Allocation of former Prussian agricultural assets under § 2 Abs. 1 Satz 6 VZOG: sufficiency of agreement on general principles versus specific assets
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court (BVerwG) granted the plaintiff's leave to appeal, finding the case to be of fundamental legal significance, thereby allowing the matter to proceed to the full Revisionsverfahren. The dispute concerns the allocation of assets under the Property Law (VZOG), specifically whether the provision permitting a formal administrative act without a complete prior agreement (Vermögenszuordnung; Bescheid bei vorheriger Einigung) requires a full agreement on specific individual assets or also applies when parties agree only on general principles for allocating a specific group of assets, namely former Prussian agricultural and forestry properties. The decisive legal issue centers on the interpretation of § 2 Abs. 1 Satz 6 VZOG and whether a consensus on broad allocation criteria suffices to trigger the streamlined procedural mechanism, a question deemed essential for uniform application of the law.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO; Allocation of former Prussian agricultural assets under § 2 Abs. 1 Satz 6 VZOG: sufficiency of agreement on general principles versus specific assets: Die Beschwerde des Klägers ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Das Revisionsverfahren kann Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, ob § 2 Abs. 1 Satz 6 VZOG eine vollständige Einigung über einen konkreten Vermögensgegenstand voraussetzt oder ob die Vorschrift auch anwendbar ist, soweit die Beteiligten sich über Grundsätze einigen, nach denen eine bestimmte Gruppe von Vermögensgegenständen - hier: das ehemalige preußische land- und forstwirtschaftlich genutzte Vermögen - zugeordnet werden soll.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Vermögenszuordnung; Bescheid bei vorheriger Einigung; Revisionszulassung
[GRUENDE]
Die Beschwerde des Klägers ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Das Revisionsverfahren kann Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, ob § 2 Abs. 1 Satz 6 VZOG eine vollständige Einigung über einen konkreten Vermögensgegenstand voraussetzt oder ob die Vorschrift auch anwendbar ist, soweit die Beteiligten sich über Grundsätze einigen, nach denen eine bestimmte Gruppe von Vermögensgegenständen - hier: das ehemalige preußische land- und forstwirtschaftlich genutzte Vermögen - zugeordnet werden soll.