Reference Defect Damages Claim Dismissed Due to Lack of Malice
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed a claim for damages resulting from alleged deficiencies in an employment reference, reasoning that the claim for damages arising from defects in a reference is governed by the Liability Act. While the contested reference partially violated the principles of truthfulness, benevolence, and completeness, the court did not definitively rule on the unlawfulness in the sense of state liability, instead equating the subsequently revoked reference with amended decisions made during the appeal process, thereby requiring proof of malice for liability. The court found no malice, nor did it find a delay in legal proceedings (which would bypass the stricter requirements for substantive defects in legal acts), and also concluded that loss and adequate causation were absent.
Legislator-Regeste
AmtlichSchadenersatz | Schadenersatz wegen mangelhaften Arbeitszeugnisses verneint. Der Schadenersatzanspruch infolge von Mängeln eines Arbeitszeugnisses richtet sich nach dem Haftungsgesetz (E. 3). Zum Begriff der Widerrechtlichkeit im Staatshaftungsrecht (E. 4.3). Das beanstandete Arbeitszeugnis widerspricht teilweise den Grundsätzen der Wahrheit, des Wohlwollens und der Vollständigkeit (E. 4.4). Vorliegen von Widerrechtlichkeit im staatshaftungsrechtlichen Sinn offen gelassen. Das wiedererwägungsweise aufgehobene Arbeitszeugnis ist den im Rechtsmittelverfahren geänderten Entscheiden gleichzustellen. Haftungsvoraussetzung ist daher Arglist. Vorliegen von Arglist verneint (E. 4.5). Bei Haftung für Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung gelten die strengeren Voraussetzungen in Bezug auf die Haftung für inhaltliche Mängel von Rechtsakten nicht. Eine Rechtsverzögerung liegt nicht vor (E. 4.6). Schaden und adäquater Kausalzusammenhang wären vorliegend ebenfalls zu verneinen (E. 5). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision likely formed the basis for assessing the general liability claim, although the claim was ultimately dismissed.
This provision likely governed a specific aspect of the state liability being assessed.
This provision was cited in relation to the conditions for liability, specifically concerning the lack of 'Arglist' (malice/culpable intent).
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: PB.2003.00016
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · PB.2003.00016 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.01.2004 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Schadenersatz · Schadenersatz wegen mangelhaften Arbeitszeugnisses verneint. Der Schadenersatzanspruch infolge von Mängeln eines Arbeitszeugnisses richtet sich nach dem Haftungsgesetz (E. 3). Zum Begriff der Widerrechtlichkeit im Staatshaftungsrecht (E. 4.3). Das beanstandete Arbeitszeugnis widerspricht teilweise den Grundsätzen der Wahrheit, des Wohlwollens und der Vollständigkeit (E. 4.4).
Vorliegen von Widerrechtlichkeit im staatshaftungsrechtlichen Sinn offen gelassen. Das wiedererwägungsweise aufgehobene Arbeitszeugnis ist den im Rechtsmittelverfahren geänderten Entscheiden gleichzustellen. Haftungsvoraussetzung ist daher Arglist. Vorliegen von Arglist verneint (E. 4.5). Bei Haftung für Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung gelten die strengeren Voraussetzungen in Bezug auf die Haftung für inhaltliche Mängel von Rechtsakten nicht. Eine Rechtsverzögerung liegt nicht vor (E. 4.6). Schaden und adäquater Kausalzusammenhang wären vorliegend ebenfalls zu verneinen (E. 5).
Abweisung. · --- · Stichworte: · ADÄQUANZ ARBEITSZEUGNIS ARGLIST KAUSALZUSAMMENHANG RECHTSVERWEIGERUNG RECHTSVERZÖGERUNG SCHADEN SCHADENABSCHÄTZUNG SCHADENERSATZ STAATSHAFTUNG ÜBRIGES ÖFFENTLICHES DIENSTRECHT VOLLSTÄNDIGKEIT WAHRHEITSPFLICHT WOHLWOLLEN · Rechtsnormen: · § 5 Abs. I HaftungsG § 6 HaftungsG § 21 Abs. I HaftungsG Art. 42 Abs. II OR Art. 330a OR § 46 Abs. II PG § 57 Abs. IV PG § 4a VRG § 11 VRG § 74 Abs. I VRG § 80 Abs. II VRG · Publikationen: · RB 2004 Nr. 118 S. 233 · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2