Interpretation of "waiting time" in police working time regulations for salary entitlements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court granted the plaintiff's leave to appeal, overturning the lower court's refusal and admitting the revision, with costs to be determined in the main proceedings and the dispute value provisionally set at 5,000 euros. The case concerns a procedural review of a judgment by the Thuringian Higher Administrative Court regarding salary entitlements for police officers, specifically challenging the lower court's individual assessment of whether accommodation in an off-site facility constitutes working time and, crucially, the interpretation of the term "waiting time" (Wartezeit). The decisive legal basis for admitting the appeal is § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, which requires fundamental significance for the case; the court found such significance exists for the interpretation of § 13 Abs. 3 of the former Thuringian Police Working Time Regulation (ThürPolAzVO a. F.), noting that despite the regulation's expiration, numerous pending proceedings involving affected individuals render the clarification still relevant.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG; Interpretation of "waiting time" in police working time regulations for salary entitlements: Die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 2, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG und folgt den Entscheidungen der Vorinstanzen.
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KI-generiertVolltext
Revisionszulassung zur Klärung des Begriffs der "Wartezeit" in § 13 Abs. 3 ThürPolAzVO a. F.
[TENOR]
Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Thüringer Oberverwaltungsgerichts vom 28. April 2022 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Der Wert des Streitgegenstands für das Revisionsverfahren wird vorläufig auf 5 000 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Die zulässige Beschwerde des Klägers ist begründet. Die Revision ist zuzulassen, weil der Kläger eine grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache i. S. v. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO aufgezeigt hat. Dies gilt zwar nicht, soweit die konkrete Einzelfallwürdigung des Berufungsgerichts zur fehlenden Einordnung der Unterbringung in einer auswärtigen Unterkunft als Arbeitszeit in Frage gestellt wird (§ 16 ThürPolAzVO a. F.). Grundsätzlicher Klärungsbedarf besteht aber hinsichtlich der Bestimmung des Begriffs der "Wartezeit" in § 13 Abs. 3 ThürPolAzVO a. F. Die Regelung ist zwar zwischenzeitlich außer Kraft getreten; nach dem unwidersprochenen Vortrag des Klägers ist hierzu jedoch noch eine Vielzahl von Rechtsbehelfsverfahren anhängig, sodass die Klärung der mit der Vorschrift zusammenhängenden Fragen weiterhin für eine Vielzahl Betroffener von Bedeutung ist.
Die vorläufige Streitwertfestsetzung für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 2, § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG und folgt den Entscheidungen der Vorinstanzen.