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TAL7_1537 Généré par l'IA

Court validates plea agreement for undeclared cash transport, convicting defendant of €16,645 violation.

Numéro de cause TAL7_1537
Autorité / Tribunal
Juridiction Luxembourg (LU)
Date de la décision
Issue du litige Admis (Allowed)

Synthèse Legislator

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The Tribunal d'Arrondissement of Luxembourg authorized a plea agreement regarding the defendant's failure to declare cash exceeding €10,000. The court confirmed the material facts based on customs protocols and the defendant's admission, noting the agreed penalty was legal and adequate. Consequently, the defendant was convicted to a €1,600 fine and court costs, with a 16-day detention period for non-payment.

Regeste Legislator

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Articles 563 to 578 of the Code of Criminal Procedure; Article 3(1) and 13 of the Law of 16 July 2021 on cross-border cash transport controls: A court may validate a plea agreement where the defendant admits to undeclaring cash exceeding the threshold, provided the agreed penalty is legal and adequate.

Mots-clés

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undeclared cash transport plea agreement validation customs declaration threshold cross-border cash controls fine and detention period Article 13 cash law Code of Criminal Procedure escroquerie en matière douanière

Dispositions légales citées

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Articles 563 to 578 of the Code of Criminal Procedure
Article 3(1) and 13 of the Law of 16 July 2021 on cross-border cash transport controls
Articles 14, 16, 27, 28, 29, 30, 65, 66 and 78 of the Penal Code
Articles 1, 179, 184, 185, 189, 190, 194, 195, 196 of the Penal Code
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Texte complet

Jugt

1 5 3 7 / 2023

Notice no 24339/21/cd

jugement sur accord

(amende)

J U G E M E N T S U R A C C O R D

AUDIENCE PUBLIQUE DU 6 JUILLET 2023

Le Tribunal d’arrondissement de

et à Luxembourg,

septième chambre

correctionnelle, a rendu le jugement qui suit :

Dans la cause du Ministère Public contre

PERSONNE1.),

né DATE1.) à ADRESSE1.),

demeurant ADRESSE2.),

ayant élu son domicile dans de l’étude de Maître Medeni KURT, avocat au

barreau de Saarbrücken, demeurant professionnellement Viktorialstrasse

19, D-66111 Saarbrücken,

comparant par Maître Medeni KURT, avocat au barreau de Saarbrücken,

-

p r é v e n u -

F A I T S :

Par citation du 12 mai 2023 le Procureur d’Etat près le Tribunal d’arrondissement de

et à Luxembourg a requis le prévenu PERSONNE1.) de comparaître à l’audience

publique du 6 juin 2023 devant le Tribunal correctionnel de ce siège pour y entendre

statuer sur :

l’accord par application des articles 563 et suivants du Code de procédure

pénale.

A l’audience publique du 6 juin 2023, le Tribunal autorisa, avec l'accord du Ministère

Public, Maître Medeni KURT, avocat au barreau de Saarbrücken, de représenter le

prévenu PERSONNE1.).

Maître Medeni KURT, avocat au barreau de Saarbrücken, ainsi que la représentante

du Ministère Public, Jennifer NOWAK, substitut du Procureur d’Etat, furent entendus

en leurs conclusions.

Le Tribunal prit l’affaire en délibéré et rendit à l’audience publique de ce jour, date à

laquelle le prononcé avait été fixé, le

J U G E M E N T Q U I S U I T :

Vu la citation à prévenu du 12 mai 2023, régulièrement notifiée à PERSONNE1.).

Vu l’accord du 6 mars 2023 conclu en application des articles 563 à 578 du Code de

procédure pénale.

L’accord dont le Tribunal se trouve saisi est conçu comme suit :

Grand-Duché de Luxembourg

PARQUET

DU

TRIBUNAL D’ARRONDISSEMENT

DE LUXEMBOURG

Not. 24339/21/CD

Vereinbarung

In Anwendung der Artikel 563 bis 578 der

Strafprozessordnung

Zwischen :

1. Herrn Leitender Oberstaatsanwalt beim Bezirksgericht Luxemburg

und

2. PERSONNE1.), geb. am DATE1.) in ADRESSE1.), wohnhaft in

ADRESSE2.)

