Holding Company's Negative Equity Recognized for Tax Purposes
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA holding company correctly reported its own shares as a negative entry in equity on its commercial balance sheet, in accordance with new accounting law. The cantonal tax office argued that this amount should be added back to taxable equity, asserting that a specific provision for tax adjustments should continue to apply. The court ruled that, according to the principle of the relevance of the commercial balance sheet for tax purposes, the commercial balance sheet forms the basis for tax profit determination unless specific tax law adjustments permit deviation. As neither cantonal nor harmonized tax law contained an explicit adjustment provision allowing for the addition of this negative equity item, the court disallowed the tax office's claim, upholding the company's accounting treatment.
Legislator-Regeste
AmtlichStaats- und Gemeindesteuern 01.01.-31.12.2014 | Steuerliche Behandlung der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien nach neuem Rechnungslegungsrecht Die Pflichtige, eine Holdinggesellschaft, wies die von ihr gehaltenen eigenen Aktien gemäss neuem Rechnungslegungsrecht (Art. 959a Abs. 2 Ziff. 3 lit. e OR) korrekt in der Handelsbilanz als Minusposten im Eigenkapital aus. Das beschwerdeführende kantonale Steueramt vertritt die Ansicht, der Betrag sei im steuerbaren Eigenkapital aufzurechnen; Art. 4a VStG habe wie bisher als Korrekturnorm für die Gewinn- und Kapitalsteuer zu gelten. Im Steuerrecht gilt der Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz (Massgeblichkeitsprinzip). Die kaufmännische Bilanz und Erfolgsrechnung bilden Ausgangspunkt und Grundlage der steuerrechtlichen Gewinnermittlung, sofern nicht steuerrechtliche Korrekturvorschriften ein Abweichen vom handelsrechtlichen Ergebnis erlauben. Weder das Zürcher Steuergesetz noch das Harmonisierungsrecht weisen eine ausdrückliche Korrekturnorm auf, welche es erlauben würde, die Minusposten gemäss Art. 959a Abs. 2 Ziff. 3 lit. e OR zum nach § 79 Abs. 1 StG ermittelten Eigenkapital zu rechnen. Da die Aktivierung eigener Beteiligungsrechte im neuen Recht handelsrechtswidrig ist und ohne ausdrückliche steuergesetzliche Korrekturnorm unzulässig ist, muss eine Aufrechnung unterbleiben. Abweisung.
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KI-generiertCited as the provision under which the company correctly presented its own shares as a negative item in equity according to the new accounting law.
Cited by the tax authority as a correction norm for profit and capital tax, but ultimately not applied in the final decision.
Used to determine the equity, with the decision stating there is no explicit tax law correction norm allowing for the addition of negative items according to Art. 959a Abs. 2 Ziff. 3 lit. e OR to this equity.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: SB.2016.00117
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · SB.2016.00117 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 20.12.2017 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 14.11.2019 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Steuerrecht · Betreff: · Staats- und Gemeindesteuern 01.01.-31.12.2014 · Steuerliche Behandlung der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien nach neuem Rechnungslegungsrecht Die Pflichtige, eine Holdinggesellschaft, wies die von ihr gehaltenen eigenen Aktien gemäss neuem Rechnungslegungsrecht (Art. 959a Abs. 2 Ziff. 3 lit. e OR) korrekt in der Handelsbilanz als Minusposten im Eigenkapital aus.
Das beschwerdeführende kantonale Steueramt vertritt die Ansicht, der Betrag sei im steuerbaren Eigenkapital aufzurechnen; Art. 4a VStG habe wie bisher als Korrekturnorm für die Gewinn- und Kapitalsteuer zu gelten. Im Steuerrecht gilt der Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz (Massgeblichkeitsprinzip). Die kaufmännische Bilanz und Erfolgsrechnung bilden Ausgangspunkt und Grundlage der steuerrechtlichen Gewinnermittlung, sofern nicht steuerrechtliche Korrekturvorschriften ein Abweichen vom handelsrechtlichen Ergebnis erlauben.
Weder das Zürcher Steuergesetz noch das Harmonisierungsrecht weisen eine ausdrückliche Korrekturnorm auf, welche es erlauben würde, die Minusposten gemäss Art. 959a Abs. 2 Ziff. 3 lit. e OR zum nach § 79 Abs. 1 StG ermittelten Eigenkapital zu rechnen. Da die Aktivierung eigener Beteiligungsrechte im neuen Recht handelsrechtswidrig ist und ohne ausdrückliche steuergesetzliche Korrekturnorm unzulässig ist, muss eine Aufrechnung unterbleiben. Abweisung. · --- · Stichworte: · AKTIEN AKTIENRÜCKKAUF BILANZ EIGENE AKTIEN HANDELSBILANZ KAPITALSTEUER MASSGEBLICHKEITSPRINZIP MINUSPOSTEN RECHNUNGSLEGUNG STEUERBARES EIGENKAPITAL · Rechtsnormen:
· Art. 58 Abs. I lit. a DBG Art. 659a OR Art. 959a Abs. II lit. e Ziff. III OR § 79 Abs. I StG Art. 29 Abs. II lit. b StHG § 4a VStG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 1