Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
PB.2003.00016 • VG ZH PB.2003.00016 KI-generiert

Reference Defect Damages Claim Dismissed Due to Lack of Malice

Geschäftsnummer PB.2003.00016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court dismissed a claim for damages resulting from alleged deficiencies in an employment reference, reasoning that the claim for damages arising from defects in a reference is governed by the Liability Act. While the contested reference partially violated the principles of truthfulness, benevolence, and completeness, the court did not definitively rule on the unlawfulness in the sense of state liability, instead equating the subsequently revoked reference with amended decisions made during the appeal process, thereby requiring proof of malice for liability. The court found no malice, nor did it find a delay in legal proceedings (which would bypass the stricter requirements for substantive defects in legal acts), and also concluded that loss and adequate causation were absent.

Legislator-Regeste

Amtlich

Schadenersatz | Schadenersatz wegen mangelhaften Arbeitszeugnisses verneint. Der Schadenersatzanspruch infolge von Mängeln eines Arbeitszeugnisses richtet sich nach dem Haftungsgesetz (E. 3). Zum Begriff der Widerrechtlichkeit im Staatshaftungsrecht (E. 4.3). Das beanstandete Arbeitszeugnis widerspricht teilweise den Grundsätzen der Wahrheit, des Wohlwollens und der Vollständigkeit (E. 4.4). Vorliegen von Widerrechtlichkeit im staatshaftungsrechtlichen Sinn offen gelassen. Das wiedererwägungsweise aufgehobene Arbeitszeugnis ist den im Rechtsmittelverfahren geänderten Entscheiden gleichzustellen. Haftungsvoraussetzung ist daher Arglist. Vorliegen von Arglist verneint (E. 4.5). Bei Haftung für Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung gelten die strengeren Voraussetzungen in Bezug auf die Haftung für inhaltliche Mängel von Rechtsakten nicht. Eine Rechtsverzögerung liegt nicht vor (E. 4.6). Schaden und adäquater Kausalzusammenhang wären vorliegend ebenfalls zu verneinen (E. 5). Abweisung.

Schlagwörter

KI-generiert
materielle Mängel Arbeitszeugnis Staatshaftung Kausalitätsnachweis absichtliche Täuschung über Sachmängel Kündigung wegen Diebstahls

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 42 Abs. II OR
I HaftungsG Art. 42 Abs. II OR Art.
Art. 330a OR
II OR Art. 330a OR § 46 Abs.
§ 5 Abs. I HaftungsG
This provision likely formed the basis for assessing the general liability claim, although the claim was ultimately dismissed.
§ 6 HaftungsG
This provision likely governed a specific aspect of the state liability being assessed.
§ 21 Abs. I HaftungsG
This provision was cited in relation to the conditions for liability, specifically concerning the lack of 'Arglist' (malice/culpable intent).
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
§ 5 Abs. I HaftungsG

This provision likely formed the basis for assessing the general liability claim, although the claim was ultimately dismissed.

§ 6 HaftungsG

This provision likely governed a specific aspect of the state liability being assessed.

§ 21 Abs. I HaftungsG

This provision was cited in relation to the conditions for liability, specifically concerning the lack of 'Arglist' (malice/culpable intent).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: PB.2003.00016

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

Druckansicht

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · PB.2003.00016 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.01.2004 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Schadenersatz · Schadenersatz wegen mangelhaften Arbeitszeugnisses verneint. Der Schadenersatzanspruch infolge von Mängeln eines Arbeitszeugnisses richtet sich nach dem Haftungsgesetz (E. 3). Zum Begriff der Widerrechtlichkeit im Staatshaftungsrecht (E. 4.3). Das beanstandete Arbeitszeugnis widerspricht teilweise den Grundsätzen der Wahrheit, des Wohlwollens und der Vollständigkeit (E. 4.4).

Vorliegen von Widerrechtlichkeit im staatshaftungsrechtlichen Sinn offen gelassen. Das wiedererwägungsweise aufgehobene Arbeitszeugnis ist den im Rechtsmittelverfahren geänderten Entscheiden gleichzustellen. Haftungsvoraussetzung ist daher Arglist. Vorliegen von Arglist verneint (E. 4.5). Bei Haftung für Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung gelten die strengeren Voraussetzungen in Bezug auf die Haftung für inhaltliche Mängel von Rechtsakten nicht. Eine Rechtsverzögerung liegt nicht vor (E. 4.6). Schaden und adäquater Kausalzusammenhang wären vorliegend ebenfalls zu verneinen (E. 5).

Abweisung. · --- · Stichworte: · ADÄQUANZ ARBEITSZEUGNIS ARGLIST KAUSALZUSAMMENHANG RECHTSVERWEIGERUNG RECHTSVERZÖGERUNG SCHADEN SCHADENABSCHÄTZUNG SCHADENERSATZ STAATSHAFTUNG ÜBRIGES ÖFFENTLICHES DIENSTRECHT VOLLSTÄNDIGKEIT WAHRHEITSPFLICHT WOHLWOLLEN · Rechtsnormen: · § 5 Abs. I HaftungsG § 6 HaftungsG § 21 Abs. I HaftungsG Art. 42 Abs. II OR Art. 330a OR § 46 Abs. II PG § 57 Abs. IV PG § 4a VRG § 11 VRG § 74 Abs. I VRG § 80 Abs. II VRG · Publikationen: · RB 2004 Nr. 118 S. 233 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2