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2 B 19.25, 2 B 19.25 (2 C 18.25) ECLI:DE:BVerwG:2025:151225B2B19.25.0 KI-generiert

Scope of binding effect of administrative decisions under § 145 Abs. 2 WDO (old version)

Geschäftsnummer 2 B 19.25, 2 B 19.25 (2 C 18.25)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court (BVerwG) reversed the lower court’s denial of leave to appeal and admitted the revision, with costs to be determined in the main proceedings. The dispute concerns the interpretation of the binding effect (Bindungswirkung) of administrative decisions in the context of wastewater management law. The decisive legal issue is the scope of application of § 145 Abs. 2 WDO (old version), which is textually identical to § 149 Abs. 2 WDO (new version), establishing that the case holds fundamental legal significance under § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO; Scope of binding effect of administrative decisions under § 145 Abs. 2 WDO (old version): Die Beschwerde ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Das Verfahren kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit zur weiteren Klärung der Frage bieten, wie die Reichweite der Bindungswirkung nach § 145 Abs. 2 WDO a. F. zu bestimmen ist, der mit § 149 Abs. 2 WDO n. F. wortidentisch ist.

Schlagwörter

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Auslegung von Urteilen Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Revisionsgesuch Geltungsbereich des auf den Vertrag anzuwendenden Rechts Verwaltungssanktion Urteilsvollstreckung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Revision in seinem Beschluss vom 14. Januar 2025 wird aufgehoben.

Die Revision wird zugelassen.

Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Entscheidung in der Hauptsache.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 15 038,40 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde ist begründet. Die Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Das Verfahren kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit zur weiteren Klärung der Frage bieten, wie die Reichweite der Bindungswirkung nach § 145 Abs. 2 WDO a. F. zu bestimmen ist, der mit § 149 Abs. 2 WDO n. F. wortidentisch ist.

Die vorläufige Festsetzung des Werts des Streitgegenstands für das Revisionsverfahren beruht auf § 63 Abs. 1 Satz 1, § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1, Abs. 6 Satz 1 Nr. 2, Satz 2 und 3 GKG.