Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
SB.2016.00007 • VG ZH SB.2016.00007 KI-generiert

Cash Pool Liquidity and Arm's Length Standard.

Geschäftsnummer SB.2016.00007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

When a subsidiary company places its liquid assets with another subsidiary acting as a cash pool, the terms and extent of such an arrangement must be comparable to those between unrelated parties. If the pooled funds significantly exceed the necessary liquidity for business operations and do not withstand an arm's length comparison, tax authorities may establish a baseline amount that is considered a long-term financial investment subject to higher interest rates. The specific determination of this baseline involves assessing the minimum balance throughout the fiscal year and considering planning uncertainty by using the average balance, with the case remanded for further evaluation of the appropriate percentage for this planning buffer to ensure proper procedure and adherence to due process.

Legislator-Regeste

Amtlich

Staats- und Gemeindesteuern 1.4.2009-31.3.2010 und 1.4.2010-31.3.2011 | Werden liquide Mittel einer Konzerngesellschaft bei einer anderen Konzerngesellschaft, welche als Cashpool dient, angelegt, müssen das Ausmass und die Konditionen einer solchen Anlage einem Drittvergleich standhalten. Übersteigen die im Cashpool angelegten Mittel den aus unternehmerischer Sicht erforderlichen Liquiditätsbedarf nach den gesamten Umständen des Einzelfalls bei Weitem und halten dementsprechend einem Drittvergleich nicht stand, ist es steuerrechtlich zulässig, einen sog. Sockelbetrag festzulegen, in dessen Umfang die im Cashpool investierten Mittel als längerfristige Finanzanlage gelten und entsprechend höher zu verzinsen sind (E. 5). Wie gross die erforderliche Bandbreite sein soll, ist eine Ermessensfrage. Bei der Ermittlung des angemessenen längerfristigen Sockelbetrages lässt sich zunächst bestimmen, welcher Mindestbetrag des Guthabens im Verlaufe des Geschäftsjahres nicht unterschritten wurde (Mindestguthaben). Insofern ist auf die vom Rekursgericht festgestellten, nicht bestrittenen Beträge abzustellen. Die Bandbreite hat hier lediglich den Zweck, die Planungsunsicherheit der Unternehmung zu berücksichtigen. Hierzu kann vom arithmetischen Mittel des Cashpool-Guthabens zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres ausgegangen werden (Durchschnittsbestand). Es erscheint nun weiter als angebracht, dem Planungsaspekt mit einem angemessenen, auf dem Durchschnittsbestand ermittelten Anteil Rechnung zu tragen und diesen als Einschlag auf dem Mindestguthaben in Abzug zu bringen. Für die Feststellung des angemessenen Anteils dieser Bandbreite ist die Sache zur Wahrung des Instanzenzugs und des rechtlichen Gehörs an die Vorinstanz zurückzuweisen (E. 6). Teilweise Gutheissung.

Schlagwörter

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Cash Pooling flüssige Mittel Kapitalanlagegesellschaft Tochtergesellschaft Steuerverfahren Steuerrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 93 BGG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to the procedural framework, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

Art. 9 DBA-UK

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to international tax aspects, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

Art. 58 DBG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to federal tax law, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

§ 64 StG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to cantonal tax law, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

§ 151 StG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to cantonal tax law, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

§ 152 StG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to cantonal tax law, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

§ 153 StG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to cantonal tax law, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

§ 155 StG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to cantonal tax law, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

§ 160 StG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to cantonal tax law, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

§ 17 VRG

Cited in the 'Rechtsnormen' section, indicating potential relevance to administrative procedure law, although not explicitly used in the dispositive itself as per the provided text.

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Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: SB.2016.00007

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · SB.2016.00007 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.12.2016 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Steuerrecht · Betreff: · Staats- und Gemeindesteuern 1.4.2009-31.3.2010 und 1.4.2010-31.3.2011 · Werden liquide Mittel einer Konzerngesellschaft bei einer anderen Konzerngesellschaft, welche als Cashpool dient, angelegt, müssen das Ausmass und die Konditionen einer solchen Anlage einem Drittvergleich standhalten.

Übersteigen die im Cashpool angelegten Mittel den aus unternehmerischer Sicht erforderlichen Liquiditätsbedarf nach den gesamten Umständen des Einzelfalls bei Weitem und halten dementsprechend einem Drittvergleich nicht stand, ist es steuerrechtlich zulässig, einen sog. Sockelbetrag festzulegen, in dessen Umfang die im Cashpool investierten Mittel als längerfristige Finanzanlage gelten und entsprechend höher zu verzinsen sind (E. 5). Wie gross die erforderliche Bandbreite sein soll, ist eine Ermessensfrage. Bei der Ermittlung des angemessenen längerfristigen Sockelbetrages lässt sich zunächst bestimmen, welcher Mindestbetrag des Guthabens im Verlaufe des Geschäftsjahres nicht unterschritten wurde (Mindestguthaben).

Insofern ist auf die vom Rekursgericht festgestellten, nicht bestrittenen Beträge abzustellen. Die Bandbreite hat hier lediglich den Zweck, die Planungsunsicherheit der Unternehmung zu berücksichtigen. Hierzu kann vom arithmetischen Mittel des Cashpool-Guthabens zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres ausgegangen werden (Durchschnittsbestand). Es erscheint nun weiter als angebracht, dem Planungsaspekt mit einem angemessenen, auf dem Durchschnittsbestand ermittelten Anteil Rechnung zu tragen und diesen als Einschlag auf dem Mindestguthaben in Abzug zu bringen.

Für die Feststellung des angemessenen Anteils dieser Bandbreite ist die Sache zur Wahrung des Instanzenzugs und des rechtlichen Gehörs an die Vorinstanz zurückzuweisen (E. 6). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · CAHSPOOL CASH POOL CASH POOLING DEALING AT ARM'S LENGTH DEALING AT ARMS LENGTH DRITTVERGLEICH FINANZANLAGE LIQUIDITÄT TRANSFER PRICING VERRECHNUNGSPREISE VERRECHNUNGSPREISGRUNDSÄTZE VERRECHNUNGSPREISRICHTLINIEN · Rechtsnormen: · Art. 93 BGG Art. 9 DBA-UK Art. 58 DBG § 64 StG § 151 StG § 152 StG § 153 StG § 155 StG § 160 StG § 17 VRG · Publikationen:

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