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt, KURT Medeni, Rechstanwalt in

Saarbrücken

erwählte Zustellungsanschrift zwecks vorliegendem Verfahren in der

Kanzlei „KURT & Kollegen“ von Herrn Rechtsanwalt KURT Medeni, mit

Sitz in D-66111 Saarbrücken, 19, Viktorialstraße,

I. Zusammenfassung des Verfahrens

Auf Grund der durchgeführten Rechtsakte während der Voruntersuchung:

Kodierung

Rechtsakte

A01

Protokoll 002/21/lADPS/CASH der Zoll-und Akzisenverwaltung

vom 23.08.2021

A02

Protokoll 002/21/lADPS/CASH der Zoll-und Akzisenverwaltung

vom 17.09.2021

A03

Schreiben der Staatsanwaltschaft Luxemburg an die

Kriminalpolizei, Abteilung für Geldwäschebekämpfung vom

15.09.2021

B01

Bericht CRF n°1535/2021 vom 18.08.2021

B02

Bericht n°SPJ/AB/2022/07945.3/GJES der Kriminalpolizei,

Abteilung für Geldwäschebekämpfung vom 14.04.2022

C01

Schreiben der Staatsanwaltschaft Luxemburg an Herrn

Rechtsanwalt KURT vom 02.03.2023

C02

Email von Rechtsanwalt KURT vom 03.03.2023

Auszug des Strafregisters

I. Sachverhalt der Vereinbarung

Am 11. August 2021 gegen 10 :15 Uhr hat die luxemburgische Zoll-und Akzisenverwaltung

eine Kontrolle am Flughafen Luxemburg auf Grundlage des Gesetzes vom 16. Juli 2021 über

die Organisation der Kontrolle des grenzüberschreitenden Transportes von Bargeld,

durchgeführt.

Im Zuge dieser Kontrolle haben die zuständigen Zollbeamten die Passagiere des Fluges

NUMERO1.) nach ADRESSE3.) kontrolliert mittels eines Geld-und Drogenspürhundes,

welcher bei den Passagieren

PERSONNE1.),

PERSONNE2.)

und

PERSONNE3.)

angeschlagen hat.

Angesprochen auf die Frage, ob die Passagiere eine Bargeldsumme von mehr als 10.000 EUR

mit sich führen würden, antwortete Herr PERSONNE1.), dass er und seine Ehefrau

PERSONNE2.) jeweils 10.000 Bargeld bei sich trügen und auch Herr PERSONNE3.) gab an

10.000 Bargeld bei sich zu haben.

Auf Grund der Aussagen der Passagiere, unterzogen die Zollbeamten dieser einer Personen-

und Gepäckkontrolle. Hierbei konnten folgende Bargeldbeträge bei den jeweiligen Personen

aufgefunden und sichergestellt werden:

-

Herrn PERSONNE1.) eine Bargeldsumme in Höhe von 16.645 EUR

-

Herrn PERSONNE3.) eine Bargeldsumme in Höhe von 11.125 EUR

-

Frau PERSONNE2.) eine Bargeldsumme in Höhe von 11.800 EUR

Die Zollbeamten forderten die Passagiere daraufhin dazu auf, eine Anmelderklärung des

mitgeführten Bargeldes nach Artikel 3 der Verordnung 2018/1672 des Europäischen

Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2018 über die Überwachung von Barmitteln, die in

die Union oder aus der Union verbracht werden, und zur Aufhebung der Verordnung (EG)

Nr. 1889/2005, auszuhändigen.

PERSONNE1.) gab an, nicht im Besitz einer solchen Anmeldeerklärung zu sein.

Die drei vorgenannten Personen wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass Ihnen Protokoll

angesagt würde und sie wurden über die Ihnen zustehenden Rechte informiert.

