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SB.2012.00146 • VG ZH SB.2012.00146 KI-generiert

Taxpayer Denied Support Deduction for Cohabiting Partner

Geschäftsnummer SB.2012.00146
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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A taxpayer sought to deduct support payments made to their cohabiting partner from their income taxes. The court held that even in cohabitation, the general requirements for support deductions apply, including the payments being gratuitous, the recipient being unable to work or having limited earning capacity, and being in need of support. The taxpayer failed to prove the gratuitous nature of the payments or the partner's inability to work, thus the deduction was denied. The court also found that any perceived disadvantage compared to married couples was constitutionally permissible, and the imposition and amount of court costs for consolidated proceedings were justified.

Legislator-Regeste

Amtlich

Staats- und Gemeindesteuern 2010 | Unterstützungsabzug im Konkubinat; Höhe der Kosten vor Steuerrekursgericht Vereinigung der Verfahren SB.2012.00146 und SB.2012.00147 (E. 1). Für die Geltendmachung des Unterstützungsabzugs gelten auch im Konkubinat die allgemeinen Voraussetzungen (E. 3.1): Die Leistung hat unentgeltlich, d.h. ohne Gegenleistung zu erfolgen (E. 3.2), die unterstützte Person muss erwerbsunfähig oder beschränkt erwerbsfähig (E. 3.3) und unterstützungsbedürftig sein (E. 3.4). Als steuermindernde Tatsachen sind die Abzugsvoraussetzungen vom Steuerpflichtigen nachzuweisen (E. 3.7). Im konkreten Fall gelingt dies dem Pflichtigen betreffend Unentgeltlichkeit seiner Leistung (E. 4.1) und Erwerbsunfähigkeit seiner Partnerin nicht (E. 4.2), weshalb ihm der Abzug nicht zusteht. Eine allfällige Benachteiligung gegenüber Ehepaaren erweist sich als verfassungskonform (E. 4.3). Das Steuerrekursgericht hat zu Recht sowohl für den Rekurs betreffend Staats- und Gemeindesteuern als auch für die Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer Kosten erhoben, auch wenn es die Verfahren vereinigt hat. Die Höhe der Kosten (inkl. Zustellkosten) ist nicht zu beanstanden (E. 5). Abweisung.

Schlagwörter

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Konkubinatspartner Besteuerung von Ehepaaren Abzug von Kinderalimenten Rechtsfähigkeit Erwerbseinkommen Steuerdomizil

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 34 Abs. I lit. b StG

This provision is cited as the basis for the deduction of support payments for non-married partners.

§ 118 lit. b StG

This provision is cited as the basis for the deduction of support payments for non-married partners.

Art. 213 Abs. I lit. b DBG

This provision is cited as the basis for the deduction of support payments for non-married partners.

Art. 276 Abs. I ZGB

This provision is cited regarding the general conditions for legal assistance.

Art. 298a Abs. I ZGB

This provision is cited regarding the general conditions for legal assistance.

Art. 8 Abs. I BV

This provision is cited in relation to the principle of equal treatment and non-discrimination.

Art. 127 Abs. II BV

This provision is cited in relation to the principle of ability to pay.

§ 5 Abs. I GebV VGr

This provision is cited for the determination of court costs.

§ 4 GebV VGr

This provision is cited for the determination of court costs.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: SB.2012.00146

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · SB.2012.00146 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.09.2013 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Steuerrecht · Betreff: · Staats- und Gemeindesteuern 2010 · Unterstützungsabzug im Konkubinat; Höhe der Kosten vor Steuerrekursgericht Vereinigung der Verfahren SB.2012.00146 und SB.2012.00147 (E. 1). Für die Geltendmachung des Unterstützungsabzugs gelten auch im Konkubinat die allgemeinen Voraussetzungen (E. 3.1):

Die Leistung hat unentgeltlich, d.h. ohne Gegenleistung zu erfolgen (E. 3.2), die unterstützte Person muss erwerbsunfähig oder beschränkt erwerbsfähig (E. 3.3) und unterstützungsbedürftig sein (E. 3.4). Als steuermindernde Tatsachen sind die Abzugsvoraussetzungen vom Steuerpflichtigen nachzuweisen (E. 3.7). Im konkreten Fall gelingt dies dem Pflichtigen betreffend Unentgeltlichkeit seiner Leistung (E. 4.1) und Erwerbsunfähigkeit seiner Partnerin nicht (E. 4.2), weshalb ihm der Abzug nicht zusteht. Eine allfällige Benachteiligung gegenüber Ehepaaren erweist sich als verfassungskonform (E. 4.3).

Das Steuerrekursgericht hat zu Recht sowohl für den Rekurs betreffend Staats- und Gemeindesteuern als auch für die Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer Kosten erhoben, auch wenn es die Verfahren vereinigt hat. Die Höhe der Kosten (inkl. Zustellkosten) ist nicht zu beanstanden (E. 5). Abweisung. · --- · Stichworte: · BESTEUERUNG NACH DER WIRTSCHAFTLICHEN LEISTUNGSFÄHIGKEIT BEWEISLAST ERWERBSUNFÄHIGKEIT GEGENLEISTUNG GERICHTSKOSTEN KONKUBINAT KOSTENHÖHE RECHTSGLEICHHEITSGEBOT STEUERMINDERNDE TATSACHEN UNENTGELTLICHKEIT UNTERSTÜTZUNGSABZUG UNTERSTÜTZUNGSBEDÜRFTIGKEIT VERSICHERUNGSABZUG ZUSTELLKOSTEN · Rechtsnormen:

· Art. 8 Abs. I BV Art. 127 Abs. II BV Art. 213 Abs. I lit. b DBG § 4 GebV VGr § 5 Abs. I GebV VGr § 34 Abs. I lit. b StG § 118 lit. b StG Art. 276 Abs. I ZGB Art. 298a Abs. I ZGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2