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PB.2004.00009 • VG ZH PB.2004.00009 KI-generiert

Public Guardian Salary Classification and Right to Be Heard

Geschäftsnummer PB.2004.00009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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A petition challenged the salary classification of a public guardian following a transition to new employment law, wherein the reviewing authority limited its review to arbitrariness despite having full jurisdiction over the matter. The court determined that the public guardian's remuneration claim falls under a civil right pursuant to Article 6(1) of the ECHR because the role primarily serves the interests of the wards rather than exercising public authority for general state interests, thus establishing the administrative court's jurisdiction. Because the initial body's restricted review violated the right to be heard, and the administrative court's narrower scope of review prevented it from curing this procedural defect, the case was remanded.

Legislator-Regeste

Amtlich

Überleitung in das neue Personalrecht | Besoldungseinreihung eines Amtsvormunds. Bei der Besoldung des Amtsvormunds handelt es sich um einen zivilrechtlichen Anspruch nach Art. 6 Abs. 1 EMRK: Die Tätigkeit des Amtsvormunds ist zwar materiell (auch) verwaltungsrechtlicher Natur, doch dient sie vorwiegend den Interessen der Mündel und stellt deshalb keine Ausübung öffentlicher Gewalt zur Wahrung allgemeiner Staatsinteressen dar. Das Verwaltungsgericht ist demnach zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (E. 1.1). Beschränkt sich der Bezirksrat trotz seiner grundsätzlich vollen Kognition auf eine Willkürprüfung, so verletzt er den Anspruch auf rechtliches Gehör. Das Verwaltungsgericht kann die Gehörsverletzung aufgrund seiner engeren Kognition nicht heilen (E. 2). Rückweisung.

Schlagwörter

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öffentliches Personalrecht Anspruch auf rechtliches Gehör Lohnkasseneinstufung Vormund erworbener Anspruch Verfahrensüberprüfung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 6 Abs. 1 EMRK
Bei der Besoldung des Amtsvormunds handelt es sich um einen zivilrechtlichen Anspruch nach Art. 6 Abs.
Art. 6 EMRK
· --- · Stichworte: · AMTSVORMUND ART. 6 EMRK CIVIL RIGHT FUNKTIONSUMSCHREIBUNG INHALT DES DIENSTVERHÄLTNISSES KOGNITIONSBESCHRÄNKUNG RECHTLICHES GEHÖR VORMUNDSCHAFTSRECHT WILLKÜRKOGNITION/-PRÜFUNG ZIVILRECHTLICHE ANSPRÜCHE · Rechtsnormen:
Art. 29 Abs. II BV
Cited regarding the violation of the right to be heard (Gehörsverletzung) by the District Council.
Art. 6 Abs. I EMRK
The activity of the official guardian constitutes a civil right claim under this article.
Art. 187 AB
Anhang B AB PR Zürich Art. 187 AB PR Zürich Art.
Art. 48 PR
187 AB PR Zürich Art. 48 PR Zürich Art.
Art. 50 PR
48 PR Zürich Art. 50 PR Zürich Art.
Art. 52 PR
50 PR Zürich Art. 52 PR Zürich Art.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 6 Abs. I EMRK

The activity of the official guardian constitutes a civil right claim under this article.

Art. 29 Abs. II BV

Cited regarding the violation of the right to be heard (Gehörsverletzung) by the District Council.

§ 74 Abs. II VRG

This procedural rule is cited in connection with the court's scope of review (Kognition) regarding the violation of the right to be heard.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: PB.2004.00009

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · PB.2004.00009 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 18.08.2004 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Überleitung in das neue Personalrecht · Besoldungseinreihung eines Amtsvormunds. Bei der Besoldung des Amtsvormunds handelt es sich um einen zivilrechtlichen Anspruch nach Art. 6 Abs. 1 EMRK: Die Tätigkeit des Amtsvormunds ist zwar materiell (auch) verwaltungsrechtlicher Natur, doch dient sie vorwiegend den Interessen der Mündel und stellt deshalb keine Ausübung öffentlicher Gewalt zur Wahrung allgemeiner Staatsinteressen dar.

Das Verwaltungsgericht ist demnach zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (E. 1.1). Beschränkt sich der Bezirksrat trotz seiner grundsätzlich vollen Kognition auf eine Willkürprüfung, so verletzt er den Anspruch auf rechtliches Gehör. Das Verwaltungsgericht kann die Gehörsverletzung aufgrund seiner engeren Kognition nicht heilen (E. 2). Rückweisung. · --- · Stichworte: · AMTSVORMUND ART. 6 EMRK CIVIL RIGHT FUNKTIONSUMSCHREIBUNG INHALT DES DIENSTVERHÄLTNISSES KOGNITIONSBESCHRÄNKUNG RECHTLICHES GEHÖR VORMUNDSCHAFTSRECHT WILLKÜRKOGNITION/-PRÜFUNG ZIVILRECHTLICHE ANSPRÜCHE · Rechtsnormen:

· Art. 29 Abs. II BV § 82 EG ZGB Art. 6 Abs. I EMRK § 20 Abs. I VRG § 74 Abs. II VRG lit. Anhang A AB PR Zürich lit. Anhang B AB PR Zürich Art. 187 AB PR Zürich Art. 48 PR Zürich Art. 50 PR Zürich Art. 52 PR Zürich Art. 87 Abs. III PR Zürich · Publikationen: · RB 2004 Nr. 21 S. 72 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3