Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
8C_338/2026 KI-generiert

Dismissal of appeal for failing to cure electronic signature defect within statutory grace period

Geschäftsnummer 8C_338/2026
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Supreme Court dismissed the appeal against a lower court judgment concerning supplementary benefits due to formal procedural non-compliance, leaving the prior instance judgment intact. The appellants had challenged a cantonal court decision regarding supplementary benefits to old-age and survivor's insurance. Upon submitting their appeal electronically without a recognized digital signature as required by law, the court issued a notification setting a non-extendable grace period to cure the defect pursuant to Article 42 paragraph 2 of the Federal Supreme Court Act in conjunction with electronic communication regulations. Because the notification was deemed legally served upon expiry of the statutory pickup fiction period and the appellants failed to cure the formal defect within the prescribed deadline without establishing grounds for restitution under Article 50 paragraph 1 of the Federal Supreme Court Act, the court declined to process the appeal in a simplified procedure pursuant to Article 108 paragraph 1 letter a of the Federal Supreme Court Act, waiving court costs exceptionally.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 50 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Dismissal of appeal for failing to cure electronic signature defect within statutory grace period: Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Schlagwörter

KI-generiert
Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung) Ansetzung einer Nachfrist Elektronische Signatur Verfahrensmangel Rückerstattung von Ergänzungsleistungen Eröffnung des Entscheids Mitteilungsfrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

8C_338/2026

Urteil vom 22. Juni 2026

IV. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Viscione, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte

Erben des A.________ sel., gestorben am 2. Juli 2025, bestehend aus:

1. B.________,

2. C.________,

beide vertreten durch D.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, Amtshaus Werdplatz, Strassburgstrasse 9, 8004 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. März 2026 (ZL.2024.00031).

Nach Einsicht

in die elektronisch über die Plattform für sichere Zustellung PrivaSphere eingereichte Beschwerde vom 15. Mai 2026 gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. März 2026,

in die auf der Plattform für sichere Zustellung PrivaSphere am 20. Mai 2026 zur Abholung hinterlegte Verfügung vom 20. Mai 2026, mit welcher den Beschwerdeführern gestützt auf Art. 42 Abs. 2 BGG der Formmangel der fehlenden anerkannten digitalen Signatur der elektronisch eingereichten Beschwerdeschrift angezeigt wurde mit der Aufforderung, diesen Mangel bis zum 29. Mai 2026 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in Erwägung,

dass elektronisch übermittelte Gerichtsurkunden spätestens am siebten Tag nach der Bereitstellung als zugestellt gelten (Art. 44 Abs. 2 BGG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 und 5 Reglement des Bundesgerichts über den elektronischen Rechtsverkehr mit den Parteien und Vorinstanzen [ReRBGer, SR 173.110.29]),

dass daher die auf der Plattform nicht abgeholte Verfügung vom 20. Mai 2026 als am 27. Mai 2026 zugestellt gilt,

dass die Beschwerdeführer den ihnen rechtsgültig angezeigten Mangel erst nach Ablauf der Nachfrist am 30. Mai 2026 behoben haben, ohne dass ein Fristwiederherstellungsgrund im Sinne von Art. 50 Abs. 1 BGG ausgewiesen wäre,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Juni 2026

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Viscione

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel