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IV.2019.00772 • SVG ZH IV.2019.00772 KI-generiert

Disability Pension Appeal Remanded for Further Medical Clarification

Geschäftsnummer IV.2019.00772
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative body rejected an application for a disability pension, leading the applicant to appeal, seeking the full pension or the creation of new cardiological and pneumological expert reports, a request that was later echoed by the respondent agency in its reply seeking further clarification. The court upheld the appeal, nullifying the initial rejection and remitting the matter to the agency for further medical clarification before a new decision on the pension claim is made, consequently imposing court costs on the agency and ordering it to pay the appealing party CHF 1,500 in legal costs.

Legislator-Regeste

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§ 34 Abs. 1 GSVGer in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG, Art. 46 BGG, Art. 42 BGG, Art. 64 LTF, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 93 LTF; Disability Pension Appeal Remanded for Further Medical Clarification: The court upheld the appeal, nullifying the initial rejection and remitting the matter to the agency for further medical clarification before a new decision on the pension claim is made, consequently imposing court costs on the agency and ordering it to pay the appealing party CHF 1,500 in legal costs.

Schlagwörter

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Invalidenrente Entscheidungen auf medizinischem Gebiet Formerfordernisse Forderungseingabe Zahlungsbefehl Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)

This article was cited to justify imposing court costs in the appeal, as mentioned in the reasoning leading to order 2.

§ 34 Abs. 1 GSVGer in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG

These provisions were cited as the basis for awarding the successful party's legal costs (process compensation), as mentioned in the reasoning leading to order 3.

Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts

Cited in relation to the cost assessment under Art. 69 Abs. 1bis IVG, though not directly applied in the dispositive orders other than informing the cost decision.

Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG

Cited in order 5 to inform the parties about the possibility and procedure for appealing the decision to the Federal Supreme Court.

Art. 46 BGG

Cited in order 5 to specify the periods during which the appeal deadline is suspended.

Art. 42 BGG

Cited in order 5 to detail the formal requirements for filing an appeal with the Federal Supreme Court.

Art. 64 LTF

Not cited in the dispositive orders.

Art. 66 al. 1 LTF

Not cited in the dispositive orders.

Art. 93 LTF

Not cited in the dispositive orders.

Art. 108 al. 1 let. a LTF

Not cited in the dispositive orders.

Art. 66 al. 1 LTF

Not cited in the dispositive orders.

Art. 64 LTF

Not cited in the dispositive orders.

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Volltext

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

IV.2019.00772

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Sozialversicherungsrichterin Fankhauser

Gerichtsschreiberin Wantz

Urteil vom 18. Dezember 2019

in Sachen

X.___

Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi

Fankhauser Rechtsanwälte

Rennweg 10, 8022 Zürich

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 2. Oktober 2019 das Rentengesuch von X.___ vom 18. Juni 2018 abgewiesen hat (Gesuch vom 18. Juni 2018, Urk. 11/3; Verfügung vom 2. Oktober 2019, Urk. 2),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 30./31. Oktober 2019, mit welcher X.___ in Aufhebung der angefochtenen Verfügung die Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab dem 1. Dezember 2018, eventualiter die Erstellung eines kardiologischen und pneumologischen Gutachtens, beantragt (Beschwerde vom 30. Oktober 2019 Urk. 1 und Urk. 3/2-5; Ergänzung Beschwerdeantrag vom 31. Oktober 2019 Urk. 5-6), in sein anschliessendes Gesuch vom 7. November 2019, das Verfahren aufgrund der Wiedererwägungsverfügung vom 5. November 2019 der IV-Stelle wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben (Gesuch vom 7. November 2018, Urk. 8; Wiedererwägungsverfügung vom 5. November 2019, Urk. 9), und in die auf Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung schliessende Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2019 (Urk. 10),

in Erwägung,

dass der sinngemäss übereinstimmende Antrag der Parteien auf Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen in Übereinstimmung mit der Akten- und Rechtslage steht,

dass somit die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen ist, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2019 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese weitere medizinische Abklärungen vornimmt, und hernach über das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers neu verfügt,

dass gemäss Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts kostenpflichtig ist, die Kosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt werden, vorliegend eine Kostenpauschale von Fr. 400.-- als angemessen erscheint und diese ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist,

dass der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (§ 34 Abs. 1 GSVGer in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG) hat, wobei die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen wird (§ 34 Abs. 3 GSVGer), vorliegend eine Parteientschädigung von Fr. 1’500.-- (inkl. Barauslage und Mehrwertsteuer) angemessen erscheint und diese ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist,

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2019 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent-schädigung von Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

- Rechtsanwalt Tobias Figi, unter Beilage des Doppels von Urk. 10

- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage der Doppel von Urk. 8-9

- Bundesamt für Sozialversicherungen

sowie an:

- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstWantz