Zurich Commercial Register Office v. Corporation: Representation Deficiency Dismissed After Rectification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Commercial Court of the Canton of Zurich dismissed a case initiated by the Commercial Register Office against a corporation due to a mandatory organizational deficiency—specifically, the lack of a regulation for representation within Switzerland. The court deemed the proceedings moot because the corporation rectified this deficiency by registering the necessary representation rule before the judgment, and consequently ordered the corporation to bear the court costs and pay a procedural compensation to the register office because its initial failure caused the litigation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 242 ZPO, Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO, Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO; Zurich Commercial Register Office v. Corporation: Representation Deficiency Dismissed After Rectification: The court deemed the proceedings moot because the corporation rectified this deficiency by registering the necessary representation rule before the judgment, and consequently ordered the corporation to bear the court costs and pay a procedural compensation to the register office because its initial failure caused the litigation.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed as the basis for ordering the closure of the proceedings due to loss of subject matter.
Cited as the basis for distributing the procedural costs at the discretion of the court.
Cited as the basis for ordering the defendant to pay the procedural costs and a compensation payment to the plaintiff.
Volltext
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschäfts-Nr.: HE160293-O U/ee
Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Johann Zürcher sowie der Gerichtsschreiber Roman Kariya
Verfügung vom 12. Oktober 2016
in Sachen
Handelsregisteramt des Kantons Zürich, Kläger
gegen
A._____ AG, Beklagte
betreffend Organisationsmangel
Rechtsbegehren:
(act. 1)
"Infolge Mängeln in der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Organisation der Gesuchsgegnerin seien die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen; dies unter Kostenund Entschädigungsfolge."
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Am 6. Juli 2016 ging die Klage ein (act. 1). In jenem Zeitpunkt fehlte der Beklagten eine Regelung betreffend Vertretung in der Schweiz (act. 2/1). Nach der Mangelbehebung (Eintragung am 22. September 2016, act. 10) kann das vorliegende Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (Art. 242 ZPO).
2. Die Prozesskosten sind nach Ermessen zu verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO). Die Beklagte hat die Ursache für die Einleitung des Verfahrens gesetzt. Deshalb sind ihr die Gerichtskosten aufzuerlegen und hat sie dem Kläger eine Umtriebsentschädigung zu zahlen (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO). Der Streitwert beträgt – wie schon früher mitgeteilt – mindestens CHF 30'000.00.
Der Einzelrichter verfügt:
1. Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.
2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 2'200.00.
3. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt.
4. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger eine Umtriebsentschädigung von CHF 300.00 zu bezahlen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, zuhanden der Beklagten an die Revisionsstelle, B._____ Treuhand, ... [Adresse] und unter Beilage einer Kopie von act. 10.
6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert beträgt mindestens CHF 30'000.00.
Zürich, 12. Oktober 2016
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Gerichtsschreiber:
Roman Kariya