Challenge to Litigation Value Calculation in Administrative Personnel Law Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn applicant challenged the calculation of the litigation value in a prior administrative court decision concerning personnel law, which had resulted in the matter exceeding the threshold for mandatory court costs. The court reasoned that while the current litigation value was below the threshold, the chamber that ruled on the consequential cost issue was competent to decide the matter; furthermore, specific provisions for cost appeals in civil and criminal matters were inapplicable to administrative proceedings, and the cost decision constituted a judicial act appealable only to the Federal Court, thus precluding referral to the administrative commission as a supervisory complaint, and the submission did not qualify as a revision or correction request due to the absence of grounds for revision or a correctable error.
Legislator-Regeste
AmtlichGerichtskosten | Der Gesuchsteller wehrt sich mit "Wiedererwägungsgesuch/Beschwerde" gegen die Berechnung des Streitwerts im Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 11. Juni 2003 (PB.2003.00011, www.vgrzh.ch/rechtsprechung), die zur Überschreitung der Grenze von Fr. 20'000.- und damit zur Kostenpflichtigkeit des personalrechtlichen Verfahrens geführt hat (§ 80b VRG). Obwohl der gegenwärtige Streitwert unter Fr. 20'000.- liegt, ist die Kammer, welche die fragliche Nebenfolgenregelung getroffen hat, zum Entscheid berufen (E. 1). Zwar kennt § 206 in Verbindung mit §§ 108 ff. GVG eine eigene Kostenbeschwerde in Zivil- und Strafsachen, doch sind diese Bestimmungen in verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht anwendbar. Der Kostenentscheid ist kein Akt der Justizverwaltung, sondern in jeder Hinsicht ein solcher der Rechtsprechung, der sich nur an das Bundesgericht weiter ziehen lässt. Eine Weiterleitung der Eingabe an die Verwaltungskommission zur Behandlung als Aufsichtsbeschwerde fällt deshalb ausser Betracht (E. 2). Die Eingabe wird zu Recht nicht als Revisions- oder als Berichtigungsbegehren bezeichnet, da es sowohl an einem Revisionsgrund wie auch an einem der Berichtigung zugänglichen Versehen des Gerichts fehlt (E. 3).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision relates to the cost liability in personnel law proceedings, which triggered the original dispute about the calculation of the value in dispute.
Cited in relation to the specific cost appeal procedure in civil and criminal matters, which the court determined was inapplicable to administrative proceedings.
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This provision appears in the list of cited legal norms, though its specific application in the final orders is not detailed here.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: RG.2003.00006
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · RG.2003.00006 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 30.07.2003 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Gerichtskosten · Der Gesuchsteller wehrt sich mit "Wiedererwägungsgesuch/Beschwerde" gegen die Berechnung des Streitwerts im Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 11. Juni 2003 (PB.2003.00011, www.vgrzh.ch/rechtsprechung), die zur Überschreitung der Grenze von Fr. 20'000.- und damit zur Kostenpflichtigkeit des personalrechtlichen Verfahrens geführt hat (§ 80b VRG).
Obwohl der gegenwärtige Streitwert unter Fr. 20'000.- liegt, ist die Kammer, welche die fragliche Nebenfolgenregelung getroffen hat, zum Entscheid berufen (E. 1). Zwar kennt § 206 in Verbindung mit §§ 108 ff. GVG eine eigene Kostenbeschwerde in Zivil- und Strafsachen, doch sind diese Bestimmungen in verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht anwendbar. Der Kostenentscheid ist kein Akt der Justizverwaltung, sondern in jeder Hinsicht ein solcher der Rechtsprechung, der sich nur an das Bundesgericht weiter ziehen lässt. Eine Weiterleitung der Eingabe an die Verwaltungskommission zur Behandlung als Aufsichtsbeschwerde fällt deshalb ausser Betracht (E. 2).
Die Eingabe wird zu Recht nicht als Revisions- oder als Berichtigungsbegehren bezeichnet, da es sowohl an einem Revisionsgrund wie auch an einem der Berichtigung zugänglichen Versehen des Gerichts fehlt (E. 3). · --- · Stichworte: · AUFSICHT AUFSICHTSBESCHWERDE BERICHTIGUNG GERICHTSKOSTEN JUSTIZVERWALTUNG KOSTEN UND ENTSCHÄDIGUNGEN KOSTENBESCHWERDE REVISION REVISIONSGRÜNDE STREITWERT STREITWERTBERECHNUNG VERWALTUNGSKOMMISSION · Rechtsnormen: · § 108 GVG § 166 GVG § 206 GVG § 5 lit. II VRG § 38 lit. II VRG § 71 VRG § 80b VRG § 86a VRG · Publikationen:
· RB 2003 Nr. 22 S. 65 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3