Faculty Termination Compensation for Procedural Violation in Fee Change Aftermath
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertFollowing an increase in course fees and the elimination of student discounts for continuing education courses, which led to a sharp drop in demand and subsequent course cancellations, faculty members faced partial terminations. The court affirmed the legality of the fee structure changes and the delegation of authority for setting fees, ruling that students had no vested right to the previous discounts. However, the court found that the employer partially failed to comply with procedural requirements regarding mitigating measures related to job reductions, despite it not constituting a mass layoff, and consequently awarded the affected faculty a total compensation equivalent to two gross monthly salaries due to this formal violation.
Legislator-Regeste
AmtlichTeil-Kündigung | [Die Kursgebühren für die von der Beschwerdegegnerin durchgeführten allgemeinen gestalterischen Weiterbildungskurse wurden erhöht und die bis anhin für diese Kurse gewährten Rabatte für Studierende abgeschafft. Hernach brach die Nachfrage nach den Weiterbildungskursen ein, woraufhin Kurse gestrichen und gegenüber den Dozierenden (Teil-)Kündigungen ausgesprochen werden mussten.] Im Beschwerdeverfahren können keine neuen Sachbegehren gestellt werden (E. 1.2). Vereinigung der persönlich erhobenen und der durch den Rechtsvertreter erhobenen Beschwerde (E. 1.3). Da es sich um einen Fall grundsätzlicher Bedeutung handelt, wird die Entscheidung der Kammer übertragen (E. 1.4). Gemäss § 14 FaHG gelten für das Hochschulpersonal grundsätzlich die auf das Staatspersonal anwendbaren Bestimmungen (E. 2.2). Die Kündigung durch den Staat setzt einen sachlich zureichenden Grund voraus. Darüber hinaus darf sie nach den Bestimmung des OR nicht missbräuchlich sein (E. 2.3). § 32 Abs. 1 f. FaHG, wonach für Dienstleistungen kostendeckende oder marktgerechte Gebühren festzusetzen sind, verstösst nicht gegen Bundesrecht (E. 3.3). Die Delegation zum Erlass einer Gebührenordnung an die Fachhochschulleitung erfolgte rechtmässig (E. 3.4.4). Dem Fachhochschulrat kam ohne weiteres die Kompetenz zu, über die Erhöhung der Kursgebühren zu befinden (E. 3.4.5). Die Studierenden können keinen Anspruch auf die bisher gewährten Rabatte für die allgemeinen gestalterischen Weiterbildungskurse geltend machen (E. 3.5.2). Verletzung der Mitwirkungsrechte der Dozierenden beim Beschluss über Erhöhung der Studiengebühren bzw. Streichung der Studierendenrabatte (E. 3.7.2). Zu treffende flankierende Massnahmen bei Stellenabbau infolge Restrukturierung (E. 3.8.1). Vorliegend handelte es sich nicht um eine Massenentlassung (E. 3.8.2.2). Die Beschwerdegegnerin hielt teilweise die Vorschriften über flankierende Massnahmen nicht ein (E. 3.8.3-6). Es rechtfertigt sich aufgrund des Formverstosses eine Entschädigung voninsgesamt zwei Bruttomonatslöhnen (E.4.4). Das Verfahren ist kostenlos (E. 5). Teilweise Gutheissung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
This provision is listed under Rechtsnormen, suggesting it was considered in the legal analysis that underpins the final orders, though the specific role in the dispositive is not detailed here.
The dispositive orders that the procedure is free of charge (Das Verfahren ist kostenlos), referencing section E. 5.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: PB.2010.00022
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
Druckansicht
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · PB.2010.00022 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 01.06.2011 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Teil-Kündigung · [Die Kursgebühren für die von der Beschwerdegegnerin durchgeführten allgemeinen gestalterischen Weiterbildungskurse wurden erhöht und die bis anhin für diese Kurse gewährten Rabatte für Studierende abgeschafft. Hernach brach die Nachfrage nach den Weiterbildungskursen ein, woraufhin Kurse gestrichen und gegenüber den Dozierenden (Teil-)Kündigungen ausgesprochen werden mussten.] Im Beschwerdeverfahren können keine neuen Sachbegehren gestellt werden (E. 1.2).
Vereinigung der persönlich erhobenen und der durch den Rechtsvertreter erhobenen Beschwerde (E. 1.3). Da es sich um einen Fall grundsätzlicher Bedeutung handelt, wird die Entscheidung der Kammer übertragen (E. 1.4). Gemäss § 14 FaHG gelten für das Hochschulpersonal grundsätzlich die auf das Staatspersonal anwendbaren Bestimmungen (E. 2.2). Die Kündigung durch den Staat setzt einen sachlich zureichenden Grund voraus. Darüber hinaus darf sie nach den Bestimmung des OR nicht missbräuchlich sein (E. 2.3). § 32 Abs. 1 f. FaHG, wonach für Dienstleistungen kostendeckende oder marktgerechte Gebühren festzusetzen sind, verstösst nicht gegen Bundesrecht (E. 3.3).
Die Delegation zum Erlass einer Gebührenordnung an die Fachhochschulleitung erfolgte rechtmässig (E. 3.4.4). Dem Fachhochschulrat kam ohne weiteres die Kompetenz zu, über die Erhöhung der Kursgebühren zu befinden (E. 3.4.5). Die Studierenden können keinen Anspruch auf die bisher gewährten Rabatte für die allgemeinen gestalterischen Weiterbildungskurse geltend machen (E. 3.5.2). Verletzung der Mitwirkungsrechte der Dozierenden beim Beschluss über Erhöhung der Studiengebühren bzw. Streichung der Studierendenrabatte (E. 3.7.2). Zu treffende flankierende Massnahmen bei Stellenabbau infolge Restrukturierung (E. 3.8.1).
Vorliegend handelte es sich nicht um eine Massenentlassung (E. 3.8.2.2). Die Beschwerdegegnerin hielt teilweise die Vorschriften über flankierende Massnahmen nicht ein (E. 3.8.3-6). Es rechtfertigt sich aufgrund des Formverstosses eine Entschädigung voninsgesamt zwei Bruttomonatslöhnen (E.4.4). Das Verfahren ist kostenlos (E. 5). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · ÄQUIVALENZPRINZIP ENTSCHÄDIGUNG FORMVORSCHRIFTEN GEBÜHRENORDNUNG KOSTENDECKUNGSPRINZIP LEGALITÄTSPRINZIP MASSENENTLASSUNG MISSBRÄUCHLICHE KÜNDIGUNG MITWIRKUNGSRECHT SOZIALPLAN · Rechtsnormen:
· Art. 164 Abs. I lit. d BV § 11 FHSG Art./§ 8 Abs. I KFHG Art./§ 14 KFHG Art./§ 32 KFHG § 18 Abs. II PG § 18 Abs. III PG § 65a Abs. II VRG § 16 VVPG § 16a Abs. I VVPG § 16c VVPG § 16d VVPG § 16e VVPG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2