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SB.2011.00166 • VG ZH SB.2011.00166 KI-generiert

Tax Assessment Overturned Due to Failure to Disclose Estimation Basis

Geschäftsnummer SB.2011.00166
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case concerning state and municipal taxes for 2009, the court addressed an assessment against a taxpayer operating a high-cash-flow restaurant, who was therefore obligated to maintain proper cash register books. While the lower court correctly found that the taxpayer failed to keep proper books, justifying an assessment based on discretionary estimation, the cantonal tax office violated its duty to disclose the key figures (such as gross profit margin) it used for its estimation in a timely manner, thereby infringing upon the taxpayer's right to legal counsel and inspection of the file, leading the court to overturn the decision and remand the case.

Legislator-Regeste

Amtlich

Staats- und Gemeindesteuern 2009 | Der pflichtige Ehemann betreibt ein Restaurant mit einem Umsatz von über einer Million Franken und somit einen Betrieb, der sich durch einen bargeldintensiven Geschäftsverkehr auszeichnet. Er ist daher als Buchführungspflichtiger gehalten, ein ordnungsgemässes Kassabuch zu führen. Das Steuerrekursgericht hat zutreffend dargelegt, dass und weshalb er keine ordnungsgemässen Kassabücher geführt hat und die Pflichtigen demgemäss zurecht nach pflichtgemässem Ermessen eingeschätzt (E. 2). Das kantonale Steueramt hat nicht rechtzeitig offengelegt, welche Kennzahlen (Bruttogewinnmarge) es seiner Einschätzung zugrundegelegt hat. Damit hat es seine Aktenführungspflicht, die Vorbedingung des Akteneinsichts- und Beweisführungsrechts des Steuerpflichtigen und damit der Wahrung des rechtlichen Gehörs bildet, verletzt (E. 4). Rückweisung.

Schlagwörter

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Steuerveranlagungen Rechte des Steuerpflichtigen Ermessensveranlagung Beurteilungsspielraum Ermessen der Gemeinde prozessleitende Verfügungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 134 Abs. II StG

Cited in the context of the court's decision regarding the assessment by discretionary power, although the final order is a reversal based on procedural grounds.

Art. 135 Abs. I StG

Cited in the context of the court's decision regarding the assessment by discretionary power, although the final order is a reversal based on procedural grounds.

Art. 139 Abs. II StG

Cited in the context of the court's decision regarding the assessment by discretionary power, although the final order is a reversal based on procedural grounds.

Art. 140 Abs. II StG

Cited in the context of the court's decision regarding the assessment by discretionary power, although the final order is a reversal based on procedural grounds.

Art. 142 Abs. II StG

Cited in the context of the court's decision regarding the assessment by discretionary power, although the final order is a reversal based on procedural grounds.

Art. 957 OR

Cited as the legal basis regarding the duty to keep proper books, which formed part of the reasoning leading to the reversal.

§ 18 Abs. I StG

Cited as part of the legal framework regarding the assessment.

§ 18 Abs. IV StG

Cited as part of the legal framework regarding the assessment.

§ 27 Abs. I StG

Cited as part of the legal framework regarding the assessment.

§ 64 StG

Cited as part of the legal framework regarding the assessment.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: SB.2011.00166

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · SB.2011.00166 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 03.10.2012 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Steuerrecht · Betreff: · Staats- und Gemeindesteuern 2009 · Der pflichtige Ehemann betreibt ein Restaurant mit einem Umsatz von über einer Million Franken und somit einen Betrieb, der sich durch einen bargeldintensiven Geschäftsverkehr auszeichnet. Er ist daher als Buchführungspflichtiger gehalten, ein ordnungsgemässes Kassabuch zu führen.

Das Steuerrekursgericht hat zutreffend dargelegt, dass und weshalb er keine ordnungsgemässen Kassabücher geführt hat und die Pflichtigen demgemäss zurecht nach pflichtgemässem Ermessen eingeschätzt (E. 2). Das kantonale Steueramt hat nicht rechtzeitig offengelegt, welche Kennzahlen (Bruttogewinnmarge) es seiner Einschätzung zugrundegelegt hat. Damit hat es seine Aktenführungspflicht, die Vorbedingung des Akteneinsichts- und Beweisführungsrechts des Steuerpflichtigen und damit der Wahrung des rechtlichen Gehörs bildet, verletzt (E. 4). Rückweisung.

· --- · Stichworte: · AKTENFÜHRUNGSPFLICHT BUCHFÜHRUNG BUCHFÜHRUNGSPFLICHTIG ERFAHRUNGSZAHLEN ERMESSENSEINSCHÄTZUNG KASSABUCH NOVENVERBOT OFFENSICHTLICHE UNRICHTIGKEIT PFLICHTGEMÄSSES ERMESSEN RECHTLICHES GEHÖR RÜCKWEISUNG · Rechtsnormen: · Art. 957 OR § 18 Abs. I StG § 18 Abs. IV StG § 27 Abs. I StG § 64 StG § 134 Abs. II StG § 135 Abs. I StG § 139 Abs. II StG § 140 Abs. II StG § 142 Abs. II StG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3