Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5 PB 6.25, 5 PB 6.25 (5 P 2.26) ECLI:DE:BVerwG:2026:120226B5PB6.25.0 KI-generiert

Staff Council's right to information on named employees' pay groups and job classifications

Geschäftsnummer 5 PB 6.25, 5 PB 6.25 (5 P 2.26)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) reversed the Upper Administrative Court's decision not to admit the legal appeal, thereby granting admission to the appeal filed by the Staff Council, which effectively allows the case to proceed to the next instance for substantive review. The dispute centers on a request by the Staff Council under German works council law for the permanent handover of a list containing the specific compensation groups and job classifications of named employees, a request that the service head had likely refused or which was contested by the lower court. The BVerwG based its admission on the question of fundamental legal significance concerning the scope of the Staff Council's right to information and the corresponding duty of the service head to disclose documents, specifically addressing whether such detailed, name-based pay data is subject to mandatory disclosure under the relevant statutory provisions.

Legislator-Regeste

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§ 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG; Staff Council's right to information on named employees' pay groups and job classifications: Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat voraussichtlich Gelegenheit geben, seine Rechtsprechung zum Informationsanspruch des Personalrats und der hierauf bezogenen Pflicht des Dienststellenleiters zur Vorlage von Unterlagen (vgl. zuletzt BVerwG, Beschluss vom 29. April 2025 - 5 P 7.23 - ZTR 2025, 562 Rn. 18 ff.) nach § 66 Abs. 1 BPersVG in Fällen fortzuentwickeln und zu präzisieren, in denen der Personalrat die dauerhafte Überlassung einer Liste namensbezogener Vergütungsgruppen und Einstufungen der Beschäftigten begehrt.

Schlagwörter

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Auskunftsverlangen Recht auf Arbeit Berufsklassifizierung gesetzliche Auskunftspflicht Rechte und Pflichten des Bediensteten einzelne Grundrechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung wegen Grundsatzbedeutung; Informationsanspruch des Personalrats und Pflicht des Dienststellenleiters zur Vorlage von Unterlagen

[TENOR]

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt - Fachsenat für Bundespersonalvertretungssachen - über die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in seinem Beschluss vom 14. August 2025 wird aufgehoben.

Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten wird zugelassen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten ist gemäß § 108 Abs. 2 BPersVG i. V. m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.

Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat voraussichtlich Gelegenheit geben, seine Rechtsprechung zum Informationsanspruch des Personalrats und der hierauf bezogenen Pflicht des Dienststellenleiters zur Vorlage von Unterlagen (vgl. zuletzt BVerwG, Beschluss vom 29. April 2025 - 5 P 7.23 - ZTR 2025, 562 Rn. 18 ff.) nach § 66 Abs. 1 BPersVG in Fällen fortzuentwickeln und zu präzisieren, in denen der Personalrat die dauerhafte Überlassung einer Liste namensbezogener Vergütungsgruppen und Einstufungen der Beschäftigten begehrt.