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B.2009.138 • VGN SG B.2009.138 KI-generiert

Family Reunification Rights Under Agreement on Free Movement of Persons, Abuse of Right Doctrine

Geschäftsnummer B.2009.138
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton St. Gallen (CH-SG)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court addressed family reunification under Article 3(2) of Annex I of the Agreement on the Free Movement of Persons, confirming that the rights of family members deriving from the right of a signatory state national residing in Switzerland have no independent existence. Consequently, asserting a right to family reunification under this provision is considered an abuse of right if the signatory state national residing in Switzerland does not exercise their right of residence or establish a domicile, or if the residence permit was obtained solely for the purpose of securing residency rights for family members under the Agreement.

Legislator-Regeste

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Art. 3 Abs. 2 Anhang; Family Reunification Rights Under Agreement on Free Movement of Persons, Abuse of Right Doctrine: Consequently, asserting a right to family reunification under this provision is considered an abuse of right if the signatory state national residing in Switzerland does not exercise their right of residence or establish a domicile, or if the residence permit was obtained solely for the purpose of securing residency rights for family members under the Agreement.

Schlagwörter

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Familiennachzug Aufenthaltsrecht erworbener Anspruch Freizügigkeit Besuchsrecht ausländerrechtliche Wegweisung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 3 Abs. 2 Anhang
März 2010Ausländerrecht, Familiennachzug nach Art. 3 Abs. 2 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681).
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Volltext

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Fall-Nr.: B 2009/138 Stelle: Verwaltungsgericht Rubrik: Verwaltungsgericht Publikationsdatum: 18.03.2010 Entscheiddatum: 18.03.2010

Urteil vom 18. März 2010

Urteil vom 18. März 2010Ausländerrecht, Familiennachzug nach Art. 3 Abs. 2 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681). Die Rechte der Familienangehörigen einer Person, die Staatsangehörige einer Vertragspartei ist und ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz hat, haben zufolge ihres abgeleiteten Charakters keine selbständige Existenz. Es erweist sich deshalb als rechtsmissbräuchlich, gestützt auf Art. 3 Abs. 2 Anhang I FZA Anspruch auf Nachzug von Familienangehörigen geltend zu machen, wenn diejenige Person, die Staatsangehörige einer Vertragspartei ist und ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz hat, von diesem Recht keinen Gebrauch macht und hier nicht Wohnung nimmt bzw. wenn sie sich das Aufenthaltsrecht lediglich mit dem Zweck einräumen lässt, hier Familienangehörigen im Sinn des FZA ein Aufenthaltsrecht zu verschaffen (Verwaltungsgericht, B 2009/138). Nur Leitsatz, ohne Begründung

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 1/1