Cost allocation for statutory pension contributions from fictitious post-insurance of former postal civil servants under the Post Personnel Act
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court granted the complaints of the defendants and third parties and admitted the appeal, holding that the case possesses fundamental significance under § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, while simultaneously restoring the third parties to their former legal status via reinstatement under § 60 Abs. 1 VwGO after they credibly demonstrated that the loss of their timely-filed complaint was not due to their fault. The dispute concerns the allocation of financial liability for costs arising from statutory pension insurance contributions for a fictitious post-insurance of former postal civil servants, specifically whether the modern Post Civil Servants' Pension Fund or the successor postal companies must bear these expenses. The decision rests on the procedural framework of the VwGO regarding appeals and reinstatement, combined with the substantive question of cost allocation under the Post Personnel Act (§§ 14 ff. PostPersRG) and relevant pension law doctrines.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 133 Abs. 2 Satz 1 VwGO, § 60 Abs. 2 Satz 1 VwGO, § 60 Abs. 1 VwGO, § 133 Abs. 3 Satz 1 VwGO, § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO; Cost allocation for statutory pension contributions from fictitious post-insurance of former postal civil servants under the Post Personnel Act: 2 Nr. 1 VwGO, while simultaneously restoring the third parties to their former legal status via reinstatement under § 60 Abs. 1 VwGO after they credibly demonstrated that the loss of their timely-filed complaint was not due to their fault. The dispute concerns the allocation of financial liability for costs arising from statutory pension insurance contributions for a fictitious post-insurance of former postal civil servants, specifically whether the modern Post Civil Servants' Pension Fund or the successor postal companies must bear these expenses. The decision rests on the procedural framework of the VwGO regarding appeals and reinstatement, combined with the substantive question of cost allocation under the Post Personnel Act (§§ 14 ff. PostPersRG) and relevant pension law doctrines.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Revisionszulassung; Kosten rentenrechtlicher Nachversicherung von Beamten der Postnachfolgeunternehmen
[GRUENDE] 1
1. Die Beschwerden der Beklagten und der Beigeladenen gegen die Nichtzulassung der Revision sind zulässig.
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a) Die Beigeladenen haben zwar die am 24. Juni 2013 endende Frist aus § 133 Abs. 2 Satz 1 VwGO für die Einlegung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem am 22. Mai 2013 zugestellten Urteil des Oberverwaltungsgerichts versäumt, denn ihre Beschwerdeschrift ist erst am 2. Juli 2013 bei dem Oberverwaltungsgericht eingegangen. Den Beigeladenen ist jedoch auf ihren in der Beschwerdeschrift enthaltenen und innerhalb der Frist des § 60 Abs. 2 Satz 1 VwGO gestellten Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, weil sie im Sinne von § 60 Abs. 1 VwGO ohne ihr Verschulden an der Einhaltung der Beschwerdefrist gehindert waren. Sie haben den Verlust der rechtzeitig zur Post gegebenen Beschwerdeschrift glaubhaft gemacht. Aus ihrem Vortrag und den zur Glaubhaftmachung beigebrachten eidesstattlichen Versicherungen hier und in dem Parallelverfahren zum Aktenzeichen BVerwG 6 B 31.13 ergibt sich zum einen, dass eine von dem Prozessbevollmächtigten der Beigeladenen bereits am 17. Juni 2013 gefertigte Beschwerdeschrift von dessen Hilfspersonal am selben Tag ordnungsgemäß zur Post gegeben wurde, so dass der Prozessbevollmächtigte der Beigeladenen von dem fristgerechten Eingang jener Schrift bei dem Oberverwaltungsgericht ausgehen durfte. Zum anderen ist glaubhaft gemacht, dass der Prozessbevollmächtigte der Beigeladenen am 28. Juni 2013 erfahren hat, dass das Oberverwaltungsgericht die besagte Schrift nicht erreicht hatte.
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b) Entgegen der Ansicht der Klägerin haben die Beigeladenen die Beschwerdebegründungsfrist aus § 133 Abs. 3 Satz 1 VwGO eingehalten, denn die Beschwerdebegründung vom 19. Juli 2013 ist bei dem Oberverwaltungsgericht am selben Tag per Telefax eingegangen.
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c) Den Beigeladenen fehlt es auch nicht an der für die Zulässigkeit ihrer Nichtzulassungsbeschwerde erforderlichen Beschwer, denn sie sind zu Recht zum Verfahren hinzugezogen worden und das Oberverwaltungsgericht hat zu ihrem Nachteil entschieden (vgl. zu der materiellen Beschwer eines Beigeladenen in diesem Sinne allgemein: Urteil vom 28. Oktober 1999 - BVerwG 7 C 32.98 - Buchholz 406.252 § 7 UmweltinfoG Nr. 1 S. 2, insoweit in BVerwGE 110, 17 nicht abgedruckt).
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2. Die Beschwerden der Beklagten und der Beigeladenen sind begründet.
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Die Rechtssache hat die geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Sie kann zur weiteren Klärung der Frage beitragen, ob die nach Maßgabe der §§ 14 ff. PostPersRG tätige heutige Postbeamtenversorgungskasse oder die Postnachfolgeunternehmen die Kosten zu tragen haben, die durch Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung auf Grund der fiktiven Nachversicherung von früheren Reichspostbediensteten entstanden sind.