Confirmation of Provisional Construction Artisan's Lien
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA claimant sought the provisional entry of a construction artisan's lien against the property shares of three respondents based on work allegedly performed, with the court having previously ordered the provisional entry. The court confirmed this provisional lien registration, finding it credible, based on the claimant's submissions and documents, that work was performed for the claimed amounts under the relevant statutory provisions; although the date of the last significant work was only supported by a meeting protocol, the respondents offered no counter-objections, making the claimant's assertion sufficiently probable to warrant maintaining the provisional registration pending the initiation of a principal action by the claimant within a specified deadline.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 961 ZGB, Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB, Art. 64 Ziff. 2 BGG, Art. 72 ff. BGG, Art. 113 ff. BGG, Art. 42 BGG; Confirmation of Provisional Construction Artisan's Lien: The court confirmed this provisional lien registration, finding it credible, based on the claimant's submissions and documents, that work was performed for the claimed amounts under the relevant statutory provisions; although the date of the last significant work was only supported by a meeting protocol, the respondents offered no counter-objections, making the claimant's assertion sufficiently probable to warrant maintaining the provisional registration pending the initiation of a principal action by the claimant within a specified deadline.
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KI-generiertThe court confirmed the provisional order as a preliminary entry based on this article.
The court found it plausible that the plaintiff provided work on the properties according to this provision, justifying the preliminary lien.
Cited in the first operative part concerning the confirmation of the provisional entry of the mechanic's lien.
This article is relevant for the procedural step of setting a deadline for filing the main action (though the reference itself is not explicitly used in the operative part, the text mentions the setting of a deadline in relation to the process to be initiated, which often falls under procedural/interlocutory rules not explicitly listed in the final disposal of this specific provisional order concerning the lien confirmation itself. However, since no other procedural rule from the dispositive is present, and given the focus on the main ground and costs, I will stick strictly to what is explicitly listed in orders 1-7.)
Cited in the last operative part regarding the admissibility and form of a federal appeal (Beschwerde in Zivilsachen).
Cited in the last operative part regarding the admissibility and form of a subsidiary constitutional appeal.
Cited in conjunction with other articles in the last operative part concerning the requirements for a federal appeal.
Cited in conjunction with other articles in the last operative part concerning the requirements for a federal appeal.
Although not explicitly cited in the dispositive text, costs (Gerichtsgebühr, Kosten) are mentioned in operative parts 3, 4, and 5. Since the specific cost provision (like Art. 66 LTF/BGG for court costs) is not explicitly written next to the imposition of the CHF 4'200 fee, I cannot include it unless it appears explicitly in the final orders 1-7. Operative parts 3, 4, and 5 deal with costs and fees but do not cite a specific article *in those operative paragraphs* for the imposition of the court fee or attorney fees, other than the references to the main proceeding or the contingency of paying fees if the main action is not filed.
Volltext
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschäfts-Nr.: HE130219-O U/ee
Mitwirkend: die Ersatzoberrichterin Franziska Egloff sowie der Gerichtsschreiber Christian Fischbacher
Urteil vom 22. August 2013
in Sachen
A._____ AG, Klägerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen
1. B._____,
2. C._____,
3. D._____, Beklagte
betreffend Bauhandwerkerpfandrecht
Nach Einsicht in das nachfolgende Rechtsbegehren der Klägerin vom 30. Juli 2013 (act. 1):
"Das Grundbuchamt E._____ sei superprovisorisch anzuweisen, zu Gunsten der Klägerin auf dem Grundstück (der Beklagten 1)
F._____-Strasse …, G._____-Strasse …, H._____-Strasse …, Grundbuch Blatt … (25/100 Miteigentum an Grundbuchblatt …, Kataster Nr. …), für eine Pfandsumme von CHF 498'871.00;
sowie auf dem Grundstück (der Beklagten 2)
F._____-Strasse …, G._____-Strasse …, H._____-Strasse …, Grundbuch Blatt … (25/100 Miteigentum an Grundbuchblatt …, Kataster Nr. …), für eine Pfandsumme von CHF 498'871.00;
sowie auf dem Grundstück (der Beklagten 3)
F._____-Strasse …, G._____-Strasse …, H._____-Strasse …, Grundbuch Blatt … (10/100 Miteigentum an Grundbuchblatt …, Kataster Nr. …), für eine Pfandsumme von CHF 199'548.40;
ein Bauhandwerkerpfandrecht im Sinne von Art. 961 ZGB vorläufig im Grundbuch einzutragen;
Alles unter Kostenund Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten der Beklagten."
