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FS.2013.6 • KGN SG FS.2013.6 KI-generiert

Retroactive Reimbursement of Legal Aid Costs Based on Improved Financial Status

Geschäftsnummer FS.2013.6
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton St. Gallen (CH-SG)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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A court may order the retroactive reimbursement of costs advanced by the state for granted legal aid concurrently with the initial approval or fee determination if the recipient's financial situation is expected to improve in the foreseeable future. In this specific case, a party's financial circumstances, particularly due to significantly reduced spousal support obligations and improved post-release income commencing in a specified month, warranted an immediate order for the repayment of advanced court costs and legal fees totaling a specified amount, payable in monthly installments, citing the relevant provision of the Civil Procedure Code.

Legislator-Regeste

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Art. 123 Abs. 1 ZPO; Retroactive Reimbursement of Legal Aid Costs Based on Improved Financial Status: In this specific case, a party's financial circumstances, particularly due to significantly reduced spousal support obligations and improved post-release income commencing in a specified month, warranted an immediate order for the repayment of advanced court costs and legal fees totaling a specified amount, payable in monthly installments, citing the relevant provision of the Civil Procedure Code.

Schlagwörter

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Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Kostenersatz finanzielle Verhältnisse Gebührenfestsetzung rückwirkende Sozialhilfe Zivilstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 123 Abs. 1 ZPO

Applied to order the husband to repay the state-advanced court costs and party compensation due to improved financial circumstances.

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Volltext

Publikationsplattform St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: FS.2013.6 Stelle: Kantonsgericht Rubrik: Zivilkammern (inkl. Einzelrichter)

Publikationsdatum: 26.07.2013 Entscheiddatum: 26.07.2013

Entscheid Kantonsgericht, 26.07.2013 Verbessert sich die wirtschaftliche Situation der Person, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden ist, in absehbarer Zeit, so kann bereits zusammen mit dem Bewilligungsentscheid bzw. bei der Festlegung von Gerichtsgebühr und Honorar die entsprechende Rückforderung angeordnet werden (Kantonsgericht, Einzelrichter im Familienrecht, 26. Juli 2013, FS.2013.6).

Aus den Erwägungen:

Die Parteien werden darauf aufmerksam gemacht, dass der Staat die vorgeschossenen Prozesskosten zurückfordern kann, wenn sich ihre finanziellen Verhältnisse verbessert haben und sie dazu in der Lage sind (Art. 123 Abs. 1 ZPO). Beim Ehemann ist dies ab Dezember 2013 wegen der ab diesem Zeitpunkt erheblich reduzierten Unterhaltsbeiträge an die Ehefrau und seines nach Beendigung der RS deutlich verbesserten Einkommens der Fall. Er wird deshalb bereits an dieser Stelle verpflichtet, dem Staat den vorläufig übernommenen Anteil an den Gerichtskosten sowie die seinem Anwalt geleistete Parteientschädigung von insgesamt Fr. 3'268.00 in monatlichen Raten à Fr. 400.00 zurückzubezahlen (Art. 123 Abs. 1 ZPO). Diese Raten werden jeweils per Ende Monat fällig, erstmals am 31. Januar 2014.

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 1/1