Provisional Entry of Construction Lien Confirmed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe applicant sought the provisional entry of a construction lien (Bauhandwerkerpfandrecht) against two properties owned by the respondent, totaling CHF 90,209.70 plus interest, based on outstanding claims for construction work. The court confirmed the prior superprovisional order, directing the land registry to provisionally register the construction lien on both specified properties for the requested amounts and interest, thereby securing the claim; however, the applicant was simultaneously ordered to initiate a full lawsuit for the definitive entry of the lien by a specified deadline, failing which the provisional entry could be cancelled, with costs for this preliminary proceeding being provisionally imposed on the respondent pending the final judgment.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB, Art. 961 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB, Art. 961 ZGB, Art. 144 Abs. 2 ZPO, Art. 112 Abs. 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG; Provisional Entry of Construction Lien Confirmed: The court confirmed the prior superprovisional order, directing the land registry to provisionally register the construction lien on both specified properties for the requested amounts and interest, thereby securing the claim; however, the applicant was simultaneously ordered to initiate a full lawsuit for the definitive entry of the lien by a specified deadline, failing which the provisional entry could be cancelled, with costs for this preliminary proceeding being provisionally imposed on the respondent pending the final judgment.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed as the basis for confirming the provisional entry of the construction lien (Bauhandwerkerpfandrecht).
Cited in the original request as the legal basis for the construction lien, which the court confirmed.
Cited in relation to the conditions and procedure for extending the deadline to file the main action.
Cited as the procedural rule governing the time limit for requesting the written reasoning for the decision.
Cited as the rule determining when the appeal period starts running after a reasoned decision is issued.
Cited to specify that statutory tolling periods do not apply to this decision.
Volltext
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschäfts-Nr.: HE250032-O U/mk
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. Claudia Bühler, Präsidentin, sowie Gerichtsschreiber Jan Busslinger
Urteil vom 9. Mai 2025
in Sachen
A._____ GmbH, Gesuchstellerin
gegen
B._____ Vorsorgeeinrichtung, Gesuchsgegnerin
betreffend Bauhandwerkerpfandrecht
Rechtsbegehren:
(act. 7 S. 1)
" 1. Das Grundbuchamt C._____ sei anzuweisen, auf den Grundstücken:
- Grundbuchblatt-Nr. 1 (Kataster 2, D._____-strasse 3-4 in C._____)
- Grundbuchblatt-Nr. 5 (Kataster 6, D._____-strasse 7-8 in C._____)
welche im Eigentum der Gesuchsgegnerin stehen, zugunsten der gesuchstellenden Partei ein Bauhandwerkerpfandrecht gemäß Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB i.V.m. Art. 961 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB für folgende Pfandsumme je Grundstück als vorläufige Vormerkung einzutragen:
- Für Grundbuchblatt-Nr. 1: CHF 45'104.85
- Für Grundbuchblatt-Nr. 5: CHF 45'104.85 Totalbetrag: CHF 90'209.70 Jeweils mit 5% Zins ab dem 19.02.2025.
2. Die Anweisung sei superprovisorisch (d.h. sofort nach Eingang des Gesuchs ohne Anhörung der Gegenpartei) zu verfügen und dem Grundbuchamt unverzüglich zur vorläufigen Eintragung im Grundbuch mitzuteilen.
3. Der gesuchstellenden Partei sei nach erfolgter Eintragung eine angemessene Frist zur Anhebung der Klage auf definitive Eintragung des beantragten Bauhandwerkerpfandrechts anzusetzen.
4. Unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgegnerin."
Das Einzelgericht erkennt:
1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt C._____ wird bestätigt als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab vorläufiger Eintragung gemäss Verfügung vom 10. April 2025 bis zur rechtskräftigen Erledigung des gemäss Dispositiv-Ziffer 2 einzuleitenden Prozesses
a) auf Liegenschaft Kat. Nr. 2, GBBl. 1, EGRID 9, D._____-strasse 3-4, C._____, für eine Pfandsumme von CHF 45'104.85 nebst Zins zu 5 % seit
19. Februar 2025;
b) auf Liegenschaft Kat. Nr. 6, GBBl. 5, EGRID CH10, D._____-strasse 7-8, C._____, für eine Pfandsumme von CHF 45'104.85 nebst Zins zu 5 % seit
19. Februar 2025.
2. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 11. Juli 2025 angesetzt, um eine Klage auf definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Gesuchsgegnerin anzuheben.
Eine Verlängerung dieser Frist ist möglich, bedarf aber eines gesonderten und begründeten Gesuches (Art. 144 Abs. 2 ZPO); dieses würde in einem kostenpflichtigen Nachverfahren behandelt. Als zureichende Gründe für eine Fristerstreckung gemäss Art. 144 Abs. 2 ZPO werden nur entweder die Zustimmung der Gegenpartei oder von der Partei nicht vorhersehbare oder nicht beeinflussbare Hinderungsgründe anerkannt.
Bei Säumnis kann die Gesuchsgegnerin den vorläufigen Eintrag (Dispositiv- Ziffer 1) löschen lassen.
3. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 4'200.00.
Verlangt keine der Parteien eine schriftliche Begründung des Entscheids, reduziert sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel (§ 10 Abs. 2 GebV OG).
Die weiteren Kosten betragen: CHF 108.00 (Rechnung Nr. 11 des Grundbuchamtes C._____ vom 11. April 2025).
4. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 3 werden von der Gesuchstellerin bezogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im nachfolgenden ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 2 die Klage nicht anhängig macht, werden ihr die Kosten definitiv auferlegt.
5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden ordentlichen Verfahren vorbehalten. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin die ihr in Dispositiv-Ziffer 2 angesetzte Frist zur Anhängigmachung der
Klage versäumt, wird der Gesuchsgegnerin mangels Antrags und Umtriebe keine Parteientschädigung zugesprochen.
6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie nach Eintritt der Vollstreckbarkeit gemäss Dispositiv-Ziffer 7 an das Grundbuchamt C._____.
7. Dieser Entscheid erwächst in Rechtskraft, wenn nicht innert 30 Tagen ab der schriftlichen Zustellung von einer Partei schriftlich beim Handelsgericht des Kantons Zürich, Einzelgericht, Postfach, 8021 Zürich, eine Begründung verlangt wird (Art. 112 Abs. 2 BGG). Wird eine Begründung verlangt, so läuft den Parteien die Frist zur Erhebung eines Rechtsmittels ab Zustellung des begründeten Entscheides (Art. 100 Abs. 1 BGG).
Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).
Zürich, 9. Mai 2025
HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Einzelgericht
Gerichtsschreiber:
Jan Busslinger