Employer Appeal Regarding Retroactive Child Benefits Limitation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn employer filed an appeal challenging a decision regarding child benefits for the mother of three, who was employed by the company, seeking to have the benefits, which were initially granted only from 2002 onwards, retroactively paid from October 1998. The court accepted the joint request of the parties to amend the prior decision because the relevant statute limits the retroactivity of unpaid benefits claims to five years from the date they are asserted in writing, thus affirming that the claim for benefits starting in October 1998 was legally permissible under the five-year limitation period.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 13 des Gesetzes über Kinderzulagen (KZG, Das Verfahren ist kostenlos; Employer Appeal Regarding Retroactive Child Benefits Limitation: The court accepted the joint request of the parties to amend the prior decision because the relevant statute limits the retroactivity of unpaid benefits claims to five years from the date they are asserted in writing, thus affirming that the claim for benefits starting in October 1998 was legally permissible under the five-year limitation period.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision limits the retroactive claim for unpaid child benefits to five years and justifies the modification of the appealed decision to grant benefits starting from October 1, 1998.
This order confirms that the proceedings are free of charge.
Volltext
KA.2003.00020
Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Annaheim
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Müller
Gerichtssekretärin Ibrahim-Lamas
Urteil vom 17. Dezember 2003
in Sachen
H.___ & Co
Beschwerdeführer
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)
Familienausgleichskasse
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
1. A.___ ist Mutter dreier Kinder - B.___, geboren 12. Juni 1979, C.___, geboren 17. Januar 1982, und D.___, geboren 11. Oktober 1983, - und arbeitet seit 1993 bei H.___ & Co., Niederweningen, dem Unternehmen ihres Ehegatten, H.___ , mit (Urk. 1).
2. Mit zwei am 8. Oktober 2003 erlassenen Verfügungen - für die Zeit vom 1. Januar bis 30. April 2002 (Urk. 7/1) sowie für die Zeit ab 1. Mai 2002 (Urk. 2 = 7/2) - sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Familienausgleichskasse, A.___ aufgrund der eingereichten Ausbildungsbestätigungen für die gemeinsamen Kinder folgende Kinderzulagen zu:
- für C.___, geboren 17. Januar 1982, vom 1. Januar bis 30. April 2002 in der Höhe von Fr. 150.-- (Urk. 7/1) sowie vom 1. Mai 2002 bis 31. Oktober 2004 in der Höhe von Fr. 195.-- (Urk. 2 = 7/2);
- für D.___, geboren 11. Oktober 1983, vom 1. Januar bis 30. April 2002 in der Höhe von Fr. 150.-- (Urk. 7/1) sowie vom 1. Mai 2002 bis 31. August 2002 in der Höhe von Fr. 195.--(Urk. 2 = 7/2).
3. H.___ erhob am 16. Oktober 2003 (Urk. 1) Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung betreffend die Zeit vor dem 1. Mai 2002 (Urk. 7/1) und die Ausrichtung der Kinderzulagen bereits ab Oktober 1998, nämlich: für B.___ bis 20. August 1999, für C.___ bis Oktober 2004 und für D.___ bis 8. August 2002, und reichte die entsprechenden Ausbildungsbestätigungen zu den Akten (Urk. 3/1-3). In ihrer Beschwerdeantwort vom 20. November 2003 (Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Gutheissung der Beschwerde und die Rücksendung der Akten zum Erlass der entsprechenden Verfügungen.
4. Nach § 13 des Gesetzes über Kinderzulagen (KZG) ist die Nachforderung nicht bezogener Kinderzulagen rückwirkend auf fünf Jahre beschränkt vom Zeitpunkt an gerechnet, da sie schriftlich geltend gemacht wird. Der übereinstimmende Antrag der Parteien auf Aufhebung der Verfügung vom 8. Oktober 2003 betreffend die Zeit vor dem 1. Mai 2002 (Urk. 7/1) und auf Ausrichtung von Kinderzulagen bereits ab Oktober 1998 steht somit im Einklang mit der Akten- und Rechtslage. Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen und die angefochtene Verfügung dahingehend abzuändern, dass A.___ bereits ab 1. Oktober 1998 Anspruch auf Kinderzulagen hat, das heisst für B.___, geboren 12. Juni 1979, bis 31. August 1999; für C.___ bis 30. April 2002 und für D.___ bis 30. April 2002.
Das Gericht erkennt:
1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Familienausgleichskasse, vom 8. Oktober 2003 betreffend die Zeit vor dem 1. Mai 2002 dahingehend abgeändert, dass A.___ bereits ab 1. Oktober 1998 Anspruch hat auf Kinderzulagen hat für die Kinder:
- B.___, geboren 12. Juni 1979, bis 31. August 1999;
- C.___, geboren 17. Januar 1982, bis 30. April 2002;
- D.___, geboren 11. Oktober 1983, bis 30. April 2002.
2. Das Verfahren ist kostenlos.
3. Zustellung gegen Empfangsschein an:
- H.___ & Co
- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Familienausgleichskasse
- Direktion für Soziales und Sicherheit