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4 B 14/24, 4 B 14/24 (4 C 3/24) ECLI:DE:BVerwG:2024:260924B4B14.24.0 KI-generiert

Pre-emptive purchase right: validity of third-party contract between distinct legal entities controlled by the same person

Geschäftsnummer 4 B 14/24, 4 B 14/24 (4 C 3/24)
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court vacated the Hamburg Higher Administrative Court's refusal to admit the appeal and ordered that the revision be admitted, leaving the decision on costs to the final judgment. This procedural decision concerns a dispute regarding the pre-emptive purchase right in land law, specifically challenging whether a pre-emptive purchase case arises from a sales contract with a third party where the contracting parties are formally different legal entities but are economically controlled by the same person. The Court determined that the revision must be admitted due to the fundamental significance of the legal question under Section 132(2)(1) of the Administrative Court Procedure Act, involving the interpretation of Section 28(2) sentence 2 of the Federal Planning Law in conjunction with Section 463 of the Civil Code.

Legislator-Regeste

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§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 28 Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 463 BGB, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Pre-emptive purchase right: validity of third-party contract between distinct legal entities controlled by the same person: Die Beschwerde der Beklagten ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Schlagwörter

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Kaufvertrag Bodenrecht Immobilienvermögen Vorkaufsrecht Revision eines Entscheids juristische Person

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Revisionszulassung; Kaufvertrag mit einem Dritten

[TENOR]

Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts vom 21. März 2024 wird aufgehoben. Die Revision wird zugelassen.

Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 95 787 € festgesetzt.

[GRUENDE]

Die Beschwerde der Beklagten ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.

Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich zur Klärung der Frage beitragen, ob ein Kaufvertrag mit einem Dritten (§ 28 Abs. 2 Satz 2 BauGB i. V. m. § 463 BGB) - und damit ein Vorkaufsfall - auch dann vorliegt, wenn es sich bei den Vertragsparteien des Kaufvertrags zwar um unterschiedliche Rechtsträger handelt, hinter denen aber bei wirtschaftlicher Betrachtung dieselbe Person steht.

Die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.