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2 B 45.25, 2 B 45.25 (2 C 3.26) ECLI:DE:BVerwG:2026:260226B2B45.25.0 KI-generiert

Disciplinary measure proportionality and applicability of shifted benchmark ranges for internal service offenses with sufficient connection to official duties

Geschäftsnummer 2 B 45.25, 2 B 45.25 (2 C 3.26)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court reversed the administrative court of appeals' decision not to admit an appeal and granted the revision, thereby allowing the disciplinary proceedings to continue at the highest judicial level. This decision arose from a disciplinary case where the respondent challenged the proportionality of the disciplinary measure imposed, specifically arguing that the lower courts erred in failing to apply a reduced baseline range (Orientierungsrahmen) for offenses committed in the course of duty that have a sufficient connection to official duties. The court found the appeal admissible because the case raises a question of fundamental legal significance under § 132(2)(1) of the Administrative Court Rules (VwGO), specifically whether the statutory framework requires a shift in the benchmark for determining disciplinary sanctions in such internal service-related offenses.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO; Disciplinary measure proportionality and applicability of shifted benchmark ranges for internal service offenses with sufficient connection to official duties: Die zulässige Beschwerde des Beklagten ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung i. S. d. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Sie kann dem Senat Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, ob in Disziplinarverfahren eine Verschiebung des Orientierungsrahmens bei der Maßnahmebemessung auch bei innerdienstlichen Dienstvergehen angezeigt ist, wenn diese einen hinreichenden Bezug zum Amt aufweisen.

Schlagwörter

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Disziplinarmassnahme Verwaltungssanktion zusammenhängende Straftaten Fragepflicht Verhältnismässigkeit Rahmenbeschluss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 16. Juli 2025 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.

[GRUENDE]

Die zulässige Beschwerde des Beklagten ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung i. S. d. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO. Sie kann dem Senat Gelegenheit zur Klärung der Frage bieten, ob in Disziplinarverfahren eine Verschiebung des Orientierungsrahmens bei der Maßnahmebemessung auch bei innerdienstlichen Dienstvergehen angezeigt ist, wenn diese einen hinreichenden Bezug zum Amt aufweisen.