PERSONNE1.) gab in seinem Verhör an, dass er gemeinsam mit seiner Ehefrau,

PERSONNE2.) und seinem Sohn, PERSONNE3.) geplant hatte in die Türkei einzureisen um

dort Urlaub zu machen und dass das mitgeführte Bargeld für die Durchführung einer

Zahnoperation bestimmt gewesen sei.

Die jeweiligen Aussagen der betroffenen Personen liegen dem Protokoll der Zoll-und

Akzisenverwaltung vom 11. August 2021 bei.

Die zentrale Meldestelle für Wirtschaftskriminalität „Cellule de renseignement financier“

(„CRF“) wurde über vorstehendes informiert, welche den entsprechenden Bericht N°1535/2021

der Staatsanwaltschaft Luxemburg am 20. August 2021 übermacht hat. Die CRF konnte zu

diesem Zeitpunkt nicht ausschließen, dass die sichergestellten Bargeldbeträge aus einer

kriminellen Aktivität stammen.

Daher beauftragte die Staatsanwaltschaft Luxemburg die hiesige Kriminalpolizei, Abteilung

für Geldwäschebekämpfung mit den weiteren Ermittlungen, welche jedoch keine weiteren

Anhaltspunkte für die genaue Herkunft der Gelder erbringen konnte.

Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die drei betroffenen Personen

PERSONNE1.), PERSONNE2.) und PERSONNE3.), indem sie am 11. August 2021 eine nicht

zuvor angemeldete Bargeldsumme in Höhe von mehr als 10.000 EUR mit sich führten gegen

die Bestimmungen des Gesetzes vom 1. Juli 2021 über die Organisation der Kontrolle des

grenzüberschreitenden Transportes von Bargeld verstoßen haben.

II. Rechtliche Würdigung des Sachverhaltes und Anerkennung durch PERSONNE1.)

PERSONNE1.), geb. am DATE1.) in ADRESSE1.),

Seit einer nicht verjährten Zeit, insbesondere am 11. August 2021 um 10:15 Uhr im

Gerichtsbezirks von Luxemburg, in Luxemburg-Findel, Flughafen, beim Abflug in die Türkei,

unbeschadet genaueren Angaben von Zeit und Ort,

Als Täter der Zuwiderhandlung,

In Verstoß gegen Artikel 3, Punkt 1 zusammen mit Artikel 13 des Gesetzes vom 16. Juli

2021 über die Organisation der Kontrollen des grenzüberschreitenden Transports von

Bargeld, als Träger von Bargeld von einem Wert von 10.000 Euro oder einem höheren

Wert in oder aus dem Großherzogtum Luxemburg oder in oder aus der Europäischen

Union über das Großherzogtum Luxemburg,

Dieses Bargeld nicht bei dem Zollamt verzollt zu haben, oder falsche oder unvollständige

Angaben gemacht zu haben, oder das Bargeld nicht zum Zweck der Kontrolle zur Verfügung

gestellt zu haben,

In diesem Fall, als Träger, der den Betrag von 16.645 Euro transportierte, beim Verlassen der

Europäischen Union über das Großherzogtum Luxemburg in die Türkei, den Betrag von 16.645

Euro nicht beim Zollamt verzollt zu haben.

A) Gesetzliches Strafmaß

Nach Artikel 13 des Gesetzes vom 16. Juli 2021 über die Organisation der Kontrollen des

grenzüberschreitenden Transports von Bargeld

sind Zuwiderhandlungen gegen die

Bestimmungen der Artikel 3 und 4, sowie der Verordnung (EU) 2018/1672 mit einer Geldstrafe

in Höhe von 251 bis zu 25.000 Euro bestraft.

B) Personenbezogenes Strafmaß

Auf Grund des Tatbestandes und in Anwendung mildernder Umstände, insbesondere da keine

Vorstrafen vorliegen, ist Herr PERSONNE1.) zu einer Geldstrafe von 1.600 EUR zu

verurteilen.

III. Prozesskosten

In dem vorliegenden Fall ist Herr PERSONNE1.) zu den anfallenden Prozesskosten zu

verurteilen, diese Kosten sind durch das zuständige Bezirksgericht in Luxemburg zu bestimmen.

