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Individual's Right to Propose Guardian

Geschäftsnummer e7dcb22abd7fbaf80368
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Aargau (CH-AG)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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Under Article 401, Paragraph 1 of the Civil Code, if an individual proposes a trusted person for guardianship, the court must appoint that person if they are suitable and willing to take on the role, and it is not necessary for them to be the most suitable candidate among all possibilities. The guardianship authority has a duty to inform the individual of their right to propose a guardian, and failure to do so constitutes a formal denial of justice, as the law now prioritizes the individual's right to self-determination more heavily.

Legislator-Regeste

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Art. 401 Abs. 1 ZGB; Individual's Right to Propose Guardian: The guardianship authority has a duty to inform the individual of their right to propose a guardian, and failure to do so constitutes a formal denial of justice, as the law now prioritizes the individual's right to self-determination more heavily.

Schlagwörter

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Vormundschaftsbehörde Vormund Trust Privatbereich Bevollmächtigung E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 401 Abs. 1 ZGB

This provision is cited as the basis for the requirement to follow the proposal of a trusted person for guardianship, provided they are suitable and willing.

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Volltext

Art. 401 Abs. 1 ZGB;

Wenn von der betroffenen Person eine Vertrauensperson vorgeschlagen wird, ist diesem Vorschlag gemäss Art. 401 Abs.

1 ZGB nachzukommen, wenn die vorgeschlagene Person für die Beistandschaft geeignet und zu deren Übernahme

bereit ist. Nicht erforderlich ist dabei, dass die vorgeschlagene Person die geeignetste unter mehreren möglichen

Betreuungspersonen ist. Die Erwachsenenschutzbehörde ist verpflichtet, die betroffene Person auf das Vorschlagsrecht

aufmerksam zu machen, und begeht eine formelle Rechtsverweigerung, wenn sie dies unterlässt. Das neue Recht

gewichtet das Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Person stärker als das bisherige.

Aus dem Entscheid des Obergerichts, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, vom 11. November 2013 in Sachen I. S.

und S. S. (XBE.2013.65)

(AGVE-Publikation vorgesehen)