Commercial Registry Office v. Corporation (Mootness Due to Remedial Action)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe plaintiff, a cantonal commercial registry office, initiated proceedings against the defendant corporation due to legally mandated organizational deficiencies, specifically the lack of required corporate bodies. The court dismissed the case as moot because the defendant remedied the organizational defects by registering the necessary organs after the lawsuit was filed. Consequently, the court allocated all court fees and awarded the plaintiff a compensation payment to the defendant, reasoning that the defendant caused the initiation of the proceedings by failing to maintain the proper corporate structure.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 242 ZPO, Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO, Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO; Commercial Registry Office v. Corporation (Mootness Due to Remedial Action): The court dismissed the case as moot because the defendant remedied the organizational defects by registering the necessary organs after the lawsuit was filed. Consequently, the court allocated all court fees and awarded the plaintiff a compensation payment to the defendant, reasoning that the defendant caused the initiation of the proceedings by failing to maintain the proper corporate structure.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertThe procedure was terminated due to the loss of relevance (Gegenstandslosigkeit).
Cited to justify the discretionary allocation of procedural costs.
Cited as the basis for imposing costs and compensation on the defendant because they caused the initiation of the proceedings.
Volltext
Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht
Geschäfts-Nr.: HE110395-O U/st
Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Johann Zürcher sowie der Gerichtsschreiber lic. iur. Christian Fischbacher
Verfügung vom 19. November 2012
in Sachen
Kanton Zürich, Handelsregisteramt des Kantons Zürich, Kläger
gegen
A._____ AG, Beklagte
betreffend Organisationsmangel
Rechtsbegehren:
(act. 1)
"Infolge Mängeln in der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Organisation der Gesuchsgegnerin seien die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen; dies unter Kostenund Entschädigungsfolge."
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Am 5. Juli 2011 ging die Klage ein (act. 1). In jenem Zeitpunkt fehlten der Beklagten Organe (act. 2/1). Nach der Mangelbehebung (Eintragung u.a. am
26. Juli 2012, act. 14) kann das vorliegende Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (Art. 242 ZPO).
2. Die Prozesskosten sind nach Ermessen zu verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO). Die Beklagte hat die Ursache für die Einleitung des Verfahrens gesetzt. Deshalb sind ihr die Gerichtskosten aufzuerlegen und hat sie dem Kläger eine Umtriebsentschädigung zu zahlen (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO). Der Streitwert beträgt – wie schon früher mitgeteilt – mindestens CHF 30'000.00.
Der Einzelrichter verfügt:
1. Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.
2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 2'200.00.
3. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt.
4. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger eine Umtriebsentschädigung von CHF 300.00 zu bezahlen.
5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage einer Kopie von act. 14.
6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art.
113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und
90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert beträgt CHF 30'000.00.
_____________________________________ HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. Christian Fischbacher