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6 B 17/12, 6 B 17/12 (6 C 20/12) KI-generiert

Interpretation of state subsidy agreements for Jewish communities and the constitutional limits on exclusive review competence

Geschäftsnummer 6 B 17/12, 6 B 17/12 (6 C 20/12)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court allowed the appeal and referred the case to the Higher Administrative Court of Baden-Württemberg for further examination, finding that the dispute possesses fundamental legal significance. The litigation concerns the interpretation of a state contract provision governing financial subsidies for Jewish communities, specifically challenging whether the conditionality of such grants falls within the exclusive review competence of a third party. The court held that resolving whether such an interpretation violates the constitutional guarantee of justice (Article 20(3) in conjunction with Article 92 of the Basic Law) requires clarification through review under Section 132(2) No. 1 of the Administrative Court Rules.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, Art. 20 Abs. 3 GG, Art. 92 GG; Interpretation of state subsidy agreements for Jewish communities and the constitutional limits on exclusive review competence: Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision ist begründet. Die Rechtssache hat die sinngemäß geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Sie kann zur Klärung der Frage beitragen, ob es mit der Justizgewährungspflicht (Art. 20 Abs. 3 GG i.V.m. Art. 92 GG) vereinbar ist, wenn eine staatsvertragliche Regelung über einen Landeszuschuss für jüdische Gemeinden dahin ausgelegt wird, dass für die Verteilung maßgebliche Erfordernisse der ausschließlichen Prüfungskompetenz eines Dritten unterliegen.

Schlagwörter

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verwaltungsrechtlicher Vertrag Subvention verfassungsmässige Schranken Auslegung des Rechts Alleinvertriebsvereinbarungen Rechtsstaat
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Volltext

Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision ist begründet. Die Rechtssache hat die sinngemäß geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Sie kann zur Klärung der Frage beitragen, ob es mit der Justizgewährungspflicht (Art. 20 Abs. 3 GG i.V.m. Art. 92 GG) vereinbar ist, wenn eine staatsvertragliche Regelung über einen Landeszuschuss für jüdische Gemeinden dahin ausgelegt wird, dass für die Verteilung maßgebliche Erfordernisse der ausschließlichen Prüfungskompetenz eines Dritten unterliegen.