Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6 B 36/10, 6 B 36/10 (6 C 45/10) KI-generiert

Exemption of business-use internet-capable computer from broadcasting fee as a second device in shared domestic premises

Geschäftsnummer 6 B 36/10, 6 B 36/10 (6 C 45/10)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) ordered the admission of the revision appeal and suspended the determination of the dispute value, effectively leaving the lower court's procedural posture pending the full hearing on the merits. The dispute concerns the obligation to pay the German broadcasting license fee for a new media-type receiving device (an internet-capable computer) located in a non-privately used home office, where the licensee also holds separate receiving devices in private areas of the same property. The central legal issue is whether such a device is exempt from the fee as a "second device" (Zweitgerät) under § 5 Abs. 3 of the Broadcasting License Fee Ordinance (RGebStV), a question the court found to be of fundamental significance because the existing case law had not sufficiently clarified the application of this exemption to new media devices in shared or semi-private spaces.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 52 Abs. 3 GKG, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Exemption of business-use internet-capable computer from broadcasting fee as a second device in shared domestic premises: Die Revision ist gem. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung des Rechtsstreits zuzulassen. Das angestrebte Revisionsverfahren kann zur Beantwortung der bisher in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nicht ausreichend geklärten Frage beitragen, ob neuartige Rundfunkempfangsgeräte, die sich im nicht ausschließlich privaten Bereich befinden, aber einem Grundstück zugeordnet sind, auf dem der Gebührenpflichtige im privaten Bereich andere Rundfunkempfangsgeräte zum Empfang bereit hält, gem. § 5 Abs. 3 RGebStV als Zweitgeräte von der Rundfunkgebühr befreit sind.

Schlagwörter

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Radio- und Fernsehabgabe Medienrecht Gebührenfestsetzung Privateigentum nicht-administrative Streitigkeit Zahlungspflicht
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Volltext

Rundfunkgebühr; im häuslichen Arbeitszimmer beruflich genutzter internetfähiger Computer

[GRUENDE]

Die Revision ist gem. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO wegen grundsätzlicher Bedeutung des Rechtsstreits zuzulassen. Das angestrebte Revisionsverfahren kann zur Beantwortung der bisher in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nicht ausreichend geklärten Frage beitragen, ob neuartige Rundfunkempfangsgeräte, die sich im nicht ausschließlich privaten Bereich befinden, aber einem Grundstück zugeordnet sind, auf dem der Gebührenpflichtige im privaten Bereich andere Rundfunkempfangsgeräte zum Empfang bereit hält, gem. § 5 Abs. 3 RGebStV als Zweitgeräte von der Rundfunkgebühr befreit sind.

Die Streitwertfestsetzung für das Beschwerdeverfahren folgt aus § 47 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 i.V.m. § 52 Abs. 3 GKG; die vorläufige Streitwertfestsetzung beruht auf § 47 Abs. 1 und 3, § 52 Abs. 3 GKG i.V.m. § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.