Health Insurer Appeal on Undue Delay Decision Ruled Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertHealth Insurer Appeal on Undue Delay Decision Ruled Inadmissible A health insurer appealed a cantonal court decision that upheld an objection of undue delay (Rechtsverweigerung) from an insured person and ordered the insurer to immediately issue a formal decision (Verfügung) in the underlying social security matter. The Federal Supreme Court ruled the appeal inadmissible because the cantonal court's order was an interlocutory decision (Zwischenentscheid) that can only be challenged immediately if it risks causing irreparable harm or if a decision would immediately lead to a final judgment, avoiding significant time and cost (Art. 93 para. 1 BGG); neither condition was met, as the insurer failed to demonstrate irreparable harm, the case did not meet the criteria of Art. 93 para. 1 lit. b BGG, and the final decision will remain appealable later (Art. 93 para. 3 BGG).
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 56 Abs. 2 ATSG, Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG; Health Insurer Appeal on Undue Delay Decision Ruled Inadmissible: The Federal Supreme Court ruled the appeal inadmissible because the cantonal court's order was an interlocutory decision (Zwischenentscheid) that can only be challenged immediately if it risks causing irreparable harm or if a decision would immediately lead to a final judgment, avoiding significant time and cost (Art. 93 para. 1 BGG); neither condition was met, as the insurer failed to demonstrate irreparable harm, the case did not meet the criteria of Art. 93 para. 1 lit. b BGG, and the final decision will remain appealable later (Art. 93 para. 3 BGG).
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KI-generiertUsed to dismiss the appeal as manifestly inadmissible in simplified procedure.
Used to impose court costs on the appellant due to the outcome of the procedure.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2} 9C_138/2014
Urteil vom 12. März 2014
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Nussbaumer.
Verfahrensbeteiligte
*Assura-Basis AG* ,
Avenue C.-F. Ramuz 70, 1009 Pully,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
P.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Philipp Perren,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Wallis
vom 13. Januar 2014.
Nach Einsicht
in die Beschwerde der Assura-Basis AG vom 13. Februar 2014 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 13. Januar 2014, mit welchem die Vorinstanz in Gutheissung der Rechtsverweigerungsbeschwerde des Versicherten die Angelegenheit an den Krankenversicherer zurückgewiesen hat, damit dieser umgehend eine Verfügung erlasse,
in Erwägung,
dass es sich beim angefochtenen in Anwendung von Art. 56 Abs. 2 ATSG ergangenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen - selbstständig eröffneten - Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477
E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.;
133 V 645
E. 2.1 S. 647), der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden kann ( BGE 133 V 477
E. 4.2 S. 481),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (
Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG
), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (
Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erst irreparabel ist, wenn er nicht später mit einem günstigen Endurteil in der Sache behoben werden könnte ( BGE 137 III 522
E. 1.3 S. 525 mit Hinweisen),
dass solches weder geltend gemacht (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 134 III 426
E. 1.2 in fine mit Hinweisen) noch erkennbar ist (vgl. BGE 133 V 477
E. 5.2.4 S. 484),
dass ebenso wenig ein Eintreten auf die Beschwerde gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG angezeigt ist, zumal die Beschwerdeführerin auch diesbezüglich nichts geltend macht oder vorbringt, dass im Übrigen den Parteien nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird,
dass demzufolge die Beschwerde gegen den Zwischenentscheid als offensichtlich unzulässig ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG
erledigt wird,
dass bei diesem Verfahrensausgang (reduzierte) Gerichtskosten zu erheben sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Wallis, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. März 2014
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Nussbaumer