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4 BN 28.25, 4 BN 28.25 (4 CN 1.26) ECLI:DE:BVerwG:2026:180326B4BN28.25.0 KI-generiert

Applicability of the Federal Climate Protection Act's consideration obligation in urban planning proceedings and resulting requirements for district plans.

Geschäftsnummer 4 BN 28.25, 4 BN 28.25 (4 CN 1.26)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court granted the applicants’ admissibility complaint, overturning the lower court’s refusal to permit appeal and ordering the case to proceed to the Federal Administrative Court in revision proceedings. The dispute concerns the validity of an urban planning procedure, specifically whether the climate protection consideration requirement of Section 13(1) of the Federal Climate Protection Act applies within such proceedings and what substantive standards it imposes. The court authorized the revision based on the fundamental significance of the legal issue under Section 132(2) No. 1 of the Code of Administrative Court Procedure, as the matter is likely to require clarification of this constitutional-level environmental integration obligation.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Applicability of the Federal Climate Protection Act's consideration obligation in urban planning proceedings and resulting requirements for district plans: Die Beschwerde der Antragsteller ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob das Berücksichtigungsgebot des § 13 Abs. 1 Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) im Bebauungsplanverfahren Anwendung findet und bejahendenfalls, welche Anforderungen sich daraus ergeben.

Schlagwörter

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Klimaschutz Städtebau verfassungsmässige Anforderung Umweltnorm Revisionsverfahren Streitgegenstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Entscheidung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil vom 5. Mai 2025 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 100 000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde der Antragsteller ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich Gelegenheit zur Klärung der Frage geben, ob das Berücksichtigungsgebot des § 13 Abs. 1 Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) im Bebauungsplanverfahren Anwendung findet und bejahendenfalls, welche Anforderungen sich daraus ergeben.

Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.