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WBE.2012.328 • OG AG WBE.2012.328 KI-generiert

Prisoner Legal Aid Denied, Constitutional Right Violated

Geschäftsnummer WBE.2012.328
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Aargau (CH-AG)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The court held that the practice of generally denying full free legal aid to prisoners violates their constitutional right to minimum legal representation. The lower court had partially granted free legal aid and imposed reduced court costs on the unrepresented prisoner, referencing prior decisions that deemed prisoners capable of paying minor costs from their personal funds. The appellate court disagreed, finding no justification for this general exclusion and thus a violation of the constitutional guarantee.

Legislator-Regeste

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Art. 29 Abs. 3 BV; Prisoner Legal Aid Denied, Constitutional Right Violated: The lower court had partially granted free legal aid and imposed reduced court costs on the unrepresented prisoner, referencing prior decisions that deemed prisoners capable of paying minor costs from their personal funds. The appellate court disagreed, finding no justification for this general exclusion and thus a violation of the constitutional guarantee.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Gefangener Rechte der inhaftierten Person gesetzliche Vertretung rechtswidrige Freiheitsentziehung Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 29 Abs. 3 BV

The practice of generally not granting full legal aid to prisoners violates the minimum right guaranteed by this provision.

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Volltext

352 Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht 2013

Damit ergeben sich aus den Akten keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass den Beschwerdeführer die Vollstreckung des Führerausweisentzugs ab Dezember 2013 weniger empfindlich treffen würde als die nun angeordnete Entzugsdauer von Juli bis Oktober 2013.

57 Vollstreckung Die Vorschriften über Rechtsstillstandsfristen gelten im Beschwerdeverfahren gegen Vollstreckungsentscheide.

Urteil des Verwaltungsgerichts, 3. Kammer, vom 26. Juni 2013 in Sachen A.

gegen Gemeinderat B. (WBE.2012.328).

58 Unentgeltliche Rechtspflege im Strafund Massnahmenvollzug Die Praxis, wonach Strafgefangenen grundsätzlich keine vollumfängliche unentgeltliche Rechtspflege gewährt wird, verletzt den verfassungsrechtlich garantierten Mindestanspruch gemäss Art. 29 Abs. 3 BV.

Urteil des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 19. September 2013 in Sachen X. (WBE.2013.317).

Aus den Erwägungen

10.1.

10.1.1.

Die Vorinstanz gewährte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege nur teilweise und auferlegte dem – anwaltlich nicht vertretenen – Beschwerdeführer reduzierte Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 150.00.

10.1.2.

Sie wies – unter Verweis auf unpublizierte frühere Regierungsratsbeschlüsse, welche ihrerseits auf einen publizierten Entscheid des Regierungsrats vom 24. Oktober 1983 (AGVE 1983, S. 470 ff.) verweisen – darauf hin, dass der Regierungsrat praxisgemäss Strafgefangene als in der Lage erachte, mit ihrem Pekulium geringe Verfahrenskosten zu bezahlen, weshalb er ihnen grundsätzlich auch keine