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4 C 4/13 KI-generiert

Effect of third-party objection on withdrawal of revision in administrative proceedings

Geschäftsnummer 4 C 4/13
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court ordered the discontinuance of the revision proceedings, leaving the lower appellate court's judgment in force, after the plaintiff withdrew her appeal with the defendant's consent. The dispute arose from the plaintiff's attempt to reverse an administrative court decision, during which a party joined as a third party filed a formal objection to the withdrawal. The court held that the objection was procedurally irrelevant because a third party possesses only a dependent procedural status; under §§ 66 and 92(3) VwGO, a third party is limited to filing substantive applications and lacks the authority to prevent the termination of the litigation or the withdrawal of the main party's appeal, a limitation that applies even in cases of necessary joinder.

Legislator-Regeste

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§ 92 Abs. 3 Satz 1 VwGO, § 66 VwGO; Effect of third-party objection on withdrawal of revision in administrative proceedings: Die Klägerin hat ihre Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 24. Januar 2003 mit Schriftsatz vom 10. Mai 2013 mit Einwilligung der Revisionsbeklagten vom 22. Mai 2013 zurückgenommen. Das Revisionsverfahren ist deshalb gemäß § 141 Satz 1, § 125 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 3 Satz 1 VwGO einzustellen.

Schlagwörter

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Drittwiderspruch Verfahrensrügen Revision eines Entscheids Widerrufsrecht Gesuch an eine Behörde verwaltungsrechtlicher Widerruf
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Volltext

Zur Stellung des Beigeladenen

[GRUENDE]

Die Klägerin hat ihre Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 24. Januar 2003 mit Schriftsatz vom 10. Mai 2013 mit Einwilligung der Revisionsbeklagten vom 22. Mai 2013 zurückgenommen. Das Revisionsverfahren ist deshalb gemäß § 141 Satz 1, § 125 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 3 Satz 1 VwGO einzustellen.

Der Beigeladene zu 1 hat der Zurücknahme der Revision widersprochen. Darauf kommt es prozessual indes nicht an. Ein Beigeladener kann nach § 66 VwGO lediglich Sachanträge stellen, aber nicht verhindern, dass der Streit ohne seine Zustimmung beendet wird. Dies folgt aus seiner abhängigen Stellung im Prozess, die selbst im Falle einer notwendigen Beiladung nicht entfällt (Urteil vom 15. November 1991 - BVerwG 4 C 27.90 - NVwZ-RR 1992, 276; Beschluss vom 7. Juni 1968 - BVerwG 4 B 165.67 - NJW 1968, 2395).