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5 PB 2.25, 5 PB 2.25 (5 P 2.25) ECLI:DE:BVerwG:2025:100725B5PB2.25.0 KI-generiert

Voting and eligibility rights of employees assigned to one self-standing department but performing duties in another under SächsPersVG §§ 13, 14, 6

Geschäftsnummer 5 PB 2.25, 5 PB 2.25 (5 P 2.25)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court ordered the admission of the applicant’s legal complaint and vacated the Saxon Higher Administrative Court’s prior refusal, thereby halting the procedural bar and allowing the appeal to proceed on the merits. The dispute concerns the eligibility of public servants to vote for and stand for election to the works council where they are formally assigned to one self-standing service department under a single supervisor via an organizational order but actually perform their duties in a different self-standing service department of the same authority subdivided into a main office and multiple branches. The decisive legal basis involves the application of §§ 13 and 14 Saxon Civil Service Act (SächsPersVG) regarding voting and election rights, interpreted in light of § 6 para. 3 SächsPersVG defining self-standing service departments, with the court citing a question of fundamental importance under § 88 para. 2 sentence 1 SächsPersVG, read with § 72 para. 2 no. 1 and § 92 para. 1 sentence 2 of the German Labor Court Act.

Legislator-Regeste

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§ 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG; Voting and eligibility rights of employees assigned to one self-standing department but performing duties in another under SächsPersVG §§ 13, 14, 6: Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers ist gemäß § 88 Abs. 2 Satz 1 SächsPersVG i. V. m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.

Schlagwörter

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Beamtenrechte passives Wahlrecht Staatsorgane Grundrechte Beschwerdelegitimation Verfahrensrechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Wahlberechtigung und Wählbarkeit zum Personalrat von Beschäftigten mit abweichendem tatsächlichen Tätigkeitsort; verselbstständigte Dienststelle

[TENOR]

Die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts über die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde gegen seinen Beschluss vom 6. März 2025 wird aufgehoben.

Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers wird zugelassen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers ist gemäß § 88 Abs. 2 Satz 1 SächsPersVG i. V. m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.

Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat voraussichtlich Gelegenheit geben, zur Frage der Wahlberechtigung und Wählbarkeit nach §§ 13 und 14 SächsPersVG von Beschäftigten einer Behörde, die in eine Hauptdienststelle und mehrere nach § 6 Abs. 3 SächsPersVG verselbstständigte Dienststellen untergliedert ist, Stellung zu nehmen, wenn sie auf der Grundlage einer Organisationsverfügung einer dieser Dienststellen zugeordnet sind, deren Leiter als alleiniger Vorgesetzter die fachlichen und dienstlichen Weisungsbefugnisse ausübt, sie ihre Tätigkeit tatsächlich aber in einer anderen verselbstständigten Dienststelle ausüben.