In Anwendung der Artikel 27, 28, 29, 30 65, 66, 78 des Strafgesetzbuches, der Artikel 3, Punkt

1 zusammen mit Artikel 13 des Gesetzes vom 16. Juli 2021 über die Organisation der Kontrollen

des grenzüberschreitenden Transports von Bargeld,

der Artikel

563 bis

578 der

Strafprozessordnung,

Luxemburg, den

Leitender

Oberstaatsanwalt

Georges OSWALD

RA KURT Medeni

PERSONNE1.)

La matérialité des faits reconnus par PERSONNE1.) résulte à suffisance de l’accord

précité et est confirmée par les éléments du dossier répressif.

A l’audience publique du 6 juin 2023, les parties ont déclaré maintenir les termes de

l’accord.

Au vu de ce qui précède il y a lieu de retenir PERSONNE1.) dans les liens de la

prévention suivante :

« seit einer nicht verjährten Zeit, insbesondere am 11. August 2021 um 10:15 Uhr

im Gerichtsbezirks von Luxemburg, in Luxemburg-Findel, Flughafen, beim

Abflug in die Türkei,

als Täter der Zuwiderhandlung,

in Verstoß gegen Artikel 3, Punkt 1 zusammen mit Artikel 13 des Gesetzes vom

16. Juli 2021 über die Organisation der Kontrollen des grenzüberschreitenden

Transports von Bargeld, als Träger von Bargeld von einem Wert von 10.000 Euro

oder einem höheren Wert in oder aus dem Großherzogtum Luxemburg oder in

oder aus der Europäischen Union über das Großherzogtum Luxemburg,

dieses Bargeld nicht bei dem Zollamt verzollt zu haben, oder falsche oder

unvollständige Angaben gemacht zu haben, oder das Bargeld nicht zum Zweck

der Kontrolle zur Verfügung gestellt zu haben,

in diesem Fall, als Träger, der den Betrag von 16.645 Euro transportierte, beim

Verlassen der Europäischen Union über das Großherzogtum Luxemburg in die

Türkei, den Betrag von 16.645 Euro nicht beim Zollamt verzollt zu haben. »

La peine retenue dans l’accord est légale et adéquate.

Il y a dès lors lieu de condamner PERSONNE1.) conformément à l’accord.

Concernant les frais de justice, il y a lieu de condamner PERSONNE1.) au paiement

et le Tribunal procédera à la liquidation des frais de justice conformément à l’accord.

P A R C E S M O T I F S :

le Tribunal d’arrondissement de et à Luxembourg, septième chambre, siégeant en

matière correctionnelle, statuant contradictoirement, le mandataire du prévenu

PERSONNE1.) ainsi que la représentante du Ministère Public entendus en leurs

conclusions,

c o n d a m n e

le prévenu PERSONNE1.) du chef de l’infraction retenue à sa charge

à une amende de mille six cents (1.600) euros, ainsi qu'aux frais de sa mise en

jugement liquidés à 22,60 euros ;

f i x e la durée de la contrainte par corps en cas de non-paiement de l'amende à seize

(16) jours.

Par application des articles 14, 16, 27, 28, 29, 30, 65, 66 et 78 du Code pénal, des

articles 3 point 1 et 13 de la loi du 16 juillet 2021 portant organisation des contrôles du

transport transfrontalier de l’argent liquide, ainsi que des articles 1, 179, 184, 185, 189,

190, 194, 195, 196 et 563 à 578 du Code de procédure pénale, qui furent désignés à

l'audience.

Ainsi fait et jugé par Stéphane MAAS, vice-président, Yashar AZARMGIN, premier

juge, et Maïté BASSANI, juge, et prononcé, en présence de Marianna LEAL ALVES,

attachée de Justice, en l'audience publique du Tribunal d'arrondissement de

Luxembourg, date qu'en tête, par le vice-président, assisté du greffier Marion

FUSENIG, qui, à l'exception du représentant du Ministère Public, ont signé le présent

jugement.