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2 B 44.25, 2 B 44.25 (2 C 4.26) ECLI:DE:BVerwG:2026:070426B2B44.25.0 KI-generiert

Disciplinary law: whether presenting a false appearance of unconstitutionally loyal sentiments breaches § 33 Abs. 1 Satz 3 Alt. 2 BeamtStG

Geschäftsnummer 2 B 44.25, 2 B 44.25 (2 C 4.26)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court overturned the higher administrative court's refusal to admit an appeal and ordered that the appeal be permitted, with costs to be determined in the main proceedings. The dispute concerns a disciplinary lawsuit against a civil servant, specifically challenging whether the act of creating a "false appearance" of unconstitutionally loyal sentiments constitutes a disciplinary offense. The decisive legal basis is § 33(1) sentence 3 alternative 2 of the German Civil Service Act (BeamtStG) for the substantive issue and § 67(1) of the North Rhine-Westphalia Judiciary Act in conjunction with § 132(2) no. 1 of the Administrative Court Procedure Act (VwGO), which allows the admission of appeal due to the case's fundamental legal significance.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO; Disciplinary law: whether presenting a false appearance of unconstitutionally loyal sentiments breaches § 33 Abs. 1 Satz 3 Alt. 2 BeamtStG: Die Beschwerde des Beklagten ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung (§ 67 Satz 1 LDG NRW i. V. m. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Das Verfahren kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, ob bereits das Setzen eines "bösen Scheins" einer nichtverfassungstreuen Gesinnung für einen Verstoß gegen § 33 Abs. 1 Satz 3 Alt. 2 BeamtStG ausreicht (vgl. den Senatsbeschluss vom 12. Februar 2026 im Verfahren 2 B 43.25, das als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen 2 C 2.26 fortgesetzt wird).

Schlagwörter

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Disziplinarrecht Ersatzstrafe Einrede der Verfassungswidrigkeit Zivilrechtsstreitigkeit Straftaten gegen die Amts- und Berufspflicht Verletzung von Verfahrensvorschriften

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil vom 25. Juni 2025 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

[GRUENDE]

Die Beschwerde des Beklagten ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung (§ 67 Satz 1 LDG NRW i. V. m. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Das Verfahren kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, ob bereits das Setzen eines "bösen Scheins" einer nichtverfassungstreuen Gesinnung für einen Verstoß gegen § 33 Abs. 1 Satz 3 Alt. 2 BeamtStG ausreicht (vgl. den Senatsbeschluss vom 12. Februar 2026 im Verfahren 2 B 43.25, das als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen 2 C 2.26 fortgesetzt wird).

Einer Streitwertfestsetzung bedarf es nicht, weil für das gerichtliche Disziplinarklageverfahren streitwertunabhängige Gebühren nach dem Gebührenverzeichnis der Anlage zu § 75 LDG NRW erhoben werden.