Sufficiency of § 85(1) No. 1 BauGB for expropriation based solely on an isolated road development plan
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe BVerwG 4. Senat granted the appeal and ordered the admission of a revision (appeal on points of law), prevailing over the lower court's refusal to allow the higher instance review. The dispute concerned whether the expropriation of land for a road construction project, established through an isolated road development plan, could be legally justified solely on the basis of § 85 Abs. 1 Nr. 1 BauGB, without requiring additional procedural prerequisites. The court’s decision hinged on the legal doctrine of revision admission under § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, finding that the case contributes to the clarification of a legal question of fundamental importance regarding the independent sufficiency of the cited expropriation norm within the German Building Code.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 85 Abs. 1 Nr. 1 BauGB, § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 52 Abs. 1 GKG, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Sufficiency of § 85(1) No. 1 BauGB for expropriation based solely on an isolated road development plan: Die Beschwerden sind begründet. Die Revision ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen, weil das Revisionsverfahren zur Klärung der Frage beitragen kann, ob eine Enteignung für ein Straßenbauvorhaben, das durch einen isolierten Straßenbebauungsplan festgesetzt worden ist, allein auf der Grundlage des § 85 Abs. 1 Nr. 1 BauGB zulässig ist.
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KI-generiertGround for admitting the appeal on points of law because the case contributes to clarifying a legal question of fundamental importance.
Volltext
Revisionszulassung; Enteignung nach § 85 Abs. 1 Nr. 1 BauGB im Rahmen eines Straßenbebauungsplans
[GRUENDE]
Die Beschwerden sind begründet. Die Revision ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen, weil das Revisionsverfahren zur Klärung der Frage beitragen kann, ob eine Enteignung für ein Straßenbauvorhaben, das durch einen isolierten Straßenbebauungsplan festgesetzt worden ist, allein auf der Grundlage des § 85 Abs. 1 Nr. 1 BauGB zulässig ist.
Die Streitwertfestsetzung für das Beschwerdeverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3, § 52 Abs. 1 GKG, die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG. Der festgesetzte Betrag entspricht demjenigen, den der Beigeladene zu 1 in dem angefochtenen Bescheid als zu erwartende Gesamtentschädigung ermittelt hat. Eine Reduzierung, wie sie das Verwaltungsgericht in seinem Streitwertbeschluss vom 6. Mai 2009 vorgenommen hat, ist nicht angezeigt. Der Senat pflegt einen Abschlag nur vorzunehmen, wenn die angefochtene Maßnahme enteignungsrechtliche Vorwirkung hat, die Enteignung aber - anders als vorliegend - noch nicht zum Gegenstand hat (vgl. Beschluss vom 6. Juni 2002 - BVerwG 4 A 44.00 -).