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Fr 2019/11/0012 ECLI:AT:VWGH:2019:FR2019110012.F00 KI-generiert

VwGH dismisses procedure for setting time limits and orders state to reimburse applicant's costs.

Geschäftsnummer Fr 2019/11/0012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Österreich (AT)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Administrative Court of Justice dismissed the procedure regarding the applicant's request to set time limits. The applicant submitted the request on August 19, 2019, which was forwarded to the Federal Administrative Court, leading the lower court to issue a decision on September 12, 2019. Consequently, the court terminated the proceedings under Section 38(4) of the Administrative Procedure Act because the lower court had already decided the matter.

Legislator-Regeste

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§ 38 Abs. 4 VwGG; If the lower court has already rendered a decision on the subject matter of the request, the procedure before the Administrative Court of Justice must be terminated.

Schlagwörter

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Administrative Procedure Act termination of proceedings time limit setting request lower court decision cost reimbursement

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 38 Abs. 4 VwGG
war daher gemäß § 38 Abs. 4 VwGG einzustellen.
§§ 47 ff VwGG
§ 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG
4 Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014.
VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014
1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014.

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Volltext

Das Verfahren wird eingestellt.

Der Bund hat dem Antragsteller Aufwendungen in der Höhe von EUR 793,20 binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

1 Der Antragsteller hat mit Schriftsatz vom 19. August 2019 (Einlangen beim Verwaltungsgerichtshof) den verfahrensgegenständlichen Fristsetzungsantrag eingebracht, welcher mit verfahrensleitender Anordnung vom 27. August 2019 dem Bundesverwaltungsgericht zuständigkeitshalber übermittelt wurde. 2 Das Verwaltungsgericht hat den Beschluss vom 12. September 2019, Zl. W207 2213039-1/9E, erlassen und eine Abschrift desselben samt Zustellnachweis dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt.

3 Das Verfahren über den gegenständlichen Fristsetzungsantrag

war daher gemäß § 38 Abs. 4 VwGG einzustellen.

4 Die Entscheidung über den Aufwandersatz gründet sich auf §§ 47 ff, insbesondere auf § 56 Abs. 1 zweiter Satz VwGG in Verbindung mit der VwGH-Aufwandersatzverordnung 2014. Wien, am 9. Oktober 2019