mit dem Hinweis,
- dass das Handelsgericht des Kantons Zürich das beantragte Bauhandwerkerpfandrecht mit Verfügung vom 5. August 2013 antragsgemäss vorläufig im Grundbuch eintragen liess (act. 4, 6) und
- dass die Beklagten auf eine Stellungnahme verzichteten (act. 9), weshalb aufgrund der Akten zu entscheiden ist (act. 4 Disp. Ziff. 2), da aufgrund der Eingabe der Klägerin und der eingereichten Unterlagen (act. 1, 3/2-10) als glaubhaft erscheint, dass sie für die eingetragenen Pfandsum-
men auf den Grundstücken der Beklagten im Sinne von Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB Arbeit geleistet hat,
und mit dem Hinweis, dass die klägerische Behauptung, wonach sie die letzten wesentlichen Arbeiten am 12. April 2013 ausgeführt habe, lediglich durch ein Protokoll der Bausitzung vom 3. April 2013 gestützt wird, die Beklagten aber keine Einwendungen gegen diese Behauptung erhoben haben und deshalb nach wie vor davon auszugehen ist, dass zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit dieser Behauptung spricht, erkennt das Einzelgericht:
1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt E._____ wird bestätigt als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab vorläufiger Eintragung gemäss Verfügung vom 5. August 2013 bis zur rechtskräftigen Erledigung des gemäss Dispositiv-Ziffer 2 einzuleitenden Prozesses auf den nachfolgenden Miteigentumsanteilen des gemeinschaftlichen Grundstücks Kat. Nr. …, GBBl. …, F._____-Strasse …, G._____-Strasse …, H._____-Strasse …, I._____ [Ort]:
- auf Miteigentumsanteil GBBl. … (25/100), der im Alleineigentum der Beklagten 1 steht, für eine Pfandsumme von CHF 498'871.00;
- auf Miteigentumsanteil GBBl. … (25/100), der im Alleineigentum der Beklagten 2 steht, für eine Pfandsumme von CHF 498'871.00;
- auf Miteigentumsanteil GBBl. … (10/100), der im Alleineigentum der Beklagten 3 steht, für eine Pfandsumme von CHF 199'548.40.
2. Der Klägerin wird Frist bis 28. Oktober 2013 angesetzt, um eine Klage auf definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Beklagten anzuheben. Bei
Säumnis können die Beklagten den sie betreffenden vorläufigen Eintrag (Dispositiv-Ziffer 1) löschen lassen.
3. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 4'200.–.
4. Die Kosten werden von der Klägerin bezogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass die Klägerin innert Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 2 keine Klage anhängig macht, wird ihr die Entscheidgebühr definitiv auferlegt. Macht die Klägerin die Klage nur gegen einzelne Beklagte anhängig, wird ihr die Entscheidgebühr anteilsmässig nach Massgabe der gegenüber jedem Streitgenossen geltend gemachten Pfandansprüche definitiv auferlegt.
5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Klägerin jedoch die ihr in Dispositiv- Ziffer 2 angesetzte Frist zur Anhängigmachung der Klage, wird sie verpflichtet, der Beklagten 1 und der Beklagten 2 eine Parteientschädigung von je CHF 1'500.– und der Beklagten 3 eine solche von CHF 600.– zu bezahlen.
6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Grundbuchamt E._____.
7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert beträgt CHF 1'197'290.–.
Zürich, 22. August 2013
HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH
Der Gerichtsschreiber:
lic.iur. Christian Fischbacher