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SB.2017.00057 • VG ZH SB.2017.00057 KI-generiert

Capital Gains Tax: Intercantonal Business Property Loss Offsets

Geschäftsnummer SB.2017.00057
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court addressed the calculation of capital gains tax on a property located in canton Zurich that was sold as part of an intercantonal business. Under Zurich's monistic system, losses are not considered when calculating taxable capital gains, but the market value from 20 years prior is. The court held that when a company operates across cantons, the canton where the property is located must account for operating losses according to conflict-of-law rules and credit them against the capital gain. To ensure fairness, taxable and tax-exempt gains are fully included in the tax calculation. After accounting for losses, any remaining profit is assigned solely to the property canton for taxation. However, Zurich can only tax the "taxable capital gain" it calculates up to the amount assigned to it, as double taxation law limits cantonal taxing authority in this scenario. The appeal was dismissed.

Legislator-Regeste

Amtlich

Grundstückgewinnsteuer | [Interkantonaler Sachverhalt; Ermittlung der Grundstückgewinnsteuer infolge Verkauf einer im Kanton Zürich gelegenen Kapitalanlageliegenschaft.] Nach dem monistischen System des Kantons Zürich werden keine Verluste bei der Ermittlung des steuerbaren Wertzuwachsgewinns berücksichtigt, wohl aber der Verkehrswert von vor 20 Jahren (E. 2.1). Bei einem interkantonalen Sachverhalt muss der Grundstückkanton gestützt auf die Kollisionsregeln einen Betriebsverlust, den eine interkantonale Unternehmung erleidet, auf den ihn objektmässig zustehenden Wertzuwachsgewinn anrechnen (E. 2.2). Zwecks Herbeiführung vergleichbarer Verhältnisse werden die steuerbaren und steuerfreien Wertzuwachsgewinne in vollem Umfang in die Steuerausscheidung einbezogen. Nach der Verlustverteilung und -verrechnung wird der noch verbleibende (Grundstück-)Gewinn dem Grundstückkanton zur alleinigen Besteuerung zugewiesen (E. 4.2). Der Kanton Zürich darf der nach seinem Grundstückgewinnsteuerrecht ermittelte "steuerbare Wertzuwachsgewinn" nur begrenzt bis zu dem ihm zugewiesenen Betrag besteuern. Das Doppelbesteuerungsrecht greift hier in die kantonale Steuerhoheit ein (E. 4.3ff.). Keine Herabsetzung der vorinstanzlichen Gerichtsgebühr (E. 5). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Besteuerung des Kapitalgewinns interkantonale Doppelbesteuerung entgangener Gewinn Verkehrswert der Liegenschaft Liegenschaftssteuer Verlustverrechnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 12 Abs. I StHG

Basis for the allocation of tax revenue between cantons in case of intercantonal double taxation, specifically regarding the taxation of property gains.

Art. 21 Abs. I lit. b StHG

Determines the taxable profit from the sale of immovable property, forming the basis for the property gains tax.

§ 219 Abs. I StG

Regulates the determination of the taxable profit from the sale of real estate in the canton of Zurich.

§ 70 Abs. I StG

Forms the basis for the calculation of value appreciation gains on real estate.

Art. 64 Abs. I Ziff. 1 StHG

Used to deny the reduction of court fees.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: SB.2017.00057

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · SB.2017.00057 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.03.2018 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 13.05.2019 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Steuerrecht · Betreff: · Grundstückgewinnsteuer · [Interkantonaler Sachverhalt; Ermittlung der Grundstückgewinnsteuer infolge Verkauf einer im Kanton Zürich gelegenen Kapitalanlageliegenschaft.] Nach dem monistischen System des Kantons Zürich werden keine Verluste bei der Ermittlung des steuerbaren Wertzuwachsgewinns berücksichtigt, wohl aber der Verkehrswert von vor 20 Jahren (E. 2.1).

Bei einem interkantonalen Sachverhalt muss der Grundstückkanton gestützt auf die Kollisionsregeln einen Betriebsverlust, den eine interkantonale Unternehmung erleidet, auf den ihn objektmässig zustehenden Wertzuwachsgewinn anrechnen (E. 2.2). Zwecks Herbeiführung vergleichbarer Verhältnisse werden die steuerbaren und steuerfreien Wertzuwachsgewinne in vollem Umfang in die Steuerausscheidung einbezogen. Nach der Verlustverteilung und -verrechnung wird der noch verbleibende (Grundstück-)Gewinn dem Grundstückkanton zur alleinigen Besteuerung zugewiesen (E. 4.2).

Der Kanton Zürich darf der nach seinem Grundstückgewinnsteuerrecht ermittelte "steuerbare Wertzuwachsgewinn" nur begrenzt bis zu dem ihm zugewiesenen Betrag besteuern. Das Doppelbesteuerungsrecht greift hier in die kantonale Steuerhoheit ein (E. 4.3ff.). Keine Herabsetzung der vorinstanzlichen Gerichtsgebühr (E. 5). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUER INTERKANTONALE AUSSCHEIDUNG INTERKANTONALE DOPPELBESTEUERUNG INTERKANTONALE STEUERAUSSCHEIDUNG KOLLISIONSRECHT MONISTISCHES SYSTEM VERLUSTVERRECHNUNG · Rechtsnormen:

· Art. 3 BV Art. 47 Abs. II BV Art. 127 Abs. II BV Art. 127 Abs. III BV Art. 129 BV Art. 134 BV § 70 Abs. I StG § 216 Abs. I StG § 219 Abs. I StG § 220 Abs. II StG Art. 12 Abs. I StHG Art. 21 Abs. I lit. b StHG Art. 64 Abs. I Ziff. 1 StHG Art. 64 Abs. III TSG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 1