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8 B 26/11, 8 B 26/11 (8 C 16/11) KI-generiert

Applicability of § 1 Abs. 7 VermG to DDR-era property confiscations revoked by criminal rehabilitation but previously lifted via clemency

Geschäftsnummer 8 B 26/11, 8 B 26/11 (8 C 16/11)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) granted the plaintiff's leave to appeal, determining that the case possesses fundamental legal significance under § 132(2) Sentence 1 VwGO. The dispute concerns the applicability of property law restitution provisions in the context of a DDR-era criminal conviction and subsequent rehabilitation, specifically whether § 1(7) of the Property Act (VermG) remains applicable when a criminal rehabilitation decision under § 1 StrRehaG has revoked a property confiscation that had previously been lifted by a clemency decision but was never factually reversed because the victim had voluntarily waived the use of the assets after conviction. The decisive legal issue centers on the interplay between the Property Act and the Criminal Rehabilitation Act regarding the restitution of property whose legal status was altered by clemency prior to formal rehabilitation.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Satz 1 VwGO; Applicability of § 1 Abs. 7 VermG to DDR-era property confiscations revoked by criminal rehabilitation but previously lifted via clemency: Die Beschwerde hat Erfolg. Der Rechtssache kommt die von der Klägerin geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung zu (§ 132 Abs. 2 Satz 1 VwGO). Das Beschwerdevorbringen führt auf die Frage, ob § 1 Abs. 7 VermG auch dann anwendbar ist, wenn eine strafrechtliche Rehabilitierungsentscheidung nach § 1 StrRehaG eine durch ein Strafurteil der DDR ausgesprochene Vermögenseinziehung aufgehoben hat, die bereits durch eine Gnadenentscheidung der DDR aufgehoben, aber nicht tatsächlich revidiert worden war, weil der Betroffene bereits zuvor - aber nach der Verurteilung - auf die persönliche Nutzung der eingezogenen Vermögenswerte verzichtet hatte.

Schlagwörter

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Rückerstattung des Eigentums strafrechtliche Einziehung strafrechtliche Rehabilitation Opfereigenschaft Verwaltungsvermögen Vorbenutzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; zur Anwendbarkeit von § 1 Abs. 7 VermG neben § 1 StrRehaG

[GRUENDE]

Die Beschwerde hat Erfolg. Der Rechtssache kommt die von der Klägerin geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung zu (§ 132 Abs. 2 Satz 1 VwGO). Das Beschwerdevorbringen führt auf die Frage, ob § 1 Abs. 7 VermG auch dann anwendbar ist, wenn eine strafrechtliche Rehabilitierungsentscheidung nach § 1 StrRehaG eine durch ein Strafurteil der DDR ausgesprochene Vermögenseinziehung aufgehoben hat, die bereits durch eine Gnadenentscheidung der DDR aufgehoben, aber nicht tatsächlich revidiert worden war, weil der Betroffene bereits zuvor - aber nach der Verurteilung - auf die persönliche Nutzung der eingezogenen Vermögenswerte verzichtet hatte.