinn investierte der Beschwerdegegner teilweise in den Bau eines Legehennenstalls. Dabei handelt es sich um eine Verbesserung eines zum betriebsnotwendigen Anlagevermögen gehörenden Grundstücks im Sinn von § 216 Abs. 3 lit. g StG. Die Beschwerde ist abzuweisen (E. 2.4).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision regulates the deferral of tax liability for improvements to property belonging to necessary business assets, which applied to the reinvestment made by the respondent.
This provision, in conjunction with Art. 8 Abs. 4 StHG, relates to the tax deferral options applicable to gains from the disposal of business assets.
This provision defines the situation of a capital gain resulting from the disposal of business assets, which was the case here.
This provision, concerning agricultural land, was deemed inapplicable based on the interpretation of the property in question.
This provision was considered inapplicable as the gain did not concern agricultural land as defined by the court's interpretation.
This provision is cited in conjunction with Art. 12 Abs. IV lit. a StHG regarding the applicable tax deferral provisions.
This provision sets the general framework for capital gains from real estate, against which the specific deferral rules are measured.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: SB.2018.00046
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · SB.2018.00046 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 22.08.2018 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Steuerrecht · Betreff: · Grundstückgewinnsteuer (Revision) · [Revision; Grundstückgewinnsteuer; Steueraufschub infolge Ersatzbeschaffung; Verwendung des Grundstückgewinns zur Verbesserung eines zum betriebsnotwendigen Anlagevermögen gehörenden Grundstücks; Abweisung der Beschwerde] Die bisherige kantonale Praxis, wonach ein Grundstück dann als "landwirtschaftlich" im Sinn von § 216 Abs. 3 lit. h StG galt, wenn es entweder Teil eines landwirtschaftlichen Heimwesens war oder tatsächlich landwirtschaftlich genutzt wurde, ist überholt.
Der Begriff des landwirtschaftlichen Grundstücks in § 216 Abs. 3 lit. h StG ist im Sinn der neueren bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 12 Abs. 1 StHG auszulegen (E. 2.3). Das streitgegenständliche Grundstück war kein landwirtschaftliches Grundstück. Nach Art. 8 Abs. 2 StHG gehörte es vor der Veräusserung zum Geschäftsvermögen des Beschwerdegegners. Da es sich folglich um einen Grundstückgewinn aus Veräusserung des Geschäftsvermögens im Sinn von Art. 12 Abs. 4 Ingress StHG handelt, kommen die Steueraufschubtatbestände von § 216 Abs. 3 lit. g StG bzw. Art. 12 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 8 Abs. 4 StHG zum Tragen, nicht jene von § 216 Abs. 3 lit. h StG bzw. Art. 12 Abs. 3 lit. d StHG.
Den Grundstückgewinn investierte der Beschwerdegegner teilweise in den Bau eines Legehennenstalls. Dabei handelt es sich um eine Verbesserung eines zum betriebsnotwendigen Anlagevermögen gehörenden Grundstücks im Sinn von § 216 Abs. 3 lit. g StG. Die Beschwerde ist abzuweisen (E. 2.4). · --- · Stichworte: · BETRIEBSNOTWENDIGES ANLAGEVERMÖGEN ERSATZBESCHAFFUNG GESCHÄFTSVERMÖGEN LANDWIRTSCHAFTLICHES GRUNDSTÜCK STEUERAUFSCHUB · Rechtsnormen: · § 216 Abs. III lit. g StG § 216 Abs. III lit. h StG Art. 8 Abs. IV StHG Art. 12 Abs. I StHG Art. 12 Abs. III lit. d StHG Art. 12 Abs. IV StHG Art. 12 Abs. IV lit. a StHG · Publikationen:
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